Pro Juventute

Pro Juventute will die 18-35-Jährigen an die Urne bringen - Auf dem Bundesplatz fordern Eltern und Kindern mit Hunderten von Ballonen ein 'Ja zur Familie' (BILD)

Auf dem Bundesplatz lässt Pro Juventute mit Eltern und Kindern Hunderte von Ballonen steigen für ein 'Ja zur Familie'/ Weiterer Text ueber ots und auf http://www.presseportal.ch. Die Verwendung dieses Bildes ist fuer redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung unter Quellenangabe: "OTS.Bild/Pro Juventute".

Bern (ots) - Die Mehrheit der jungen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger will, dass Familien mehr Unterstützung erhalten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das zeigt die jüngste Umfrage von Pro Juventute. Für die Jugendorganisation ist es somit entscheidend, dass die 18-35-Jährigen am 3.3. an die Urne gehen. Gemeinsam mit jungen Eltern und Kindern machte Pro Juventute heute auf dem Bundesplatz auf die bevorstehende Abstimmung aufmerksam und liess Hunderte von Ballonen mit dem Aufruf 'Ja zur Familie' steigen.

Für kurze Zeit gehörte heute Nachmittag der Berner Bundesplatz ganz den Familien: Es wimmelte von Kinderwagen, Ballonen, spielenden Kindern und Eltern. Sie versammelten sich auf Einladung von Pro Juventute, um auf die Abstimmung über den Familienartikel vom kommenden Sonntag aufmerksam zu machen. Als Höhepunkt der Versammlung liessen die Familien Hunderte von Ballonen in den Himmel steigen. Daran befestigt rufen Karten das Stimmvolk auf, am 3. März an der Urne ein 'Ja' einzulegen zum Familienartikel.

Mit der Aktion will Pro Juventute insbesondere die Jungen zum Gang an die Urne auffordern. Denn eine vor wenigen Tagen von der Jugendorganisation in Auftrag gegebene Umfrage zeigt: Die Mehrheit der 18 bis 35-Jährigen will mehr Unterstützung für Familien bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf (8 von 10 Personen). Insgesamt sind drei Viertel der Befragten (75%) der Meinung, dass junge Eltern mehr Unterstützung erhalten sollen, damit sie Familie und Beruf unter einen Hut bringen.

Junge Stimmbürgerinnen und Stimmbürger könnten folglich einen familienpolitisch historischen Entscheid fällen. Sofern sie an die Urne gehen. Stephan Oetiker, Direktor Pro Juventute: «Die Jungen haben es am 3.3. in der Hand - sie müssen nur wollen!» Denn bei den 18 bis 35-Jährigen stimmt üblicherweise nur gerade ein Drittel ab. Beim Familienartikel sind es aber genau diese, die die Vorlage am meisten betrifft. Und für die es schon längst normale Lebensrealität ist, individuelle Familienmodelle zu leben. Mehr Vereinbarkeit ist für die Jugendorganisation auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit: Kinder-Haben muss attraktiv sein, denn die Jungen und ihre Kinder sind es, die die Renten der älteren Bevölkerung und die Sozialwerke finanzieren.

Für die Jugendorganisation ist es daher entscheidend, dass die jungen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag an die Urne gehen. «Familien sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Die Direktbetroffenen, die Jungen, müssen aktiv werden und am 3.3. an die Urnen gehen und ein Ja einlegen», fordert Stephan Oetiker. Davon hänge der Ausgang der Abstimmung ab.

Pro Juventute ist jährlich da für 300'000 Kinder und Jugendliche und 100'000 Eltern. Ihre Arbeit zeigt, dass besonders die Sicherstellung der Kinderbetreuung für viele Familien mit grossen Herausforderungen verbunden ist. Der neue Verfassungsartikel ist laut der Stiftung zu befürworten, da damit förderliche Rahmenbedingungen zugunsten von privaten, öffentlichen und unternehmerischen Initiativen für bezahlbare und kindgerechte Betreuungsangebote geschaffen werden. Der Familienartikel lege die dringend notwendige Basis, damit Eltern ihr Familienleben eigenverantwortlich gestalten und ihre Kinder bestmöglich begleiten können.

Bildmaterial der Familien-Aktion von Pro Juventute auf dem Bundesplatz steht ab 15h online zum Download bereit:

www.projuventute.ch/27-02-2013-Balloon-lancio-art.2254.0.html?&L=0

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