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Zahnimplantat sofort belastbar

Uetliburg, Schweiz (ots) - Häufig bietet der Kiefer in dem für eine Zahnimplantation vorgesehenen Bereich keine ausreichende Knochenhöhe, um darin ein Schraubenimplantat zu verankern. Darum scheint es zunächst notwendig den Kieferknochen soweit aufzubauen, bis er über ausreichend viel Knochensubstanz verfügt, dem Implantat den gewünschten Halt zu bieten. Erst im zweiten Schritt kann dann implantiert werden. Doch gerade autogener Knochenaufbau, also der bei dem Eigenknochen verwandt wird, bringt für den Patienten eine Fülle von Risiken mit sich. Meist wird die benötigte Knochensubstanz vom Beckenkamm oder Unterkieferast entnommen und an der gewünschten Stelle eingebracht. Für die Durchführung dieser Methode sind also zwei operative Eingriffe mit allen damit verbundenen Risiken notwendig. Aber damit nicht genug, dass es an der Knochenentnahmestelle zu Komplikationen wie einer schlechten Wundheilung kommen kann, es können z.B. wegen mangelhafter Durchblutung auch große Teile des Transplantats absterben, was zusätzliche Infektionsgefahren mit sich bringt. Außerdem gibt einen erfolgreichen Knochenaufbau betreffend einige Risikogruppe wie Raucher oder chronisch Kranker, die täglich Medikamente einnehmen müssen. Ganz im Sinne des Patienten wächst aktuell die Zahl der Implantologen, die deshalb gerne auf einen Knochenaufbau verzichten wollen. Das ist nur dann möglich, wenn bei einem zu geringen Knochenangebot anstelle von Schrauben-, basale- oder Disk Implantate verwandt werden. Das Grundprinzip dieser Implantationsmethode besteht darin, scheibenförmige Implantate im tiefen Kortikalknochen zu platzieren und so eine möglichst große und Breite Abstützung zu finden. Sie werden nicht wie die Schraubenimplantate crestal, vom Kieferkamm ausgehend eingesetzt sondern lateral, einer horizontalen Ebene folgend. Ihre Einheilung folgt ebenso wie alle anderen Implantatformen den Prinzipien der Osseointegration. Allerdings lassen sie sich im Regelfall unmittelbar nach dem Ziehen der Zähne implantieren und sind dank ihrer guten Abstützung auch unmittelbar nach der Implantation belastbar. Dank der wachsenden Nachfrage wird dieses Verfahren jetzt als moderne Problemlösung an deutschen Universitäten gelehrt werden. Weitere Informationen www.implant.com und www.boi.ch Pressekontakt: dr.ihde@implant.com

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