Pädagogische Hochschule Zürich

«Zürcher Preis für Gesundheitsförderung in der Schule» der PH Zürich und der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich

Zürich (ots) - Am Samstag, 9. April 2016 wird zum vierten Mal der «Zürcher Preis für Gesundheitsförderung in der Schule» verliehen. Preisträger sind Schulen aus Horgen, Herrliberg sowie aus Turbenthal.

Der Preis prämiert beispielhafte Projekte in den Bereichen Gesundheitsförderung und Prävention. Die Auszeichnung soll einerseits das Engagement der teilnehmenden Schulen belohnen und gleichzeitig die Öffentlichkeit auf gelungene Umsetzungen aufmerksam machen. Die Preissumme beträgt insgesamt 19000 Franken. Je 8000 Franken erhalten die Schule (Primarschule/Kindergarten) Tannenbach in Horgen sowie die Primarschule Rebacker in Herrliberg. 3000 Franken gehen an die Primarschule Breiti-Risi in Turbenthal. Finanziert werden die Preise vom «Kantonalen Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen Zürich (Volksschulen)». Die Trägerschaft des Netzwerks liegt bei der Pädagogischen Hochschule Zürich und den Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich.

Ausgangspunkt in der Schule Tannenbach war ihr Schwerpunkt «Psychosoziale Gesundheit der SchülerInnen». Das Hauptziel des Projektes lautete «Wir erhalten das positive Schulklima und fördern es weiter». Mit der Errichtung eines Streichelzoos sollen Kinder wichtige Lebenskompetenzen erwerben. Die Jury überzeugte insbesondere die Umsetzung der Kriterien Partizipation, Chancengleichheit und Empowerment.

In der Primarschule Rebacker war der Umgang mit den Schulhausregeln regelmässig Thema. Im Zentrum des Projekts stand demnach die Entwicklung einer einheitlichen Haltung in Bezug auf die Durchsetzung der Regeln. In Ihrem Urteil begründet die Jury die Auszeichnung unter anderem mit der stressreduzierenden Wirkung auf Seite der Lehrpersonen.

Im Zentrum des Projekts der Primarschule Breiti-Risi stand die Entwicklung eines Leitfadens mit Grundsätzen für einen lösungsorientierten Umgang mit Konflikten im Team sowie beispielsweise bei Elterngesprächen. Als besondere Stärke hob die Jury die sorgfältige Erarbeitung und die klare Zielsetzung des Projekts hervor sowie die systematische Vorgehensweise bei der Umsetzung.

Kontakt:

Ariane Koch, Koordinatorin des Kantonalen Netzwerks 
Gesundheitsfördernder Schulen und Dozentin an der PH Zürich:
+41 (0)43 305 68 50
ariane.koch@phzh.ch.


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