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Ergebnisse aus laufender Verlängerungsstudie stützen den Einsatz von FIRMAGON(R) (Degarelix) zur Erstlinientherapie bei fortgeschrittenem Prostatakrebs

Wien, Österreich (ots/PRNewswire) - Neuste Daten aus der laufenden, auf fünf Jahre angelegten Verlängerungsstudie zu FIRMAGON(R) (Degarelix) (CS21a) zeigen die langfristige Wirksamkeit und Verträglichkeit von FIRMAGON(R) bei Studienteilnehmern mit fortgeschrittenem hormonbedingtem Prostatakarzinom auf und stützen somit den Einsatz des Wirkstoffs als Erstlinientherapie mit Androgendeprivation.[1] Einzelheiten wurden im Rahmen der Jahrestagung 2011 der European Association of Urology (EAU) bekannt gegeben.

FIRMAGON(R) ist ein neuartiger GnRH-Rezeptorblocker, der für die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem hormonbedingtem Prostatakarzinom indiziert ist. Die Verlängerungsstudie der Pivotalstudie zu FIRMAGON(R) im Vergleich zu Leuprorelin (CS21) dient zur Sammlung weiterer Daten zur Sicherheit und Verträglichkeit von FIRMAGON(R). Nach Abschluss der Phase-III-Studie wurde allen Patienten im Rahmen der Verlängerungsstudie die Behandlung mit FIRMAGON(R) angeboten. Alle Patienten, die bereits mit FIRMAGON(R) behandelt worden waren, setzen diese Therapie fort. Zuvor mit Leuprorelin (einem GnRH-Agonisten) therapierte Teilnehmer wurden erneut randomisiert und mit FIRMAGON(R) 240/80 mg oder 240/160 mg weiterbehandelt.

Bis dato zeigen die Daten der Verlängerungsstudie bei allen mit FIRMAGON(R) behandelten Patienten eine Verbesserung der PSA-Werte. Insbesondere wurde folgendes beobachtet:

- Die Unterdrückung des prostataspezifischen Antigens (PSA) konnte bei Patienten, die ihre Behandlung mit FIRMAGON (R) fortsetzten, über ein Jahr hinaus aufrechterhalten werden.[1,2]

- Nach der Umstellung auf FIRMAGON(R) wurde bei Patienten mit anfänglicher Leuprorelin-Behandlung folgendes beobachtet:

- Verbesserte PSA-Werte (0,20 im Vergleich zu 0,08 Ereignisse/Jahr; p = 0,003)[1,2]

- Eine signifikant niedrigere Rate von Wiederanstieg des PSA-Wertes ("PSA-failure") oder von Todesfällen.1,2

- Die Verträglichkeit von FIRMAGON(R) blieb während der verlängerten Studiendauer erhalten.[1,2]

"Die Daten aus der laufenden Verlängerungsstudie haben gezeigt, dass FIRMAGON(R) auch langfristig wirksam ist und Prostatakrebspatienten eine nachhaltige Kontrolle des PSA-Wertes bietet", so Prof. Laurent Boccon-Gibod, Professor für Urologie am Centre Hospitalo-Universitaire Bichat in Paris. "Dies unterstreicht die Vorteile einer anfänglichen und fortlaufenden Behandlung mit FIRMAGON(R) sowie die Eignung von FIRMAGON(R) als Erstlinientherapie mit Androgendeprivation bei Patienten mit fortgeschrittenem hormonbedingtem Prostatakarzinom."

Informationen über FIRMAGON

FIRMAGON(R) besitzt einmalige chemische Eigenschaften und einen neuartigen Wirkungsmechanismus, der sich von üblichen Hormontherapien unterscheidet. FIRMAGON(R) wird subkutan injiziert und reduziert innerhalb von zwei Wochen die Werte des prostataspezifischen Antigens (PSA), indem es eine unmittelbare Blockierung der GnRH-Rezeptoren in der Hypophyse bewirkt. Durch die Blockierung der Rezeptoren wird die Freisetzung des luteinisierenden Hormons (LH) und des follikelstimulierenden Hormons (FSH) unterdrückt, was die Produktion von Testosteron in den Hoden innerhalb von drei Tagen auf Kastrationsniveau senkt. Prostatakrebs ist hinsichtlich seiner Progression vom Testosteronspiegel abhängig. Eine Senkung des Testosteronspiegels kann somit das Wachstum der Krebszellen bremsen.

