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Mit Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren fit und gut gelaunt durch den Winter
Gezielte Zufuhr von Mikronährstoffen kann in den dunklen, kalten Monaten die Immunabwehr stärken und "Winterblues" vorbeugen.

Friedrichsdorf (Taunus) (ots) - Nasskalte, neblig-graue und trübe Winter-Tage strapazieren das menschliche Immunsystem. Trockene Luft und wechselnde Temperaturen zwischen Wärme drinnen und Kälte draußen machen die Atemwege anfällig für Krankheitserreger. Die Folgen können hartnäckige Atemwegsinfekte wie Husten, Schnupfen sowie Hals- und Gliederschmerzen sein. Zudem drücken die langen dunklen Tage aufs Gemüt, was sich in Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit bishin zu einer regelrechten Winter-Depression äußern kann. Die sogenannte "Saisonal Abhängige Depression (SAD)" wird durch einen Mangel an Licht ausgelöst. Eine erhöhte Zufuhr von Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren kann dem "Winterblues" und der erhöhten Anfälligkeit gegenüber bakteriellen und viralen Infekten entgegenwirken. Insbesondere die Vitamine D und B12, Folsäure sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Fischöl) können die Stimmung positiv beeinflussen. Die Vitamine C, E und A sowie Beta-Karotin können dazu beitragen, die Abwehr des Immunsystems zu stärken.

Trübe Tage bewirken trübe Stimmung, verbunden mit dem Gefühl von Entkräftung, denn in Zeiten geringer UV-Licht-Einstrahlung drosselt der Körper die Produktion des "Glückshormons" Serotonin und schüttet mehr von dem schlaffördernden Hormon "Melatonin" aus. Lichtarme Zeiten lassen auch den Blutspiegel des "Sonnenvitamins" D, das der Körper unter UV-Strahlung selber bilden kann, absinken. Dieses Vitamin ist nicht nur unerlässlich für starke Knochen sondern kann auch die Stimmung aufhellen, gerade im Winter. Weitere Unterstützung für eine stabile Psyche bieten nachweislich auch Vitamin B12 und Folsäure. Sie senken, zusammen mit Vitamin B 6, den Spiegel der Aminosäure Homocystein. Diese kann Körperzellen schädigen und wird von der Wissenschaft auch mit der Entstehung von Depressionen in Verbindung gebracht. Aktuelle Forschungsergebnisse legen nahe, dass die regelmäßige Verwendung von Multivitaminpräparaten positive Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden haben könnte.

Als schützend für das psychische Befinden bewährt haben sich ferner die mehrfach ungesättigten Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Decosahexaensäure (DHA), die reichlich in fetten Seefischen sowie deren Öl vorkommen oder aus Algen gewonnen werden.

Vitamin D, bestimmte B-Vitamine und Omega-3-Fettsäuren schlagen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie halten die Psyche und das Immunsystem fit. Vitamin D sowie EPA und DHA können entzündliche Prozesse regulieren. Vitamin B12 hält die weißen Blutzellen des Abwehrsystems, Leukozyten und Lymphozyten, funktionsfähig, für die Folsäure ebenfalls essentiell ist. Ergänzend als Immunkraft-Helfer kommen die antioxidativen Vitamine E und C sowie das Pro-Vitamin Beta-Karotin hinzu. Diese können durch die Neutralisierung aggressiver Sauerstoffteilchen (Freie Radikale) Entzündungen gegensteuern. Vitamin A darf schlussendlich in der Riege auch nicht fehlen, denn es ist wichtig für die Funktion der so genannten T-Helferzellen in der Immunabwehr sowie für die Gesunderhaltung der Schleimhäute als Barriere für Erreger.

Quellen:

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