Küchen-Verband Schweiz KVS

Eine Küche ist kein trendiges Kleidchen aus dem H&M
Ein Branchenverband auf Erfolgskurs

Andreas Hauri (Geschäftsleiter) führt mit einer Bilderbuch-Präsentation durch die GV. Oben rechts: Präsident Thomas Wiesmann / Unten: der weitere Vorstand v.l.n.r: Ueli Jost, Veriset Küchen AG, Willy Walpen, V-ZUG AG, David Spielhofer, bulthaup Schweiz AG, Peter Holliger, Bruno Piatti AG / Weiterer Text ueber ots und auf ...

Zürich/Luzern (ots) - Hightech-Gespräche in mittelalterlicher Atmosphäre von einem Verband, der unaufhörlich wächst und gleichsam traditionell wie innovativ vorwärts schreitet: Der Küchen Verband Schweiz, KVS, tagte im Kantonsratssaal Luzern und verabschiedete seine Satzung: "Trend heute heisst Nachhaltigkeit für Morgen."

Nicht nur der Ort ist speziell, es sind es auch die Themen und der Ablauf: Die 12. Generalversammlung des KVS ist in mancherlei Hinsicht eine Versammlung der anderen Art. Der KVS geht neue Wege. Bereits die Bilderbuch-Präsentation des Jahresberichts von Geschäftsleiter Andreas Hauri zeigt, dass der KVS sich von schwerfälligen Verbandsgepflogenheiten gelöst hat und zum agilen und wichtigen Partner der Baubranche geworden ist.

"Was läuft eigentlich ab heute, hier in der Schweiz und anderswo?", fragt KVS-Präsident Thomas Wiesmann zu Beginn der GV des KVS: "Alles soll immer schneller, besser und billiger sein. Trendy und nach neustem Design", und trotzdem würden Küchen gebaut, als ob niemand etwas gelernt hätte. Ständig werde er gefragt, was jetzt Trend sei. Welcher Designer jetzt angesagt sei und welches Material. - "Nur, meine Damen und Herren", so der KVS-Präsident Wiesmann weiter: "Die Küche ist kein Kleidchen aus dem H&M, heute in, morgen out. Eine Küche muss zwanzig bis dreissig Jahre bestehen und sie muss für und mit den Menschen bestehen, die darin leben: Trend heute kann darum nichts anderes bedeuten, als Nachhaltigkeit: Nachhaltige Geräte, nachhaltige, Materialien und: nachhaltige Gestaltung."

Die Örtlichkeit, der 300jährige Rittersche Palast, ist gut gewählt und stimmig. Auf den Kantonsratssitzen - der Saal ist voll besetzt - im Luzerner Regierungsgebäude, sitzen für einmal nicht Parlamentarier, sondern Mitglieder des Küchen Verbands Schweiz. Aufmerksame Mitglieder.

Die Küche sei nach wie vor der wichtigste Raum für den Menschen: Sie stehe für Wärme, Kontakt und vor allem für Nahrung. Darum sei es erschreckend, mit wie wenig Sorgfalt nach wie vor an die Küche herangegangen werde. Die meisten Gerätehersteller hätten wichtige Schritte gemacht. "Aber was fällt mir ein, wenn ich an die Gestaltung denke, an wirkliche Innovationen", fragt Thomas Wiesmann: "Wir reden von der offene Küche. Aber meistens werde eine Mauer herunter gerissen oder nicht gebaut, eine Normküche hingestellt und mitten drin ein monströser Dampfabzug hineingehängt. Ein Traktor, mitten in der Wohnung! Ist das eine kommunikative Küche, ist das, was Menschen heute wollen"? fragt Thomas Wiesmann.

Der Küchen Verband Schweiz hat sich innert weniger Jahre zu einem agilen und innovativen Partner in der Bau- und Immobilienbranche gemausert. Alter Verbandstaub wurde unter Geschäftsführer Andreas Hauri und Präsident Thomas Wiesmann und abgeklopft, alte Hüte entsorgt und die Hierarchie verflacht.

Vier Arbeitsgruppen setzen sich neu selbstverantwortlich mit Aus- und Weiterbildung, Kommunikation, Technik und Rahmenbedingungen auseinander und entwickeln Massnahmepläne. Das diese nicht nur Papiertiger bleiben, zeigte Ueli Jost, zuständig für Aus- und Weiterbildung, eindrücklich auf: Vor zwei Jahren wurde ein neues Weiterbildungskonzept vorgelegt, im letzten Jahr ausgearbeitet und dieses Jahr startet der erste Nachdiplom HF Studiengang für Küchenbau an der Technikerschule Biel.

Ständig werde lamentiert, die Schweiz habe zuwenig Fachkräfte, monierte Ueli Jost: "Wir sind es, die Gegensteuer geben können. Wir brauchen diese kleinen Einsteins, das muss höchste Priorität in der Firma haben. Nicht lamentieren, agieren!", spielt Ueli Jost den Ball an die Mitglieder weiter.

Wie ernst dem Küchen Verband diese Losung ist, zeigt er mit seiner Beteiligung von 20% an den Kosten des NDS.

"Wir suchen eine intelligentere Zusammenarbeit mit allen Akteuren in der Baubranche", sagt Thomas Wiesmann. Man könne nicht ständig von Energiesparen und Nachhaltigkeit reden und irgendwie herumpflastern, wie wenn nichts wäre. "Trendy ist heute einzig wirkliche Nachhaltigkeit für Morgen".

Der KVS ist der einzige unabhängige und nicht kommerzielle Branchenverband mit gesamtschweizerischer Ausrichtung. Vor 12 Jahren hervorgegangen aus der Fusion von zwei kleinen Verbänden, zeigt die stetig wachsende Mitgliederzahl, die rege Nutzung seiner Angebote, Fachtagungen und Kongresse und eine gesunde und solide Schlussrechnung: Der KVS ist auf Erfolgskurs.

Kontakt:

Andreas Hauri, Geschäftsleiter
Küchen-Verband Schweiz KVS
Talstrasse 19
8001 Zürich
Tel.: +41/44/225'42'25


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