AGENNIX AG

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Geschäftszahlen/Bilanz/6-Monatsbericht

Heidelberg (euro adhoc) - Agennix AG berichtet über den
Geschäftsverlauf im                        zweiten Quartal und in den ersten
sechs Monaten 2010

Planegg/München und US-Standorte in Princeton, NJ, und Houston, TX,   5.  August 2010 - Die Agennix AG (Frankfurter  Wertpapierbörse:  AGX) berichtet  heute über  den Geschäftsverlauf im zweiten Quartal und in den ersten sechs Monaten des  Jahres 2010.

Die  Agennix  AG  ist  aus  dem  am  5.    November    2009    wirksam   gewordenen Unternehmenszusammenschluss  der  Agennix  Incorporated   und  GPC    Biotech    AG hervorgegangen. GPC Biotech AG wurde bei   dieser  Transaktion  als  bilanzieller Erwerber identifiziert, daher werden  als  historische  Finanzinformationen  für die entsprechenden Vergleichsperioden diejenigen der GPC Biotech aufgeführt.

Erstes Halbjahr 2010 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 Die Gesellschaft wies in den ersten sechs Monaten 2010  keinen  Umsatz   aus,  im Vergleich zu 0,1 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres.  Der  Umsatz

@@start.t2@@für die ersten  sechs  Monate  2009  resultierte  aus  dem  Service-Vertrag  mit
Agennix    Incorporated    für    den    Zeitraum    vor    dem    Wirksamwerden      des
Unternehmenszusammenschlusses.@@end@@

Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand (F&E) erhöhte sich in den   ersten  sechs Monaten des Jahres 2010 um 364% auf 11,6 Millionen Euro,  im  Vergleich  zu  2,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum   2009.  Der  Anstieg  des  F&E-Aufwands  ist hauptsächlich auf die höheren Kosten der Gesellschaft im  Zusammenhang  mit  den beiden klinischen Phase-3-Studien FORTIS-M und FORTIS-C  für  Talactoferrin als Ergebnis der Einbeziehung des operativen Geschäfts von Agennix   Incorporated  in den ersten sechs Monaten 2010 zurückzuführen sowie auf eine in den ersten  sechs Monaten 2009 gebuchte Gutschrift in Höhe von 1,5  Millionen  Euro  aufgrund  des Verfalls von Wandelanleihen und Aktienoptionen. Eine solche  Gutschrift  ist  im laufenden Jahr nicht angefallen.

Trotz  der  Einbeziehung  des  operativen  Geschäfts  der  Agennix   Incorporated reduzierte sich der Verwaltungsaufwand der ersten sechs Monate des  Jahres  2010 um 31% auf 4,4 Millionen Euro,  im   Vergleich  zu  6,4  Millionen  Euro  in  der Vorjahresperiode. In den Verwaltungsaufwendungen der ersten  sechs  Monate  2009 waren einmalige  Kosten  in  Höhe  von  3,0  Millionen  Euro  für   Bankberatung, Rechtsberatung, Wirtschaftsprüfung sowie sonstige Kosten,  die  im  Zusammenhang mit dem Unternehmenszusammenschluss angefallen sind, enthalten.  Ebenso  ist  in den Verwaltungsaufwendungen für die ersten sechs Monate 2009 ein Ertrag in  Höhe von 1,8 Millionen Euro in Form einer  Gutschrift,  in  Folge des  Verfalls  von Aktienoptionen und Wandelanleihen enthalten. Solche Einmaleffekte  sind  in  den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 nicht angefallen.

Der Periodenfehlbetrag verringerte sich in den ersten sechs Monaten   des  Jahres 2010 um 4% auf -8,2 Millionen  Euro,    im    Vergleich     zu    -8,5    Millionen Euro    in    der Vorjahresperiode.

Das Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) belief sich  in   den  ersten sechs Monaten des Jahres 2010 auf -0,42 Euro, im   Vergleich  zu  -1,15  Euro  im selben Zeitraum 2009. Der Betrag je Aktie für 2009 wurde rückwirkend  angepasst, um  dem   Umtauschverhältnis  (5:1)  im  Rahmen  des    Aktientausches    bei     der Verschmelzung der GPC Biotech AG auf die Agennix AG Rechnung zu tragen.

