Les Arts Gstaad

Projekt Kulturzentrum Les Arts Gstaad: Informationen des Stiftungsrates zu Neuerungen am Projekt - Newsletter Nummer 4

Gstaad (ots) - Der Stiftungsrat von Les Arts Gstaad informiert im vierten Newsletter unter anderem über den Stand des Projektes, die Erweiterung des Stiftungsrates und die bevorstehende Publikation einer Studie über Les Arts Gstaad, welche des Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus an der Universität Bern erstellt hat. Der Newsletter ist zudem Plattform für Fachleute und Tourismusverantwortliche, welche sich zu Les Arts Gstaad äussern. Stiftungsratspräsident J. Markus Kappeler sagt: "Die Finanzierung des Projektes bis zur Baueingabe mit den notwendigen Mitwirkungsverfahren und Abstimmung der Bevölkerung ist gesichert".

Der vierte Newsletter des Stiftungsrates von Les Arts Gstaad (www.lesartsgstaad.com) informiert Geldgeber, welche bereits die Vorprojektierung ermöglicht haben, weitere mögliche Donatoren und die gesamte Bevölkerung über die jüngsten Entwicklungen in Zusammenhang mit dem Projekt Les Arts Gstaad. Les Arts Gstaad wartet mit einem für die Schweiz einzigartigen Nutzungskonzept für Konzerte, Kunstausstellungen und weiteren Publikumsveranstaltungen auf. Der Kulturbau soll privat finanziert und in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Gstaad erstellt werden. In den vergangenen Wochen und Monaten hat der Stiftungsrat Les Arts Gstaad den Konzertsaal, den Busbahnhof und die Zugänge auf der Grundlage der eingegangenen Beiträge, Evaluationen mit Fachleuten und Diskussionen mit den Behörden sowie dem Architekten in entscheidenden Punkten angepasst. Das Konzept wird nun verfeinert, die weiteren Räumlichkeiten wie Foyer und Ausstellungsräume in ihrer Ausgestaltung bis zur Baueingabe konkretisiert.

Markant, aber weniger dominant

Eine Delegation des Stiftungsrates erläuterte im Herbst 2011 mit dem Architekten Rudy Ricciotti mögliche Änderungen am Projekt. In den vorangegangenen Monaten fand in Gstaad, in der Region und unter Fachleuten eine rege Diskussion statt. Neue Ideen, Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge bildeten die Grundlage für die Weiterentwicklung des Projektes: Die ursprüngliche Höhe, Grösse und Dominanz des Gebäudes weckten mithin berechtigte Kritik. Der Stiftungsrat anerkennt dies und hat nun in enger Zusammenarbeit mit dem Architekten entsprechende Projektänderungen vorgenommen, welche das Projekt verbessern. Der Bau Les Arts Gstaad soll durchaus markant bleiben, aber etwas weniger dominant wirken.

Akustischer Quantensprung dank Redimensionierung

Im überarbeiteten Projekt wird die Gebäudehöhe reduziert: Der gesamte Gebäudekomplex wird um rund 4 Meter tiefer gelegt. Der Konzertsaal wird um eine Geschosshöhe abgesenkt. Eine Aufwertung erfährt auch der angelagerte Busbahnhof. Er soll durch eine lichte Gestaltung den Charakter eines Atriums mit viel Tageslicht und Frischluft erhalten.Eine weitere Anpassung betrifft die Anzahl der Sitzplätze im Konzertsaal: Der Stiftungsrat und Architekt Rudy Ricciotti haben die Grösse und die mögliche Auslastung der Gesamtkapazität kritisch analysiert. Die Redimensionierung beinhaltet deshalb auch eine Anpassung der Platzzahl des Konzertsaals von 1400 Sitzplätzen auf deren 1200. Das Volumen pro Sitzplatz ist mit 13 m3 ideal. Fachleute bestätigen: Die Evaluation europaweit betriebener vergleichbar grosser Konzertsäle zeige, dass Les Arts Gstaad mit dem Ersatz des bisherigen Konzertzeltes und mit den neuen Ausmessungen zu einem "akustischen Quantensprung" gelange. Auch weniger Publikum würde zudem angenehme und gute Akustik geniessen, weil der Saal flexibel auf eine Grösse von rund 700 Plätzen eingegrenzt werden kann.

