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"Klimawechsel" sorgt für frischen Wind in der Diskussion um die Wechseljahre

München (ots) - Am 07.April startet das ZDF seine Serie "Klimawechsel" der Erfolgsregisseurin Doris Dörrie. Es geht nicht um globale Erwärmung, sondern eher um die Folgen individueller Hitzewallungen. "Klimawechsel", eine Komödie, widmet sich einem Tabuthema der Fernsehunterhaltung: den Wechseljahren der Frauen. Medizinischer Berater ist Prof. Dr. Bernd Kleine-Gunk, Chefarzt der Gynäkologie an der EuromedCLINIC in Fürth, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging Medizin (GSAAM) und Autor ("Das Frauen Hormone Buch"). Kleine-Gunk ist überzeugt, dass die Serie ein großer Publikumserfolg wird und Frauen hilft, besser mit dem Klimakterium zurechtzukommen. "Im Gegensatz zur Kritik im Vorfeld geht es nicht darum, klimakterische Frauen der Lächerlichkeit preiszugeben. Vielmehr erlaubt es das Mittel des Humors, bisher tabuisierte Probleme endlich unverkrampft zum öffentlichen Thema zu machen. Die Sendung wird eine bundesweite Diskussion über die Wechseljahre auslösen." Vielleicht erleichtert sie auch Frauen, die unter starken klimakterischen Beschwerden leiden, den Gang zum Frauenarzt. Auch wenn die Wechseljahre keine Krankheit sind, sondern ein normaler hormoneller Umstellungsprozess, führen sie doch bei einem nicht unerheblichen Prozentsatz der Frauen zur deutlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität. Kleine-Gunk sieht hier einen positiven Wandel des geistigen Klimas: "Nicht nur über klimakterische Beschwerden können wir inzwischen unverkrampfter reden - auch die Hormonersatztherapie gehen wir deutlich entspannter an. Noch vor zehn Jahren nahm die Auseinandersetzung über Hormonpräparate gelegentlich die Form eines Glaubenskrieges an. Inzwischen haben wir mit der 'bioidentischen Hormonersatztherapie' eine ebenso wirksame wie schonende Möglichkeit, klimakterische Beschwerden individuell abgestimmt zu behandeln." Hitzige Diskussionen über heiße Wallungen als Fernsehunterhaltungsprogramm wird es in den nächsten Wochen wohl trotzdem geben. Pressekontakt: Erika J. M. Bürk GSAAM e.V. e.buerk@gsaam.de T +49 (0)178 54 606 52 www.gsaam.de

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