In klinischen Studien unterdrückte FIRMAGON(R) Testosteron und PSA schneller als Leuprorelin, eine bereits bestehende Therapie für fortgeschrittenen Prostatakrebs.[3]

Im Allgemeinen erwies sich FIRMAGON(R) in klinischen Studien als gut verträglich. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Hitzewallungen, Schmerzen und Erythem an der Injektionsstelle, Gewichtszunahme, Nasopharyngitis, Müdigkeit und Rückenschmerzen.[3,4]

Informationen über Prostatakrebs

Prostatakrebs ist die häufigste Krebsform bei Männern in den westlichen Ländern[5] und die zweithäufigste tödliche Krebserkrankung bei Männern in einer Reihe von Ländern.[6] 2008 wurden in Europa ca. 338.000 Männer mit Prostatakrebs diagnostiziert und 258.000 Männer starben daran.[7] Weltweit erhöht sich die Zahl der 2008 mit Prostatakarzinom diagnostizierten Männer auf 913.000. Über zwei Drittel der Fälle wurden dabei in den höher entwickelten Regionen festgestellt.7 Nähere Presseinformationen und aktuelle Neuigkeiten zu Prostatakrebs finden Sie auf der Informationswebsite von Ferring unter http://www.ProstateCancerLiving.com.

Informationen zu Ferring

Ferring ist ein hochspezialisierter, forschungsorientierter und weltweit tätiger biopharmazeutischer Konzern mit Hauptsitz in der Schweiz. Das Unternehmen identifiziert, entwickelt und vermarktet innovative Produkte in den Bereichen Reproduktionsmedizin, Urologie, Gastroenterologie, Endokrinologie und Osteoarthritis. In den vergangenen Jahren hat Ferring über seinen traditionellen europäischen Standort hinaus expandiert und verfügt nun über Niederlassungen in mehr als 45 Ländern. Weitere Informationen über Ferring bzw. unsere Produkte finden Sie unter http://www.ferring.com.

Quellen

[1] Tombal, B, Schröder, F, Miller, K et al. Long-term prostate-specific antigen (PSA) control in prostate cancer: continuous degarelix or degarelix following leuprolide. EAU 2011, Symposium-Abstract 1088. 26. jährlicher EAU-Kongress, Wien, 18.-22. März 2011.

[2] Crawford, ED, Moul, JW, Shore, ND et al. Switching from leuprolide to degarelix vs continuous degarelix treatment - effects on long-term prostate-specific antigen control. J Urol 2010; 183 (Suppl): e262, Abstract 670

[3] Klotz L, Boccon-Gibod L, Schröder FH et al. The efficacy and safety of degarelix: a 12-month, comparative, randomized, open-label, parallel-group phase III study in patients with prostate cancer. BJU Int. 2008;102(11 ):1531-1538.

[4] Van Poppel H, De La Rosette JJ, Persson B.E et al. Degarelix Study Group; Long-term evaluation of degarelix, a gonadotrophin-releasing hormone (GnRH) receptor blocker, investigated in a multicentre randomised study in prostate cancer (CAP) patients. Abstract (23.) Euro Urol Suppl 2007;6(2):28

[5] University of Iowa Hospitals and Clinics. Abrufbar unter: htt p://www.uihealthcare.com/topics/medicaldepartments/urology/prostateca ncer/index.html [Zuletzt eingesehen am 16. Februar 2011]

[6] American Cancer Society. Abrufbar unter:

http://www.cancer.org/Cancer/ProstateCancer/DetailedGuide/prostate-ca ncer-key-statistics [Zuletzt eingesehen am 16. Februar 2011]

[7] Cancer Research UK. Abrufbar unter: http://info.cancerresearchuk.org/cancerstats/types/prostate/ [Zuletzt eingesehen am 16. Februar 2011]

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Kontakt:

Pressekontakt: Sarah Stanmore, Tonic Life Communications,
Tel:+44-207-798-9906, sarah.stanmore@toniclc.com; Helen Swift, Tonic
LifeCommunications, Tel: +44-207-798-9924, helen.swift@toniclc.com;
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