Studienergebnisse liegen Anfang März vor

Der Stiftungsrat hat Mitte 2011 entschieden, die volkswirtschaftlichen Auswirkungen des Projektes von Expertenstelle evaluieren zu lassen. Prof. Dr. Hansruedi Müller und Dr. Monika Baldi vom Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus an der Universität Bern haben im Auftrag des Stiftungsrates die Eckdaten des Projekt evaluiert und die Businesspläne analysiert. In ihrer Studie ("Les Arts Gstaad, Projektevaluation und regionalökonomische Bedeutung") geben sie Antworten auf die entsprechenden Fragestellungen. Die Studie wird anfang März der Gruppe Gstaad 2020+, den Behörden und der Öffentlichkeit präsentiert. Prof. Müller hebt bereits heute hervor, welch positive Effekte der Bau und der Betrieb des Kulturzentrums für Saanen und die gesamte Region haben dürfte: "Es ist ganz sicher wünschbar, dieses visionäre Projekt voranzutreiben. Es stellt eine massgebliche Aufwertung der Destination dar".

Erweiterter Stiftungsrat

Der Stiftungsrat von Les Arts Gstaad freut sich zudem über ein neues, engagiertes Mitglied: Herr Dmitriy Rybolovlev wurde Ende 2011 in den Stiftungsrat aufgenommen Dmitriy Rybolovlev wird sich im Gremium engagieren.

Gruppe 2020+ engagiert für Les Arts Gstaad

Die Gruppe Denkfass "Ferienregion Gstaad 2020+" hat mit dem Projekt "Gstaad 2020+ Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit" eine für Gstaad wegweisende Initiative ergriffen. Die Gruppe bilden Tourismusfachleute, Politiker, Vertreter der Landwirtschaft, des Gewerbes und der Hotellerie sowie zahlreiche Eventorganisatoren aus der Region. In ihren jüngsten Ausführung hält die Projektgruppe fest, Les Arts Gstaad bringe Element wie Innovation, Vier Jahreszeiten-Bemühungen, Exzellenz-Ziele, Events und mehr. "Die Gruppe kommt zum erfreulichen Schluss: "Les Arts Gstaad kann ein Leuchtstern sein für unsere Zukunftsgestaltung". Man wolle sich deshalb "klar für die Realisierung des Projektes und einen konstruktiven Entscheidungsprozess einsetzen."

Der Stiftungsrat:

J. Markus Kappeler-Steffen (Präsident), Marco Strahm (Vizepräsident), Heidemarie Engelhorn, Maja Hoffmann, Stephan Jaggi, Noëlle de Kostine, Hans Ulrich Märki, Dmitriy Rybolovlev, Jobst Wagner. Kurt Aellen führt die Baukommission. Hans-Ueli Tschanz verantwortet und führt das Fundraising.

Les Arts Gstaad / Rudy Ricciotti

Das Kulturzentrum "Les Arts Gstaad" bringt der Ferienregion Saanenland neue Auslastung und grössere Unabhängigkeit vom saisonalen Tourismus. Im Kulturzentrum sollen Kunstausstellungen, Konzerte (der Saal mit neu maximal 1200 Plätzen ersetzt das bestehende Konzert- Zelt des Menuhin Festivals) und weitere Publikumsveranstaltungen stattfinden. Im Februar 2010 präsentierten der Stiftungsrat und eine internationale Jury das in einem Architekturwettbewerb erkorene Siegerprojekt von Rudy Ricciotti, Träger des renommierten französischen Grand Prix National d'Architecture. Im Herbst / Winter 2011 wurde das Projekt in enger Zusammenarbeit mit Architekt Ricciotti weiter entwickelt und qualitativ durch Redimensionierungen insbesondere der Anzahl Plätze im Konzertsaal aufgewertet.

Der südfranzösische Architekt bettet den Bau in die Topografie und das Dorfbild ein. Mit einer in Holzstämme gekleideten Kubatur schafft er einen markanten visuellen Bezugspunkt.

Ricciotti ist der Architekt des Pavillon Noir in Aix-en-Provence (F). Er gestaltete den Umbau des Nikolai Konzertsaals in Potsdam (D), das Musée Jean Cocteau in Menton F sowie das Département des Arts de l'Islam du Louvre in Paris.

Derzeit realisiert Ricciotti in Marseille das Musée national des civilisations de l'Europe et de la Méditerranée.www.rudyricciotti.comwww.lesartsgstaad.com

Kontakt:

J. Markus Kappeler-Steffen
Präsident des Stiftungsrates "Les Arts Gstaad"
Gschwendstrasse 49
3780 Gstaad/BE
Tel.: +41/33/744'70'04
Mobile: +41/79/439'74'71



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