JORNAL DO BRASIL

Präsident Lula gratuliert Jornal do Brasil zum Mut zur 100-prozentigen Online- Ausgabe

    Rio De Janeiro (ots/PRNewswire) - In einem Artikel in der am Mittwoch, dem 1. September 2010 erschienen Erstausgabe von Jornal do Brasil (http://www.jb.com.br ) als erste 100-prozentige Online-Zeitung des Landes hob Präsident Lula "JBs Tradition der Innovation" hervor. "Brasilien braucht Qualitätszeitungen", so Lula. "Ob in gedruckter Ausgabe oder elektronischer Version spielt keine Rolle." Für Lula "hat Jornal do Brasil mit dem heutigen Tag ein Bravourstück vollbracht, das eine neue Ära einleitet."

    Lesen Sie unten den vollständigen Artikel aus der ersten 100-prozentigen Online-Ausgabe von JB.

    Jornal do Brasil: Eine neue Herausforderung für eine bahnbrechende Zeitung

    Seit mehr als einem Jahrhundert hat sich Jornal do Brasil stets durch eine Tradition der Innovation ausgezeichnet. Nur wenige Jahre nach seiner Gründung hatte es den Mut, redaktionellen Raum für öffentliche Beschwerden zu schaffen. In den 1950ern revolutionierte es die brasilianische Presse mit einem völlig neuen Layout sowie einer umfassenden redaktionellen Umgestaltung und wurde so zum Richtungsweiser für alle Tageszeitungen des Landes. In den 1970ern übernahm es die Vorreiterrolle bei der täglichen Berichterstattung über die Arbeiterbewegung und die Metallarbeiterstreiks in der Industrieregion ABC paulista. Und ich war ein Zeitzeuge. Im letzten Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts begann es als erste Tageszeitung des Landes, Nachrichten im Internet zu veröffentlichen.

    Mit dem heutigen Tag hat JB ein Bravourstück vollbracht, das eine neue Ära einleitet. Als erstes aller Traditionsblätter Brasiliens verzichtet es auf eine gedruckte Ausgabe. Ab nun erscheint JB ausschliesslich in elektronischer Form und kann über ein Abo im Internet gelesen werden. Jornal do Brasil verkörpert somit ein neues Geschäftsmodell, eine neue Ära der Technologie und des Wissens.

    Als Pionier auf einem Gebiet, das von der brasilianischen Presse bislang noch nicht betreten wurde, wird Jornal do Brasil mit einer grossen Herausforderung konfrontiert sein: ein Format zu finden, das Benutzerfreundlichkeit und Portabilität des neuen digitalen Mediums ins perfekte Gleichgewicht mit der Organisation und hierarchischen Ordnung von Informationen und Ereignissen für die Öffentlichkeit und ihre sozialen Beziehungen bringt. Ein Format, das von niedrigeren Produktionskosten profitiert und gleichzeitig das Qualitätsniveau und die Glaubwürdigkeit der Konkurrenz halten bzw. überbieten kann. Das Erfolgsrezept dieses abenteuerlichen Unternehmens liegt in der Suche nach einer geeigneten Finanzierungsformel sowie der Herstellung einer konstruktiven Verbindung zur Leserschaft, um eine solide Beziehung auf der Basis von Vertrauen und Treue zu schaffen.

    Überall auf der Welt durchläuft der Printjournalismus eine Zeit grosser Unsicherheit. Wissenschaftler verfolgen dieses Experiment aufmerksam mit, wie auch Eigentümer und Journalisten unzähliger traditioneller Zeitungen und Zeitschriften in Brasilien und anderen Ländern. Ich hoffe vom ganzen Herzen, dass Jornal do Brasil seinen Weg finden wird und als Weltklassezeitung einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung der brasilianischen Öffentlichkeit leisten wird.

    Brasilien braucht Qualitätszeitungen. Ob in gedruckter Ausgabe oder elektronischer Version spielt keine Rolle. Was zählt, sind die Qualität und das Engagement, die Leser gut zu informieren und als anspruchsvolle Diskussionsplattform zu dienen.

    Luiz Inacio Lula da Silva, Präsident der Republik Brasilien.  

ots Originaltext: JORNAL DO BRASIL
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