Zweites Quartal 2010 im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 Der Umsatz im zweiten Quartal des  Jahres  2010  belief  sich  auf  0  Euro,  im Vergleich zu 0,1 Millionen  Euro  im  Vorjahreszeitraum  2009.  Der   F&E-Aufwand stieg im zweiten Quartal 2010 um 371% auf  6,6 Millionen Euro,  verglichen  mit 1,4 Millionen Euro in derselben Periode des Vorjahres 2009. Im  zweiten  Quartal 2010 reduzierte sich der Verwaltungsaufwand um 4%  auf  2,3 Millionen  Euro,  im Vergleich zu 2,4 Millionen Euro  im  Vorjahreszeitraum.  Der Periodenfehlbetrag im zweiten Quartal 2010 belief sich auf -3,9 Millionen Euro, im Vergleich zu -4,2 Millionen  Euro  im  gleichen  Quartal 2009. Das Ergebnis  je  Aktie  (unverwässert  und  verwässert)  belief  sich   im zweiten Quartal 2010 auf -0,19 Euro, im Vergleich zu -0,57 Euro im Vorjahreszeitraum 2009.

Zweites Quartal 2010 im Vergleich zum ersten Quartal 2010 In  den   ersten  zwei  Quartalen  des  Jahres  2010  waren  keine    Umsätze     zu verzeichnen. Der F&E-Aufwand erhöhte sich im zweiten Quartal  2010 um  32%  auf 6,6 Millionen Euro, im Vergleich zu 5,0 Millionen Euro im ersten  Quartal  2010. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich im zweiten Quartal 2010 um 10% auf 2,3 Millionen Euro, im  Vergleich  zu 2,1  Millionen  Euro  im  vorangegangenen Quartal 2010. Der Periodenfehlbetrag der Gesellschaft  belief  sich  im  zweiten Quartal 2010 auf -3,9 Millionen Euro, im Vergleich zu  -4,3   Millionen  Euro  im ersten Quartal 2010. Das Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert)  belief

@@start.t3@@sich im zweiten Quartal 2010 auf -0,19 Euro,  im  Vergleich  zu  -0,23  Euro  im vorangegangenen Quartal.


Finanzielle Situation
Zum    30.    Juni    2010    verfügte    Agennix      AG      über      liquide      Mittel,@@end@@

Zahlungsmitteläquivalente und als Sicherheit hinterlegte liquide Mittel in  Höhe von 4,0 Millionen Euro (31. Dezember  2009:   11,5 Millionen  Euro).  Der  Netto- Zahlungsmittelverbrauch für die ersten sechs Monate 2010 betrug  17,5  Millionen Euro  (30.  Juni   2009:    11,4 Millionen    Euro).    Der    Anstieg    des    Netto- Zahlungsmittelverbrauchs  beruht  im  Wesentlichen  auf  der   Einbeziehung    des operativen Geschäfts der Agennix Incorporated in den ersten sechs  Monaten  2010 und  den  dadurch  höheren  Ausgaben für  die  beiden  weiter  fortschreitenden klinischen Phase-3-Studien mit Talactoferrin. Der  Netto-Zahlungsmittelverbrauch wird durch die Addition des Mittelabflusses  aus  operativer  Geschäftstätigkeit und der  Investitionen  in    das    Sachanlagevermögen    und    in     immaterielle

@@start.t4@@Vermögenswerte    berechnet.    Die    Zahlen      zur      Berechnung      des      Netto-
Zahlungsmittelverbrauchs  werden    in    der    Konzern-Kapitalflussrechnung    der
betreffenden Periode ausgewiesen.@@end@@

Nach Quartalsende gab die Gesellschaft im Juli  2010  bekannt,  dass sie  einen Darlehensvertrag mit einem ihrer Großaktionäre,  dievini   Hopp  BioTech  holding GmbH  &  Co.  KG,  abgeschlossen  hat,   demzufolge  dievini  Hopp  BioTech    dem Unternehmen ein Darlehen in Höhe von 15,0 Millionen Euro  gewährt  hat.  Das  Darlehen  ist  mit 6%  p.a.  verzinst, unbesichert und unter Einhaltung  einer   Kündigungsfrist  von  30  Tagen,  nicht jedoch vor dem 15. Oktober 2010, rückzahlbar.

