PilotsFriend GmbH

Jetpilot schreibt Luftfahrtgeschichte

Eurofighter-Pilot Marc "Turbo" Grüne stellt mit seinem Partnerunternehmen PilotsFriend einen neuen Kunstflugweltrekord auf und schreibt Luftfahrtgeschichte.

Frankfurt/Salzburg (ots) - Von der Öffentlichkeit abgeschirmt startete vergangenes Wochenende Eurofighter-Pilot Marc "Turbo" Grüne (42) mit einem Kunstflugzeug, einer "Extra 330 SC", in Begleitung eines Trainingsjet vom oberbayerischen Manching. Ziel war ein für ihn reservierter Luftraum nahe der Stadt Neuburg an der Donau. Austragungsort für einen Weltrekord den Marc "Turbo" Grüne über 2 Jahre vorbereitet hat. Unterstützt wurde er dabei vom Partnerunternehmen PilotsFriend und einem zwanzig-köpfigen Team aus Spezialisten das ihn während der gesamten Vorbereitungsphase begleitete.

Der Weltrekord war unter Fachleuten umstritten und galt als äußerst riskant. Entsprechend angespannt war die Stimmung unter den 150 geladenen Gästen als Marc Grüne letzten Samstag seine "Extra 330 SC" auf eine Höhe von über 8500 Metern steuerte. Kameras an der Maschine und im Begleitflugzeug zeichneten ihn dabei auf. Filmteams am Boden übertrugen jede Flugbewegung via Satellit auf Leinwände. Dann gegen 16:15 MEZ: Der Moment der Wahrheit. Marc Grüne schaltet das Triebwerk ab. Das Flugzeug kippt nach vorne. Beginnt zu trudeln. Stürzt innerhalb 2 Minuten über 5000 Meter in die Tiefe. Dreht sich mit hoher Geschwindigkeit um die eigene Achse. Wie in einer Wäscheschleuder. Dramatische Augenblicke. Ungeübte Piloten werden bei solchen "Spins", schnell bewusstlos. Vom Boden aus verfolgen und analysieren die offiziellen Kunstflugsachverständigen und Wettkampfrichter Ludwig Fuss und Hannes Graf jede Umdrehung. Zählen über 90 sogenannter "Spins". Davon werden 85 offiziell anerkannt. Guinness-Weltrekord!

Was zum Zeitpunkt des Kunstflugs niemand ahnte. Marc Grüne befand sich in höchster Lebensgefahr. 2600 Meter über dem Boden blockierte plötzlich eine Blitzvereisung die Sicht aus dem Cockpit. "Innerhalb einer Sekunde war ich praktisch blind", so Marc Grüne. "Ich wusste nicht mehr wo oben und unten ist. Habe derartiges noch nie erlebt. Meine einzige Chance war ein kleines Lüftungsfenster. Ich wollte es einen Spalt öffnen doch die Fliehkräfte waren so stark und verhinderten jede Bewegung. Kurz vor der Mindestflughöhe habe ich's dann grad' noch geschafft."

Zwtl.: Unternehmen PilotsFriend bangte um Marc Grüne

Ruperta Oberauer, Pressesprecherin des Unternehmens PilotsFriend zeigte sich erleichtert: "Wir alle haben mit "Turbo" mitgefiebert und wussten das es schwer wird." "Als wir von der Cockpit-Vereisung erfuhren war das ein Schock." Frau Oberauer weiter: "Ich bin überzeugt das "Turbo" diese lebensgefährliche Situation nur meistern konnte weil er über eine harte militärische Ausbildung als Kampfpilot verfügt und als Pilot sehr professionell und besonnen agiert."

Das Unternehmen PilotsFriend verband den Weltrekord mit der Präsentation seines neuen alkoholfreien Bittergetränkes. Den Tonic-Bitter. Eine auf speziellen Kräutern basierende chinin- und koffeinhaltige Getränkeentwicklung aus der Luftfahrt. Der Tonic-Bitter hält nicht nur wach und fit, sondern wirkt auch beruhigend für Magen und Verdauung besonders wenn sich, wie bei Marc Grüne, mal alles im Kreis dreht und es rauf und runter geht. Passend dazu das Motto des im BIO-Trend liegenden Pilotengetränkes: Bitter macht Fitter.

Zwtl.: Weltrekord unterstützt Spendenaktion für krebskranke Kinder

Marc Grüne ging mit seinem Weltrekordprojekt nicht nur ein hohes persönliches Risiko ein, sondern setzte sich auch uneigennützig und sozial für schwerstkranke Kinder ein. Seine mit dem Weltrekord verbundene Aktion "Turbo für Elisa" machte es möglich über 11.000 Euro an Spenden einzusammeln. Sie kommen dem Verein Elisa zugute. Einer gemeinnützigen Einrichtung zur Familiennachsorge für schwerstkranke Kinder.

Text Dr. Wilfried Sterzinger

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Rückfragehinweis:
   Frau Roberta Oberauer
   mailto:r.oberauer@pilotsfriend.eu 

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