Travail.Suisse

Fachkräftemangel: Ständerat macht einen Schritt vorwärts

Bern (ots) - Heute hat der Ständerat das Postulat Graber «Konzept zur Förderung von Wiedereinsteigerinnen» angenommen. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, ist hoch erfreut über diesen Entscheid. Ebenfalls begrüsst wird die Zustimmung des Ständerats zu einer Nationalen Konferenz Ältere Arbeitnehmende.

Beide heute vom Ständerat angenommenen Postulate wirken dem drohenden Fachkräftemangel entgegen, was Travail.Suisse sehr begrüsst.

Postulat: Konzept zur Förderung von Wiedereinsteigerinnen

Das Postulat (14.3451) des Luzerner CVP-Politikers Konrad Graber fordert vom Bundesrat eine Strategie, um den Wiedereinstieg ins Erwerbsleben zu fördern. Das Postulat fordert unter anderem, dass in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsverbänden ein Förderkonzept für Wiedereinsteigerinnen erarbeitet wird. Travail.Suisse begrüsst die Annahme des Postulats durch den Ständerat. Das Postulat schliesst an eine letztjährige Studie "Expérience ReProf" (www.travailsuisse.ch/system/uploadedfiles/2772/original/Rueckkehr_ins_Berufsleben_erfolgreich_meistern.pdf) von Travail.Suisse an. Es ist jetzt an der Zeit, den Absichten Taten folgen zu lassen: Es braucht flexible Arbeitzeitmodelle und Weiterbildungen für Betroffene. Travail.Suisse appelliert an die die wichtige Rolle des Staates - zwar stehen heute Mittel zur Verfügung, die den Wiedereinstieg erleichtern sollen, sie sind aber alles andere als leicht zugänglich.

Postulat : Nationale Konferenz ältere Arbeitnehmende

Travail.Suisse ist erfreut über die Zustimmung des Ständerates zu einer Nationalen Konferenz zum Thema ältere Arbeitnehmende. Ältere Arbeitnehmende haben zunehmend Mühe auf dem Arbeitsmarkt. Sie sind zwar unterdurchschnittlich arbeitslos, die Quote der Langzeitarbeitslosen bei den über 55-jährigen Arbeitnehmenden ist jedoch weit überdurchschnittlich und übertrifft sogar den OECD-Durchschnitt. Ein Umdenken bei den Unternehmen ist absolut dringend. Travail.Suisse fordert den Bundesrat auf, rasch vorwärts zu machen und ist auch bereit, einen Beitrag zur Erfolg der Konferenz zu leisten.

Kontakt:

Valérie Borioli Sandoz, Verantwortliche Gleichstellungspolitik
Travail.Suisse, Mobile: 079 598 06 37
Martin Flügel, Präsident Travail.Suisse, 079 743 50 47



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