Stiftung Kindernothilfe Schweiz

Trotz Friedenshoffnungen ist weitere Hilfe dringend nötig - In Somalia arbeitet die Kindernothilfe nachhaltig

Aarau (ots) - Absichtserklärungen zu einem Friedensbeschluss letzte Woche in Mogadischu lassen vage Hoffnungen auf eine Verbessserung der Situation am Horn von Afrika zu. Trotzdem bleiben Hunger und Elend Alltag für die Mehrheit der Bevölkerung.

Die Aussicht auf eine verbesserte Sicherheitslage lässt die Flüchtlinge Hoffnung schöpfen, aus den angrenzenden Ländern bald wieder in ihre Heimat zurückzukehren. Die ersten Familien haben sich bereits auf den Rückweg gemacht", berichtet Dietmar Roller, Kindernothilfe-Koordinator, aus Mogadischu: "Die Ernährungslage ist indes immer noch sehr kritisch. Täglich sterben Kinder und Erwachsene, obwohl die internationale Hilfe spürbar und sichtbar angelaufen ist".

Nach wie vor verteilt die Kindernothilfe Wasser, Nahrungsmittel, Kochgeschirr und Zelte in Notschulen und Flüchtlingslagern rund um Mogadischu. Mit dem Bau von Wasserspeichern in Mogadischu und Afgoye etwa, verhilft die Kindernothilfe vielen tausend Menschen zu einer nachhaltigen Wasserversorgung und trägt damit zu einer Lebensperspektive im eigenen Land bei.

Die Kindernothilfe erreicht am Horn von Afrika in 18 Projekten mittlerweile rund 100.000 Menschen, davon über zwei Drittel Kinder. In Somalia unterstützt sie 31.400 Kinder und Erwachsene. Unter der Lebensmittelknappheit in Ost-Afrika leiden derzeit insgesamt rund 12,4 Millionen Menschen

Kontakt:

Mieke Eberhardt
Kindernothilfe Schweiz
Mobile: +41/79/343'42'50



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