SHW AG

EANS-News: SHW AG steigert Umsatz und Ergebnis

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9-Monatsbericht


Aalen (euro adhoc) - Konzernumsatz wächst von Januar bis September 2012 um 7,1
Prozent auf 253,1 Mio. Euro
- Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) steigt um 13,5
Prozent auf 27,8 Mio. Euro
- Mittelzufluss aus Verkauf des kanadischen Joint Ventures STT beläuft sich auf
etwa 42 Mio. Euro 
- Neuer Kreditvertrag in Höhe von 60 Mio. Euro mit 5 Jahren Laufzeit 

Aalen, 8. November 2012. Die SHW AG, einer der führenden Automobilzulieferer von
CO2-relevanten Pumpen und Motorkomponenten sowie Bremsscheiben, blieb auch im
dritten Quartal 2012 weiter auf Wachstumskurs. Der Konzernumsatz der
fortgeführten Geschäftsbereiche (ohne STT) verbesserte sich in den ersten neun
Monaten 2012 um 7,1 Prozent auf 253,1 Mio. Euro (Vorjahr: 236,4 Mio. Euro).
Dieser Anstieg resultierte im Wesentlichen aus der Vielzahl von
Produktneuanläufen und der relativ stabilen Nachfrage der SHW-Kunden nach Pumpen
für Automobile. 

Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte (EBITDA) erhöhte sich im Zeitraum Januar bis
September 2012 gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Mio. Euro bzw. 13,5 Prozent auf 27,8
Mio. Euro. Die entsprechende EBITDA-Marge lag mit 11,0 Prozent über dem
Vorjahreswert von 10,3 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern der fortgeführten
Geschäftsbereiche betrug im Berichtszeitraum 12,4 Mio. Euro (Vorjahr: 11,9 Mio.
Euro). Das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 2,12 Euro (Vorjahr: 2,06 Euro). 

"Es ist uns mit unseren CO2-relevanten Produkten gelungen, auch bei einer
insgesamt deutlich rückläufigen Fahrzeugproduktion in Europa weiterhin auf
Wachstumskurs zu bleiben", sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Krause,
verantwortlich für den Geschäftsbereich Pumpen und Motorkomponenten. "Die gerade
von der Europäischen Kommission beschlossenen CO2-Ziele für das Jahr 2020 sind
die Grundlage für weiteres profitables Wachstum der SHW."

Verwendung des Verkaufserlöses STT für Akquisitionen oder Sonderdividende 

Aus dem Verkauf ihres 50-prozentigen Anteils an der STT Technologies Inc.,
Kanada ist der SHW ein Verkaufserlös in Höhe von umgerechnet etwa 42 Mio. Euro
zugeflossen. Daraus resultiert im 4. Quartal 2012 ein Buchgewinn vor Steuern in
Höhe von etwa 40 Mio. Euro. Die Transaktion ist Ende Oktober 2012 erfolgreich
abgeschlossen worden.

"Grundsätzlich sind zwei Optionen für die Verwendung des Verkaufserlöses
vorgesehen, eine größere Akquisition oder die teilweise Ausschüttung als
Sonderdividende", sagt Dr. Wolfgang Krause. Außerdem ist beabsichtigt, den
Mittelzufluss in organisches Wachstum und die Erschließung wichtiger
Fahrzeugmärkte wie Brasilien, China und Nordamerika zu reinvestieren. In
Nordamerika soll das bereits existierende Geschäft im Bereich Truck &
Off-Highway deutlich intensiviert werden. 

Neue Kreditvereinbarung sichert langfristige Refinanzierung

Die SHW AG wird die bestehende Finanzierungsvereinbarung mit einem neuen
Konsortialkredit vorzeitig ablösen und sichert so die zukünftige
Geschäftsentwicklung und Wachstumsstrategie langfristig ab. 

Die neue Kreditvereinbarung in Höhe von 60 Mio. Euro mit einer Laufzeit von fünf
Jahren wurde mit einem Bankenkonsortium aus fünf Banken geschlossen. Die
UniCredit Bank AG fungiert dabei als Mandated Lead Arranger und Coordinating
Bookrunner. Daneben gehören die Commerzbank AG, die Kreisparkasse Ostalb, die
SEB AG und die Baden-Württembergische Bank dem Konsortium an. 

"Mit dem neuen, langfristigen Konsortialkredit, der auch für Akquisitionen
genutzt werden kann, steht unser geplanter Wachstumskurs auf soliden
finanziellen Füßen", betont SHW-Finanzvorstand Oliver Albrecht.

