Malta Information Technology Agency (MITA)

Malta EU-Führer in puncto E-Government

    BLATA- L-BAJDA, Malta, December 16, 2010 (ots/PRNewswire) - Die Europäische Kommission hat eine Zusammenfassung des 9. E-Government-Benchmarking-Reports veröffentlicht, in dem die Leistung des öffentlichen Sektors von 32 Ländern (27 EU-Mitgliedsstaaten sowie Kroatien, Island, Norwegen, Schweiz und Türkei) bewertet wird. Mittels eines Ranking-Systems bewertet der Bericht sechs Indikatorbereiche und gibt die leistungsstärksten Länder an, die die fortschrittlichsten E-Government-Services eingeführt haben. Malta erreichte in fünf der sechs bewerteten Indikatorbereichen 100 Prozent und wurde dieses Jahr als EU-Führer im Hinblick auf E-Government ermittelt.

    Bei dem ersten Indikatorbereich Online-Entwicklungsstand' wird der Umfang bewertet, in dem die E-Government-Dienste die Interaktion und/oder Transaktion zwischen der Regierung und den Bürgern oder Unternehmen ermöglichen. Der zweite Indikator mit der Bezeichnung Umfassende Online-Verfügbarkeit' bewertet, in welchem Umfang die 20 grundlegenden Dienste zur Verfügung stehen; Malta erreichte in beiden Fällen 100 Prozent.

    Die Indikatorbereiche drei und vier beziehen sich auf die Nutzererfahrung in puncto E-Services' und Nationale Portale'. Dazu gehören Aspekte wie Benutzerfreundlichkeit, Transparenz, Datenschutze, Multi-Channel-Policy und die Möglichkeit von Feedback für Nutzer. Malta erreichte in beiden Bereichen 100 Prozent.

    Die letzten beiden Indikatoren beziehen sich auf den Bereich E-Procurement. Bei der E-Procurement Visibility' wird bewertet, in welchem Umfang potenzielle Lieferanten Informationen und Links zu Behörden finden können, die elektronische Beschaffungsaufträge vergeben. Malta erzielte 100 Prozent. Bei der E-Procurement Availability' wird bewertet, in welchem Umfang der elektronische Beschaffungsvorgang online durchgeführt werden kann. In diesem Bereich erzielte Malta 76 Prozent.

    Der Minister für Information, Transport und Kommunikation, Dr. Austin Gatt, erklärte: "Wir waren stets davon überzeugt, dass das Internet ein wirksames Instrument zur Transformation und Ausweitung der öffentlichen Leistungen darstellt. Heute sehen wir die Umsetzung der regierungsseitig gestützten Vision 2015, denn dank unseres Know-how, unserer Fähigkeiten und unserer Entschlossenheit, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren, stehen wir an der Spitze."

    Claudio Grech, Chairman der Malta Information Technology Agency (MITA), der für E-Government in Malta zuständigen Einrichtung, meint: "Durch die Zusammenführung der technologischen und administrativen Entwicklungen in der maltesischen Regierung entstand das E-Government, das uns eine führende Position verschafft. Wir haben die Grenzen der Online-Umgebung erweitert und uns so einem grösseren Publikum geöffnet. Damit nutzen wir die Internetverbreitung, die in den letzten Jahren exponentiell gewachsen ist."

    Die von Capgemini, Sogeti, IDC, RAND Europe und dem Danish Technological Institute im Auftrag der EU-Generaldirektion Informationsgesellschaft (EU Directorate General Information Society and Media, "DG Infso") erstellte Benchmark-Studie wird seit 2001 jährlich veröffentlicht. Der vollständige Bericht erscheint im Januar 2011.

    Weitere Informationen über die MITA finden sie auf der Website: http://www.mita.gov.mt

    Weitere Ressourcen für diesen Bericht  

http://www.mita.gov.mt/egov2010

    MITA-Logos  

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