Pädagogische Hochschule Zürich

Befragung der PH Zürich von Schülerinnen und Schülern zur Nutzung von Social Media: Grossteil der Jugendlichen ist sich der Gefahren im Internet bewusst

Zürich (ots) - Eine Untersuchung der PH Zürich zeigt, wie intensiv Kinder und Jugendliche heute mit Computern arbeiten und vor allem auch auf Facebook präsent sind. Von den befragten 189 Schülerinnen und Schülern aus dem Kanton Zürich im Alter von 11 bis 16 Jahren haben lediglich 2,8 Prozent zuhause keinen Computer, 65,8 Prozent besitzen ein eigenes Gerät. Auffällig ist, dass auch viele Primarschüler bereits über ein Facebook-Profil verfügen.

Kinder und Jugendliche nutzen den Computer heute aus den verschiedensten Gründen. Dies zeigt eine Befragung von Schülerinnen und Schülern, die von Studierenden der PH Zürich im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsseminars durchgeführt wurde. Befragt nach ihren Aktivitäten am Computer, gaben die Jugendlichen folgende Antworten: YouTube-Filme ansehen (88,8%), Informationen suchen (86,7%), E-Mails schreiben (76,2%), Musik herunterladen (73,4%), Facebook (70,6%).

Wenn es um die Kommunikation geht, dann steht eindeutig Facebook im Zentrum: 74,6 Prozent der befragten Sekundarschüler verfügen über einen Facebook-Account, bei den Primarschülern sind es 22 Prozent (5. Klasse), bzw. 35 Prozent (6. Klasse).

Auf die Frage, welchen Gefahren die Jugendlichen im Internet schon begegnet sind, machten sie folgende Angaben: Am häufigsten sind Bedrohungen durch einen Computervirus. Aber auch die Angabe von falschen Namen (37%), Anmache (22%) und Beleidigungen (20%) kommen vor. Dies betrifft vor allem die älteren Schülerinnen und Schüler. Die Tatsache, dass Gefahren im Netz vorhanden sind, sagt indessen noch wenig darüber aus, wie Jugendliche damit umgehen. «Das überraschende Ergebnis ist, dass sich die Jugendlichen der Gefahren, die im Netz bestehen, bewusst sind und Vorsicht walten lassen», sagt Heinz Moser, Dozent im Bereich Medienbildung an der PH Zürich.

Ausführliche Version der Medienmitteilung: http://www.presseportal.ch/go2/komplette_Medienmitteilung

Kontakt:

Heinz Moser, Dozent an der PH Zürich
E-Mail: heinz.moser@phzh.ch



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