"Wir sind in der Entwicklung unseres Unternehmens weiterhin gut   vorangekommen", kommentierte Dr. Torsten Hombeck,  Finanzvorstand.   "Wir  haben  uns  für  einen Entwicklungsplan entschieden, der uns erlauben sollte, Anfang 2011 eine Phase-3- Studie mit Talactoferrin   bei  schwerer  Blutvergiftung  zu  beginnen.  Außerdem freuen wir uns über die Fortschritte, die wir bei der  Patientenrekrutierung  in unsere  Phase-3-Studie  FORTIS-M  mit  Talactoferrin    bei     nicht-kleinzelligem Lungenkrebs erzielt  haben.  Damit  liegen  wir   weiterhin  im  Plan,  um  erste Studienergebnisse - wie vorgesehen - bis Jahresende 2011 zu erhalten."

Finanzausblick Das Unternehmen aktualisierte seine Finanzprognose wie folgt:

Die Geschäftsführung erwartet für das noch verbleibende Jahr 2010 sowie für  das Jahr 2011 keine wesentlichen Barmittel  generierenden Umsätze.  Diese  Prognose beinhaltet keine Zahlungsmittel aus   potenziellen  Partnering-Transaktionen  von Produktkandidaten der Gesellschaft, da  diese  Ereignisse  schwer  vorherzusagen sind.

Die Gesellschaft rechnet für das noch verbleibende Jahr 2010 sowie für das  Jahr 2011 mit  deutlich  ansteigenden  Forschungs-  und   Entwicklungsaufwendungen  im Vergleich zu 2009, basierend  auf   stetig  steigenden  durch  klinische  Studien bedingten Kosten im Zusammenhang mit den  fortschreitenden  Phase-3-Studien  bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit  Talactoferrin.  Darüber  hinaus plant  die Gesellschaft Anfang des Jahres 2011 eine Phase-3-Studie   mit  Talactoferrin  bei schwerer Blutvergiftung zu beginnen.

Es wird erwartet, dass die Verwaltungsaufwendungen im Vergleich  zum Jahr  2009 für das verbleibende Jahr 2010  zurückgehen  werden,  da   es  in  den  folgenden Jahren keinen Einmaleffekt im Zusammenhang mit der  Verschmelzung  geben  wird, wie es im Jahr 2009 der Fall war.

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass der  vorhandene  Bestand   an  liquiden Mitteln, zusammen mit dem Darlehen von dievini Hopp BioTech  in  Höhe  von  15,0 Millionen Euro, die  Geschäftstätigkeit der  Gesellschaft  bis  in  das  vierte Quartal 2010 sichern wird.   Die  Gesellschaft  verfolgt  weiterhin  verwässernde sowie nicht-verwässernde Möglichkeiten zur weiteren Unternehmensfinanzierung.

Bestellung des Interims-Vorstandsvorsitzenden bis Jahresende 2010 verlängert Die Gesellschaft berichtete außerdem, dass die Bestellung von Dr. Friedrich  von Bohlen als Vorsitzendem des Vorstands auf Interims-Basis bis 31.  Dezember  2010 verlängert wurde, um dem Unternehmen etwas mehr  Zeit  zu  geben,  die  Position dauerhaft zu besetzen.  Der  Bestellung  war  ursprünglich bis  5.  August  2010 befristet.   

Telefonkonferenz Wie bereits angekündigt, findet heute eine Telefonkonferenz  statt.  Agennix  AG bietet die Möglichkeit, die   Konferenz  per  telefonischer  Einwahl  oder  Live- Übertragung auf der Webseite  des  Unternehmens  www.agennix.com  zu  verfolgen. Nach der Live-Veranstaltung  ist  dort  auch  eine  Aufzeichnung   abrufbar.  Die Telefonkonferenz  findet  heute,  am  5.  August  2010 um  15:00  Uhr  MESZ  in englischer Sprache statt.

Einwahlnummern:

Teilnehmer aus Europa:          0049 (0)69 71044 5598
                                              0044 (0)20 3003 2666
Teilnehmer aus den USA:         1-646-843-4608

Bitte wählen Sie sich bereits 10 Minuten vor  dem  Beginn  der   Telefonkonferenz ein.

