Pädagogische Hochschule Zürich

Länderübergreifendes Projekt der PH Zürich - Schulen engagieren sich für die Zukunft

Zürich (ots) - Zukunft in die Schulen holen - dieses Ziel setzt sich ein gemeinsames Projekt aus Holland, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. Schulleitende, Lehrpersonen und Dozierende aus den drei Ländern arbeiten zusammen, um gesellschaftliche Trends zu diskutieren und mögliche Konsequenzen daraus für die öffentlichen Schulen abzuleiten. Am Schluss stehen konkrete Projekte, die den Schülerinnen und Schülern zu Gute kommen.

Zusammen mit der Hochschule Amsterdam und dem Schulamt des Fürstentums Liechtenstein bemüht sich die Pädagogische Hochschule Zürich (PH Zürich) darum, gesellschaftliche Entwicklungen dahingehend zu interpretieren, welche Auswirkungen auf die Arbeit an öffentlichen Schulen zu erwarten sind. Die drei Kooperationspartner tun dies zusammen mit Schulleitenden und Lehrpersonen. Ab Februar 2012 wird ein gemeinsamer Weiterbildungslehrgang gestartet, der durch die Stiftung Mercator Schweiz unterstützt wird: holländische, schweizerische und liechtensteinische Schulleitende und Lehrpersonen treffen sich und tauschen sich über mögliche gesellschaftliche Zukunftstrends aus, diskutieren Auswirkungen in ihren Ländern und besuchen sich gegenseitig in ihrem Schulalltag. Der Abschluss bildet ein in jeder Schule konkret umgesetztes, aus den lokalen Bedürfnissen erwachsenes Projekt.

Die inhaltliche Grundlage der Arbeit bilden Studien der OECD, die im Rahmen des Programmes «Schooling for Tomorrow» gesellschaftliche Entwicklungstrends benennen, bei denen anzunehmen ist, dass sie Auswirkungen auf die Arbeit an öffentlichen Schulen haben werden. Unterstützt werden die Schulen durch Expertinnen und Experten aus den beteiligten Ländern, die über neueste Forschungsergebnisse berichten, aber auch Hilfestellungen bei der Umsetzung der Projekte in den Schulalltag bieten. Zusätzlich begleiten Forschungsgruppen der PH Zürich und der Hochschule Amsterdam das Projekt und untersuchen die Erwartungen der teilnehmenden Schulen, welche konkreten Lernergebnisse auszumachen sind und mit welchem Erfolg die Projekte umgesetzt werden. Erste Ergebnisse sind in einem Jahr zu erwarten.

Kontakt:

Frank Brückel, Dozent an der PH Zürich
E-Mail: frank.brueckel@phzh.ch

Rachel Guerra Lig-Long, Inspektorin Fürstentum Liechtenstein
E-Mail: rachel.guerra@sa.llv.li



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