Schweizer Tierschutz STS

Bärentod durch Behördenversagen
Stellungnahme Schweizer Tierschutz STS zum Abschuss von Bär M13

Basel (ots) - Der Schweizer Tierschutz STS ist entsetzt und enttäuscht über den Abschuss des Bären M13 im bündnerischen Puschlav. Aus Sicht des STS haben die zuständigen Behörden, allen voran das Bundesamt für Umwelt BAFU, versagt. Einmal mehr haben die Verantwortlichen den einfachen Weg gewählt: Das Bär wurde zum Risikobären - mit tödlichen Folgen für das Tier.

In ruhigen Zeiten wird ein Loblied gesungen auf die friedliche Koexistenz von Mensch und Grossraubtier und die tier- und naturliebende Bevölkerung wird eingelullt mit wohltönenden Massnahmenkonzepten zum Wildtiermanagement. Sobald aber das Zusammenleben von Mensch und Wildtier etwas Probleme macht ist das Tier dem Tod geweiht. Für den Schweizer Tierschutz STS ist dies nicht weiter hinnehmbar, deuten doch alle Zeichen darauf hin, dass die zuständigen Behörden das Konzept Bär Schweiz im Puschlav nicht konsequent umgesetzt haben.

Kontakt:

Sara Wehrli
Fachstelle Wildtiere Schweizer Tierschutz STS
Tel.: +41/76/345'14'48

Helen Sandmeier
Medienstelle Schweizer Tierschutz STS
Tel.: +41/79/357'32'04



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