Schweizer Tierschutz STS

Tierversuchsstatistik 2012: Stellungnahme des Schweizer Tierschutz STS
Erfolgsmeldung ist Mogelpackung

Basel (ots) - Aus Sicht des Schweizer Tierschutz STS ist die Erfolgsmeldung des Bundesamtes für Veterinärwesen BVET über die Reduktion der Tierversuche im Jahr 2012 eine Mogelpackung. In der Tat geht der ausgewiesene Rückgang der Tierversuche auf das Konto der Schweizer Pharmaindustrie, welche erfreulicherweise erhebliche Anstrengungen zur Verringerung und zum Ersatz von Tierversuchen unternimmt; dies nicht zuletzt darum, weil Alternativmethoden häufig aussagekräftiger, sicherer und kostengünstiger als Tierversuche sind. Hingegen ist der Verbrauch von Tieren in der universitären Forschung, der Grundlagenforschung, die oft keinen direkten Nutzen für Mensch und Tier bringt, erneut angestiegen. Dies ist besonders störend, da die Finanzierung dieser Tierversuche zum grossen Teil durch die Steuerzahler erfolgt. Gemäss einer Recherche des STS werden dafür jährlich bis zu 200 Mio. Franken Steuergelder aufgewendet.

Mehr Information:

STS-Dossier "Steuergelder für Tierversuche" online unter www.tierschutz.com/media/230413/index.html

Kontakt:

Dr. sc. nat. Hans-Ulrich Huber
Geschäftsführer Fachbereich, Schweizer Tierschutz STS
Telefon 052 338 10 74

Helen Sandmeier
Medienstelle Schweizer Tierschutz STS
Telefon 079 357 32 04
E-Mail: media@tierschutz.com



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