Fondation Yves Rocher

Jacques Rocher, Präsident der Umweltstiftung Fondation Yves Rocher, besuchte die Preisträgerin des schweizerischen Umweltpreises "Trophée de femmes" in der Schweiz

Jacques Rocher, Präsident der Umweltstiftung Fondation Yves Rocher, besuchte die Preisträgerin des schweizerischen Umweltpreises "Trophée de femmes" in der Schweiz
Die Preisträgerin des Umweltpreises "Trophée de femmes", Barbara Ehringhaus, und Jacques Rocher, Präsident der Umweltstiftung Fondation Yves Rocher, vor dem Gipfel des Mont Blanc. / Weiterer Text ueber ots und auf http://www.presseportal.ch. Die Verwendung dieses Bildes ist fuer redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung unter ...
Zug (ots) - Die Schweizerin Barbara Ehringhaus wurde für ihren Einsatz zum Schutz des Mont Blanc mit dem internationalen Umweltpreis "Trophée de femmes 2010" der Umweltstiftung Fondation Yves Rocher ausgezeichnet. Jacques Rocher, der Präsident der Fondation Yves Rocher und Sohn des Unternehmensgründers, besuchte die Preisträgerin am Mont Blanc und informierte sich über ihre Arbeit zum grenzübergreifenden Schutz des Bergmassivs. Barbara Ehringhaus führte ihren Gast zuerst in das schweizerische Bergdorf Finhaut, im Westen des Kantons Wallis. Über die eindrucksvolle schweiz-französische Talsperre Emosson wanderte Barbara Ehringhaus mit Jacques Rocher auf die Alm Loriaz. Die Ökologin Anne Delestrade vom Forschungszentrum für Ökologie in Höhenlagen informierte über die Veränderungen der Biodiversität in den Höhen des Mont Blanc. Mit der Seilbahn ging es auf 3800 Meter Höhe auf den imposanten Berggipfel, die Aiguille du Midi, um den Gletscher Mer de Glace zu bestaunen. Die Konfrontation mit dem Gletscherrückgang sowie die fragile und doch atemberaubende Schönheit des Mont Blanc ließ sich Jacques Rocher erklären. "In Zeiten des Klimawandels ist der Mont-Blanc zunehmend einer verschärften Entwicklung ausgesetzt, da sich der Wintertourismus weiter nach oben in schneesichere Höhen ausbreitet", erläuterte Barbara Ehringhaus die aktuelle Situation. Sie stellte dar, wie sie gegen die Übernutzung durch den Massentourismus, die Zerstörung der Bergwälder sowie die Luftverschmutzung durch den Schwerlaster-Verkehr am Mont-Blanc kämpft. Ihr Engagement besteht in erster Linie aus grenzübergreifender Überzeugungs- und Sensibilisierungsarbeit. Bis heute untersteht Europas größtes Berg-Massiv noch keinem legalen Schutz. Barbara Ehringhaus größter Erfolg bisher ist, dass ihr Ziel, die Anerkennung des Mont-Blanc-Massivs als trinationales Welterbe durch die UNESCO, in einem gemeinsamen nachhaltigen Entwicklungsplan der lokalen Politik der drei Länder aufgenommen werden soll. Das Fazit von Jacques Rocher: "Es ist beeindruckend, mit welcher Leidenschaft sich Barbara Ehringhaus für den Mont Blanc einsetzt. Dessen Schutz ist unbedingt notwendig". Der Umweltpreis "Trophée de femmes" wird auch 2011 verliehen. Bewerben können sich Schweizerinnen, die sich für Umweltschutz engagieren. Bildmaterial und weitere Informationen zum Umweltpreis unter www.yves-rocher-fondation.org/ch/de ots Originaltext: Fondation Yves Rocher Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Umweltstiftung "Fondation Yves Rocher" Deutschland - Schweiz Sabine Fesenmayr Albstadtweg 10 D-70567 Stuttgart Tel.: +49/711/7834-155 E-Mail:sabine.fesenmayr@yrnet.com Internet: http://www.yves-rocher-fondation.org

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