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Media Service: Exklusiv-Umfrage im SonntagsBlick: Eveline Widmer-Schlumpf legt massiv an Popularität zu - Schweizerinnen und Schweizer geben ihr die Gesamtnote 4,39

Zürich (ots) - Vor einem Jahr hat das Meinungsforschungsinstitut Isopublic im Auftrag des SonntagsBlick den Bekanntheitsgrad der amtierenden Bundesräte ermittelt. Damals nannten gerade mal die Hälfte der über 1000 befragten Personen den Namen von Eveline Widmer-Schlumpf. Noch tiefer waren die Bekanntheitswerte von Johann Schneider-Ammann (46 Prozent), Ueli Maurer, Simonetta Sommaruga (je 40 Prozent) und Didier Burkhalter (36 Prozent). Inzwischen hat sich das Bild massiv verändert, wie eine neue repräsentative Umfrage von Isopublic zeigt. SonntagsBlick publiziert die Ergebnisse exklusiv in seiner neusten Ausgabe. Fünf von sechs Bundesräten, die schon vor einem Jahr im Amt waren, haben ihren Bekanntheitsgrad erheblich verbessern können. Am meisten die amtierende Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf: Sie hat mit 28 Prozentpunkten am meisten zugelegt; 78 Prozent der von Isopublic befragten 1023 Deutsch- und Westschweizer kennen die Finanzministerin. Je zweistellig zugelegt haben auch Leuthard (74%, plus 20% gegenüber Vorjahr) Maurer (67%, plus 24%), Sommaruga (59%, plus 19%) und Burkhalter (57%, plus 21%). Für sie ist das Ergebnis eine gute Nachricht, wie Studienleiter Matthias Kappeler und der Polit-Geograf Michael Hermann übereinstimmend sagen. Denn ein hoher Bekanntheitsgrad sei ein starkes Indiz für grosse Beliebtheit. Widmer-Schlumpf, Leuthard, Maurer, Sommaruga und Burkhalter nützten den Rückenwind des Wahlherbstes offenbar voll aus - der gab ihrer Popularität einen massiven Schub. Zu denken geben dagegen muss das Resultat dem Wirtschaftsminister: Trotz Euro- und Frankenkrise ist der 2010 gewählte Schneider-Ammann im Volk erstaunlich unbekannt - nur 54 Prozent der Befragten konnten seinen Namen nennen, ein Plus von bloss 8 Prozent gegenüber der letzten Umfrage. Nicht sehr erstaunlich ist das Resultat des Amtsjüngsten, Alain Berset. Erst 41 Prozent der Befragten nannten seinen Namen.

SonntagsBlick publiziert zudem die neuste Erhebung zum Image von Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf. Auf einer Skala von 1 bis 6 geben ihr die Schweizerinnen und Schweizer die Gesamtnote 4,39. Diese ist zwar tiefer als jene ihrer drei Vorgänger Calmy-Rey (2011), Leuthard (2010) und Merz (2009), aber um einiges besser als jene Pascal Couchepins (2008).

Auf der Rangliste der Bundespräsidenten seit 1988 liegt Widmer-Schlumpf mit ihrem Resultat auf Platz 16. Rang 1 hält Flavio Cotti (1991). Den letzten Rang hält Joseph Deiss (2004).

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