Verband Schweizerischer Polizei-Beamter VSPB / FSFP

"Datenschutz behindert die Polizeiarbeit"
240 Polizistinnen und Polizisten diskutieren in Lugano

Lugano (ots) - Heute und morgen werden in Lugano rund 240 Polizistinnen und Polizisten als Delegierte ihrer Sektionen aus der ganzen Schweiz, zusammen mit Gästen, über die Auswirkungen des Datenschutzes auf ihre Arbeit diskutieren. Mit dem Slogan "DATENSCHUTZ = TÄTERSCHUTZ?" will der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter VSPB auf die Schwachstellen im System hinweisen, welche die Polizistinnen und Polizisten bei der täglichen Arbeit behindern oder diese gar verunmöglichen. Es gibt aber auch die Möglichkeit genauer hinzuschauen und zu fragen, wie es um den Datenschutz der Polizistinnen und Polizisten steht.

"Immer wieder stellen wir fest, dass Polizei und Justiz wegen dem Datenschutz auf unüberwindbare Hindernisse stossen", sagt Heinz Buttauer, VSPB-Präsident, und fragt sich, ob man nicht an einen Punkt angelangt sei, wo Täter zu Opfern gemacht und die eigentlichen Opfer und ihre Familien vergessen würden. Unter der Leitung des erfahrenen Moderators und ehemaligen Generaldirektors von Tele Ticino, Marco Bazzi, werden sich am Donnerstag Hanspeter Thür, eidgenössischer Datenschutzbeauftragter, und der Generalstaatsanwalt des Kantons Tessin, John Noseda, diesem Thema und den Fragen der Polizistinnen und Polizisten widmen.

Am Freitag findet zudem die Stabsübergabe an der Spitze des VSPB statt. Heinz Buttauer tritt infolge Amtszeitbeschränkung, nach acht erfolgreichen Jahren, zurück. Zur Wahl als Präsident stellt sich der Romand und amtierende Vizepräsident Jean-Marc Widmer. Zudem wird mit Johanna Bundi Ryser erstmals eine Frau das Vizepräsidium des VSPB übernehmen.

Fotos und weitere Informationen über die 91. Delegiertenversammlung des VSPB werden laufend zur freien Verfügung (Quellenangabe erbeten) aufgeschaltet:

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Mobile: +41/79/451'10'52
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Max Hofmann, Generalsekretär VSPB
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