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Grosser Tag für die Nutzfahrzeugbranche
Verkehrsministerin Doris Leuthard an der Eröffnung der 6. transportch

Bern (ots) - Mit Referaten von Bundesrätin Doris Leuthard, Staatsrat Georges Godel (FR) und Regierungsrätin Beatrice Simon (BE) ist der 6. Schweizer Nutzfahrzeugsalon in Bern eröffnet worden. OK-Präsident Dominique Kolly würdigte die Präsenz der Verkehrsministerin als erfreuliche Anerkennung für die Nutzfahrzeugbranche. Mit über 200 Ausstellern und 30 Welt-, Europa- und Schweiz-Premieren bietet die Messe bis zum 13. November eine umfassende Branchenschau.

Bundesrätin Doris Leuthard betonte in ihrer Rede die Wichtigkeit und Unverzichtbarkeit der Nutzfahrzeugbranche und die Fortschritte, die diese zur Reduktion der Umweltbelastung erzielt hat (LSVA/Euro 6-Fahrzeuge). Um Staus zu vermeiden, setze der Bund auf ein effizientes Verkehrsmanagement, die Beseitigung von Engpässen und die beschränkte Umnutzung von Pannenstreifen. Es gelte aber auch die Schienen-Infrastruktur zu erneuern. "Zu guten Verkehrsverbindungen gehören Strasse und Schiene. Sie dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Ideologische Grabenkämpfe müssen überwunden werden."

Die Bundesrätin legte die kommenden Herausforderungen dar, die es in die politische Agenda einzubringen gelte: Bevölkerungswachstum, wachsender Tourismus, steigende Kilometerzahlen. Eine grenzenlose Mobilität führe jedoch zu wirtschaftlichem und Umweltkollaps. Sie hielt dafür, dass technologische Innovationen und Fortschriften besser greifen als Abgaben und Steuern. Das jetzige Tempo in der Bewältigung der Infrastruktur sei indessen zu langsam. Bis die Finanzierung stehe, müsse die bestehende Infrastruktur durch ein effizientes Verkehrsmanagement besser genutzt werden.

Am Podiumsgespräch mit zwei Exponenten der Nutzfahrzeugbranche unterstrich die Bundesrätin ihre Absicht, 2012 einen Entscheid über die 2. Gotthardröhre herbeizuführen.

Staatsrat Godel verwies auf die gemeinsame Verantwortung von Bund und Kantonen beim Erstellen der Strasseninfrastruktur. Verbesserungen seien im gegenseitigen Dialog und in enger Zusammenarbeit zu verwirklichen.

Regierungsrätin Simon erwähnte den grossen Erfolg des Nutzfahrzeugsalons von den kleinen Anfängen 2001 in Fribourg bis zur jetzigen Schweizer Messe. Sie äusserte die Hoffnung, dass die vollen Hallen an der BERNEXPO nicht dazu führten, den Salon künftig anderswo anzusiedeln.

Kontakt:

Walter Spahni
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E-Mail: w.spahni@spahnicom.ch



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