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Langfristige, nicht-invasive Behandlung mit Überdruckbeatmung reduziert das Sterblichkeitsrisiko nach einem Jahr bei stabilen COPD-Patienten um 76 Prozent

-- Neue, in The Lancet Respiratory Medicine veröffentlichte Studie bietet zum ersten Mal aussagekräftige Beweise, die langfristige NPPV bei der Behandlung von COPD unterstützen

San Diego (ots/PRNewswire) - Langfristige, nicht-invasive Behandlung mit Überdruckbeatmung (NPPV) - auch als nicht-invasive Beatmung bekannt -- verbessert die langfristigen Überlebenschancen, die Leistungsfähigkeit und die mit Gesundheit verbundene Lebensqualität erheblich, wenn man sie in die aktuellen Leitlinien für die Behandlung von Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) im fortgeschrittenen Stadium aufnimmt. Dies ist das Ergebnis einer neuen multizentrischen, randomisierten Studie, die online in The Lancet Respiratory Medicine veröffentlich und von ResMed , dem weltweit führenden Unternehmen bei der Behandlung von schlafbezogenen Atmungsstörungen und anderen Erkrankungen der Atemwege, mitfinanziert wurde. COPD steht in den USA an dritter Stelle der Todesursachen und man geht davon aus, dass sie bis 2030 auch weltweit die dritthäufigste Todesursache sein wird.

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Neue Erkenntnisse haben das Potenzial, künftige Behandlungsprotokolle zu verändern

Langfristige NPPV hat gezeigt, dass sie wichtige physiologische Variablen verbessert, die von der Krankheit beeinflusst werden, wie z. B. Blutgase, aber bis heute gab es kaum klinische Beweise für die positiven Auswirkungen auf die Lebensdauer und Lebensqualität von Patienten mit COPD. Diese neuen Erkenntnisse zeigen, dass NPPV Patienten mit schwerer COPD erhebliche Vorteile bieten kann und dass sie die klinischen Leitlinien für diese Patienten sehr wahrscheinlich beeinflussen wird.

"Ich schlage vor, dass langfristige NPPV in der Zukunft bei COPD-Patienten mit chronischer mittlerer bis schwerer Hyperkapnie in Erwägung gezogen wird", sagte Dr. Thomas Kohnlein, der Hauptautor der Studie und Mitarbeiter der Abteilung für Pneumologie der Medizinischen Hochschule Hannover, Hannover, Deutschland. "Bisherige prospektive Studien über NPPV bei der Behandlung von COPD wurden mit relativ geringem Inspirationsdruck durchgeführt und reduzierten Hyperkapnie nicht, einen Nebeneffekt von fortgeschrittener COPD, und sie übersahen den potenziellen Nutzen von höherer Druckeinstellung bei NPPV."

Die Studie zeigt bei NPPV-Intervention eine Reduktion des Sterblichkeitsrisikos um 76 Prozent

Es handelt sich um eine von Forschenden initiierte, multizentrische, prospektive, randomisierte, kontrollierte klinische Studie. Patienten wurden ab 2004 in 36 Instituten für Pneumologie in Deutschland und Österreich rekrutiert, anschließend in Krankenhäusern im Verhältnis 1:1 in zwei parallele Gruppen randomisiert und danach während mindestens eines Jahrs kontrolliert. Die Kontrollgruppe erhielt optimierte COPD-Behandlung und die Interventionsgruppe optimierte COPD-Behandlung plus NPPV mit der Aufforderung, NPPV täglich für mindestens sechs Stunden anzuwenden.

Die Forscher erfassten die Überlebensrate der Patienten und stellten fest, dass 33 Prozent der Patienten in der Kontrollgruppe innerhalb eines Jahres starben, verglichen mit nur 12 Prozent in der Interventionsgruppe. Dies entspricht einer Reduktion des Sterblichkeitsrisikos um 76 Prozent. Der Überlebensvorteil der Interventionsgruppe hielt länger als das eine Jahr der Hauptstudie an. Dies deutet auf langfristigen Nutzen hin.

Zur Bewertung der mit Gesundheit verbundenen Lebensqualität verwendeten die Forscher drei unterschiedliche Fragebögen. Alle Ergebnisse begünstigten die Behandlungsgruppe im Vergleich mit der Kontrollgruppe. Dies zeigt, dass sich Patienten, die langfristig NPPV erhielten, als gesünder und mit weniger Symptomen behaftet einschätzten. Die Forscher führten ebenfalls einen sechsminütigen Gehtest zur Bewertung der Leistungsfähigkeit durch und fanden heraus, dass die Verbesserung während der Nachuntersuchungen bei Patienten, die NPPV erhielten, erheblich größer waren, als jene der Kontrollgruppe.

"Diese Studie entspricht unserem Ziel, das Leben mit jedem Atemzug zu verbessern", sagte Dr. Glenn Richards, Chief Medical Officer von ResMed. "COPD fordert einen enormen Tribut an Menschenleben und stellt gleichzeitig eine nennenswerte Belastung für Gesundheitssysteme dar. Daher sollte der Verfolgung von Behandlungen höhere Priorität gegeben werden, die das Potenzial zur Steigerung der Überlebenschancen haben und die Ausgaben der Gesundheitsorganisationen weltweit reduzieren."

Weiterführende Informationen bzw. die vollständige Studie finden Sie HIER [http://www.thelancet.com/journals/lanres/article/PIIS2213-2600%2814%2970153-5/abstract].

Über ResMed:de.newsaktuell.mb.nitf.xml.Br@7a4b7a70ResMed verändert Leben durch die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von medizinischen Geräten für die Behandlung, Diagnose und Bewältigung schlafbezogener Atmungsstörungen, COPD und anderer chronischer Erkrankungen. Wir entwickeln innovative Produkte und Lösungen, um die Gesundheit und Lebensqualität der an diesen Erkrankungen leidenden Menschen zu verbessern, und wir möchten auf die potenziell schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen unbehandelter schlafbezogener Atmungsstörungen aufmerksam machen. Weitere Informationen über ResMed finden Sie auf www.resmed.com [http://www.resmed.com/].

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