Über Agennix Agennix AG ist ein börsennotiertes, biopharmazeutisches Unternehmen,  das  neue Therapeutika für Indikationen mit erheblichem medizinischem  Bedarf  entwickelt, die das Potenzial haben,  eine   wesentliche  Verbesserung  der  Lebensdauer  und -qualität  von   schwer  erkrankten  Patienten  zu  erzielen.  Der  am  weitesten entwickelte Wirkstoff des Unternehmens ist Talactoferrin, eine  oral anwendbare Therapieform, die Wirksamkeit in randomisierten, doppelt-verblindeten,  Placebo- kontrollierten Phase-2-Studien bei   nicht-kleinzelligem  Lungenkrebs  sowie  bei schwerer  Blutvergiftung (Sepsis)  gezeigt  hat.  Talactoferrin  befindet  sich

@@start.t5@@derzeit  in    der    klinischen    Phase-3-Entwicklung    bei    nicht-kleinzelligem
Lungenkrebs und die Gesellschaft beabsichtigt das Programm  für  die  Behandlung
von      schwerer      Blutvergiftung      weiterzuentwickeln.      Weitere      klinische@@end@@

Entwicklungsprogramme des Unternehmens sind: RGB-286638, ein Kinase-Hemmer,  der sich gegen eine Vielzahl von Proteinkinasen   richtet  (in  Phase-1-Entwicklung), der oral verfügbare, platinbasierte Wirkstoff Satraplatin  sowie  eine  topische Verabreichungsform (als Gel) von Talactoferrin zur Behandlung  von   diabetischen

@@start.t6@@Fußgeschwüren.    Agennix´    eingetragener    Firmensitz    ist    Heidelberg.    Das Unternehmen  hat  drei  operative  Standorte:  Planegg/München;  Princeton,  New Jersey und Houston, Texas. Für weitere  Informationen  besuchen  Sie  bitte  die Webseite von Agennix unter www.agennix.com.

Diese Pressemitteilung enthält in die Zukunft  gerichtete  Angaben,  welche  die gegenwärtigen Einschätzungen und Erwartungen des  Managements  von  Agennix  AG, insbesondere  im  Zusammenhang  mit    dem    zukünftigen    Barmittelbestand    der Gesellschaft  sowie  dem  Status  ihrer  klinischen  Entwicklungsprogramme    mit Talactoferrin, darstellen. Diese Angaben basieren auf heutigen  Erwartungen  und@@end@@

sind Risken und Unsicherheiten unterworfen, welche oft außerhalb  der Kontrolle der  Gesellschaft  liegen  und  die  dazu  führen  können, dass    tatsächliche, zukünftige Ergebnisse signifikant von den Ergebnissen abweichen, die  in  diesen zukunftsgerichteten Angaben enthalten sind oder  von  ihnen  impliziert  werden. Die Gesellschaft kann nicht dafür garantieren, dass  die  Weiterentwicklung  von Talactoferrin für die Behandlung von  schwerer  Blutvergiftung   (Severe  Sepsis) tatsächlich  und  innerhalb  angemessener    Zeit     erfolgen    wird    oder    dass Talactoferrin  letztendlich  die   Marktzulassung  erhalten  wird.    Tatsächliche Ergebnisse  können   erheblich  abweichen,  was  von  einer  Reihe  von  Faktoren abhängig sein kann und der Vorstand der  Gesellschaft  warnt  Investoren   davor, sich zu sehr auf die  zukunftsgerichteten  Angaben  dieser   Pressemitteilung  zu verlassen. Die zukunftsgerichteten  Angaben   beziehen  sich  lediglich  auf  das Datum der heutigen Veröffentlichung. Agennix AG  übernimmt  keine  Verpflichtung dafür, diese in die Zukunft gerichteten Angaben zu  aktualisieren,  selbst   wenn in der Zukunft neue Informationen verfügbar werden sollten.

Den vollständigen Halbjahresbericht 2010  finden  Sie  in  der  
Rubrik  Investor Relations        auf        der        Webseite         von        
Agennix         AG         unter: http://www.agennix.com/index.php?option=c
om_content&view=article&id=122&Itemid=7 7&lang=de.

@@start.t7@@Ende der Mitteilung                                                 euro adhoc
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ots Originaltext: AGENNIX AG
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch

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Tel.: +49 89 8565-2693
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