Opodo Deutschland

Kitsch am Kühlschrank: Die Toptrends beim Souvenirkauf 2017
Umfrage des Reiseportals Opodo zeigt, wer welches Erinnerungsstück aus dem Urlaub mit nach Hause nimmt

Hamburg (ots) - Das Online-Reisebüro Opodo hat 11.000 Reisende** aus acht europäischen Ländern zum Thema Souvenirs befragt und herausgefunden: Mitbringsel aus dem Urlaub haben (noch immer) Hochkonjunktur. So gaben 86 Prozent der Befragten an, für Daheimgebliebene oder sich selbst Souvenirs zu kaufen - Männer genauso wie Frauen. Wer also dachte, dass Souvenirkauf eher etwas für Senioren ist, hat sich getäuscht: Urlaubserinnerungen bleiben auch im Zeitalter von Social Media handfest und Mitbringsel sind vor allem für Millennials* ein Muss - fast 90 Prozent von ihnen nehmen Andenken aus dem Urlaub mit. Zum Vergleich: Bei den über 55-Jährigen sind es nur 76 Prozent.

Wer kauft was? Die Lieblingssouvenirs der Europäer

Auch bei der Wahl des Souvenirs bleibt es unter jüngeren Reisenden 2017 recht klassisch: So greifen die Millennials im Souvenirshop am häufigsten zum Schlüsselanhänger oder entscheiden sich für eine lokale Spezialität als Mitbringsel. Der absolute Kassenschlager unter den Reisesouvenirs kommt jedoch nicht in, sondern an den Kühlschrank: Fast die Hälfte der Urlauber entscheidet sich für den Kühlschrankmagneten als Andenken, dicht gefolgt von Kunsthandwerk (44%). Nach lokalen Speisen und Schlüsselanhängern schaffen es landestypische Kleidungsstücke immerhin auf Platz 5 der Souvenir-Charts. Der mexikanische Sombrero, die bayerische Lederhose und ähnliches schaffen es damit in über ein Drittel der Koffer (35%).

Top 5 der beliebtesten Souvenirs in 2017:

   1. Kühlschrankmagnete (48%)
   2. Kunsthandwerk (44%)
   3. Lokale Spezialitäten (40%)
   4. Schlüsselanhänger (38%)
   5. Landestypische Kleidungsstücke (35%) 

Portugiesen und Spanier greifen besonders gerne zu

Und welche Nation ist die souvenirfreudigste? Ganz klar die Reisenden von der iberischen Halbinsel. So gaben 97 Prozent der Portugiesen und 95 Prozent der Spanier an, Souvenirs auf Reisen zu kaufen. Auch die Franzosen (93%) und Italiener (90%) liegen weit vorne. Die Deutschen (84%) und Schweden (80%) sind da schon etwas zurückhaltender, gefolgt von den deutlich weniger souvenirbegeisterten Norwegern (74%) und Briten (66%).

Gepäckvorschriften bremsen Einkaufslaune

Über ein Drittel der befragten Portugiesen gab an, dass nur der begrenzte Platz im Gepäck sie davon abhalte, noch mehr Souvenirs im Urlaub zu kaufen. Das sehen die Spanier, Franzosen und Italiener ähnlich. Kaum verwunderlich also, dass acht Prozent der Spanier angaben, dass sie sogar schon mal aufgrund der Gepäckvorschriften ihr geliebtes Souvenir am Flughafen zurücklassen mussten. Und wen wundert's: besonders die jungen Reisenden unter 34 Jahren würden sich noch öfter für ein Mitbringsel entscheiden, wenn es der Platz im Koffer zuließe.

* Als Millennials werden in dieser Umfrage die 18-29-Jährigen bezeichnet.

** Die Umfrage wurde von One Poll durchgeführt. Befragt wurden 11.000 Flugreisende aus acht Ländern: Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Portugal, Italien, Schweden und Norwegen.

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