Museum Aargau

Römer und Habsburger laden am Vindonissapark-Fest zu Tisch

Römisches Gelage im Legionärspfad Windisch am 9.10.2017 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/de/nr/100018931 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Museum Aargau/Pascal Meier"

Windisch (ots) - Römische und mittelalterliche Gaumenfreuden gemischt mit kulinarischen Köstlichkeiten vom Markt erwartet das Publikum am 9. Oktober in Windisch

Für einen Tag verwandelt sich Vindonissa in einen kulinarischen Schauplatz. Rund um das Kloster Königsfelden und den Legionärspfad kann sich das Publikum durch die Welt der Römer und der Habsburger "essen und trinken" und sich an Mitmachangeboten wie Trauben stampfen, Bogen schiessen und basteln selber betätigen. Für den eigenen Bedarf bietet der Markt der Kleinproduzenten der Region eine Vielfalt an feinen Köstlichkeiten.

Liegend schlemmen wie die Römer

In der Küche des Centurio laufen die Festvorbereitungen auf Hochtouren. Auf der Feuerstelle brutzeln "bulbos" (gebratene Zwiebeln mit Weinessig und Fischsauce). Die Datteln müssen gebraten werden und die "patina de piris" ist auch noch nicht fertig. Ganz zu schweigen von den marinierten Gurken und dem Hülsenfrüchteeintopf. Wer nicht nur zuschauen, sondern einmal so richtig römisch liegend schlemmen möchte, der kann dies mit dem Genuss eines mehrgängigen Menüs in den Privaträumen des Centurio tun. Eine Anmeldung wird empfohlen.

Was bietet die mittelalterliche Küche?

Höfisches Essen im Mittelalter war opulent. Beim Adel kamen viele Speisen gleichzeitig auf die Tafel. Orientalische Gewürze waren sehr kostbar und wurden gerne verwendet. Im Gegenzug dazu waren die Speisen der einfachen Leute eher karg und eintönig. Nur an speziellen Festtagen kam Fleisch auf den Tisch. Besucherinnen und Besucher können vor Ort verfolgen, wie ein mittelalterliches Dreigangmenü entsteht. Natürlich ist eine Kostprobe inbegriffen.

Jagen mit Pfeil und Bogen

Neben Ackerbau, Viehzucht und der Fischerei war die Jagd eine weitere Möglichkeit sich mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Ausserdem lieferten die erbeuteten Tiere Pelze, die zu Kleidern weiterverarbeitet wurden. Während in der Antike die Jagd auch der Bevölkerung gestattet war, entwickelte sie sich im Mittelalter zu einem Privileg des Adels. Es gab verschiedene Jagdmethoden: Treib-, Fallen- und Beizjagd. Das Publikum ist eingeladen selbst mit Pfeil und Bogen umzugehen.

Die abenteuerliche Reise eines Lebensmittelhändlers - ein interaktives Quiz

Der Stau am Gotthard ist keine Erscheinung unserer Zeit, schon vor 600 Jahren gab es diesen. Im interaktiven Quiz kann man den Händler Samuel aus Windisch auf seiner Handelsreise durch ganz Europa begleiten und dabei viel Wissenswertes rund um das Thema Handel von der Antike bis zum Mittelalter erfahren. Händler präsentierten auf Märkten nebst Lebensmitteln und Leckereien Nützliches wie beispielsweise Pelze, Seide, Tuch und Metalle aus der ganzen damals bekannten Welt.

Weitere Informationen unter www.vindonissapark.ch, www.museumaargau.ch

Legionärspfad / Kloster Königsfelden / Vindonissa-Museum, CH-5210 Windisch

Kontakt:

Edith von Arx, Leiterin Kommunikation & Marketing Museum Aargau,
edith.vonarx@ag.ch,
Tel. +41 62 887 12 10



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