Geschäftsbereich Bremsscheiben setzt positiven Ergebnistrend fort

Die Profitabilität des Geschäftsbereiches Bremsscheiben konnte auch im dritten
Quartal aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und des
verbesserten Produktmix weiter verbessert werden. Der Umsatz lag mit 68,0 Mio.
Euro in etwa auf dem Vorjahresniveau von 69,2 Mio. Euro. Das Ergebnis vor
Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich gegenüber dem
Vorjahreswert deutlich um 23,3 Prozent auf 4,4 Mio. Euro (Vorjahr: 3,6 Mio.
Euro). Die EBITDA-Marge wuchs entsprechend gegenüber dem Vorjahr von 5,1 Prozent
auf 6,5 Prozent.

Im Geschäftsbereich Pumpen und Motorkomponenten stieg der Umsatz in den ersten
neun Monaten 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,7 Prozent auf 185,1
Mio. Euro (Vorjahr: 167,2 Mio. Euro). Der Bereich Personenkraftwagen erzielte
dabei ein Umsatzplus von 12,0 Prozent auf 126,8 Mio. Euro. Wachstumstreiber
waren die hohen Abrufe bei variablen Ölpumpen und Start-Stopp-Pumpen sowie der
Neuanlauf einer Öl-/Vakuumpumpe. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA) des Geschäftsbereichs Pumpen und Motorkomponenten konnte
im Zeitraum von Januar bis September 2012 trotz Anlaufkosten gegenüber dem
Vorjahr um 2,1 Mio. Euro bzw. 9,7 Prozent auf 24,1 Mio. Euro gesteigert werden.
Die entsprechende EBITDA-Marge lag mit 13,0 Prozent auf Vorjahresniveau. 

Ausblick 2012

Die Vielzahl von Produktneuanläufen und die vorteilhafte Kundenstruktur trugen
dazu bei, dass sich SHW in den ersten neun Monaten 2012 deutlich besser als der
zugrunde liegende Fahrzeugmarkt Europa entwickelte. Mit den guten
Neunmonatszahlen im Rücken erwartet SHW in diesem Jahr weiterhin leicht zu
wachsen. Der Konzernumsatz lag im Oktober über dem Vorjahreswert. "Allerdings
besteht Unsicherheit über die Produktionspause unserer Kunden zum Jahresende",
sagt Dr. Wolfgang Krause. "Für die fortgeführten Geschäftsbereiche rechnen wir
mit einem Umsatz in der Größenordnung von 318 bis zu 325 Mio. Euro verglichen
mit 317 Mio. Euro im Vorjahr. Die EBITDA-Marge auf Konzernebene wird
voraussichtlich auf dem Vorjahresniveau von etwa 10 Prozent liegen".

 
Über SHW
Das Unternehmen wurde 1365 gegründet und zählt damit zu den ältesten
Industriebetrieben in Deutschland. Heute ist die SHW AG ein führender
Automobilzulieferer mit Produkten, die wesentlich zur Reduktion des
Kraftstoffverbrauchs und damit der CO2-Emissionen beitragen. Im Geschäftsbereich
Pumpen und Motorkomponenten entwickelt und produziert der SHW-Konzern Pumpen für
Personenkraftwagen und sogenannte Truck & Off-Highway Anwendungen (Lkw, Agrar-
und Baumaschinen sowie Stationärmotoren und Windkraftanlagen). Im
Geschäftsbereich Bremsscheiben werden einteilige, belüftete Bremsscheiben aus
Gusseisen sowie Leichtbaubremsscheiben aus einer Kombination von Eisenreibringen
und Aluminiumtopf entwickelt und produziert. Zu den Kunden des SHW-Konzerns
gehören namhafte europäische und nordamerikanische Automobilhersteller sowie
Nutzfahrzeughersteller. Der SHW-Konzern produziert an vier Produktionsstandorten
in Deutschland. Diese befinden sich in Bad Schussenried, Aalen-Wasseralfingen,
Tuttlingen-Ludwigstal und Neuhausen ob Eck. Mit knapp 1.000 Mitarbeitern
erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2011 mit den fortgeführten
Geschäftsbereichen einen Konzernumsatz von rund 317 Millionen Euro. Weitere
Informationen erhalten Sie unter: www.shw.de


Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Pressemitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die
auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der SHW AG
beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und
andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die
Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von
den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt
keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und
an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Rückfragehinweis:
Michael Schickling
Head of Investor Relations & Corporate Communications
SHW AG
Telephone: +49 (0) 7361 502 462
Email: michael.schickling@shw.de

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