Pädagogische Hochschule Zürich

Worlddidac Basel - Das Forum Weiterbildung konzentriert sich auf den intensiven Um- und Ausbau im Bildungswesen

    Zürich (ots) - Unter dem Motto «Zukunft bauen» präsentiert das Forum Weiterbildung an der Worlddidac Basel vom 27. bis 29. Oktober 2010 ausgesuchte Referate und ein vielschichtiges Veranstaltungsprogramm. Das Forum thematisiert innovative Entwicklungen in Schule und Unterricht, mit denen intensiv an der Zukunft gebaut wird.

    Lehrpersonen, Behörden und Bildungsinteressierte sollen den aktuellen Um- und Ausbau im Bildungswesen konstruktiv hinterfragen, darüber diskutieren und gedanklich sowie konkret mögliche Wege in die Zukunft «bauen». Bestehendes soll hinterfragt, Überflüssiges und Überholtes soll abgetragen werden. Raum für Neues und Zukunftsweisendes soll dabei entstehen. Das dreitägige Programm mit hochkarätigen Referenten, Sofagesprächen und Workshops wird dem Thema «Zukunft bauen» insbesondere aus den drei Blickwinkeln «Raum», «Zeit» und «Mensch» auf die Spur gehen. Zudem sollen alle Standbesuchenden treu dem Motto auch handfest bauen. Unter Anleitung der Künstlerin Fraenzi Neuhaus wird ein riesiges blasenähnliches Objekt aus Nylonsaiten und Kabelbindern entstehen.

    Bildung und Raum sind die Möglichkeitsfelder der Zukunft. Einerseits benötigt Bildung reale Lernräume, andererseits schafft sie gedankliche Räume, in denen Zukunft entworfen, realisiert, erfahren und verarbeitet wird. Diese Gedanken stellt Angelus Eisinger in seinem Referat am ersten Tag der Worlddidac ins Zentrum.

    Bildungsprozesse sind ohne achtsame Zeitgestaltung nicht denkbar. Zeitkultur und -management sind Hauptthema am zweiten Tag. In seinen Ausführungen bezeichnet Ulrich Mückenberger Bildungsinstitutionen als Orte voller Zeitkonflikte: Eltern, Kinder, Lehrpersonen und Schulleitung verfolgen oft miteinander kollidierende Zeitinteressen.

    Ist Zukunft denkbar? - Den Höhepunkt am dritten Tag liefert Lutz Jäncke mit Erkenntnissen über Möglichkeiten und Grenzen des menschlichen Gehirns. Mit Blick auf die Zukunft stellt sich die Frage, ob das menschliche Gehirn über das nötige Potential verfügt, um mit den komplexen Frage- und Problemstellungen einer globalisierten Welt einen konstruktiven und innovativen Umgang zu finden.

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