Schweizerischer Städteverband / Union des villes suisses

Städteverband setzt sich mit Bund und Kantonen für ein Ja zum NAF ein

Bern (ots) - Gemeinsam mit Bund, Kantonen und einer breiten Allianz von Verbänden setzt sich der Schweizerische Städteverband für den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds NAF ein. Der neue Fonds sichert unbefristete Beiträge des Bundes an die Verbesserung des Agglomerationsverkehrs.

Städte und Agglomerationen sind die Wirtschaftsmotoren der Schweiz. Entsprechend wachsen auch Bevölkerung und Verkehr: Das Bundesamt für Raumentwicklung rechnet bis 2040 mit einer Zunahme des öffentlichen Verkehrs um 51, des Langsamverkehrs um 32 und des Autoverkehrs um 18 Prozent. Schon heute fallen über 90 Prozent der Staus in Städten und Agglomerationen an.

Deshalb empfiehlt der Vorstand des Schweizerischen Städteverbandes ein Ja zum NAF. «Nur mit dem NAF gibt es künftig die dringend nötigen Mittel des Bundes für den Agglomerationsverkehr. Ohne diese Mittel können die Verkehrsprobleme in den Agglomerationen nicht gelöst werden» sagte Nationalrat Kurt Fluri, Präsident des Schweizerischen Städteverbandes, an einer gemeinsamen Medienkonferenz mit UVEK-Vorsteherin Doris Leuthard und einer Delegation der kantonalen Bau-, Planungs- und Umweltdirektorenkonferenz BPUK.

Nur mit dem NAF können die Agglomerationsprogramme Verkehr und Siedlung unbefristet finanziert werden. Die Programme, mit denen Kantone, Städten und Gemeinden gemeinsam mit dem Bund Massnahmen im Agglomerationsverkehr planen, haben ihre Wirksamkeit bereits nachgewiesen: Wo Massnahmen realisiert wurden, funktioniert der Verkehr besser, ist der Mix unter den Verkehrsmitteln nachhaltiger, gibt es weniger Zersiedelung und eine bessere Zusammenarbeit unter den Beteiligten. Über 80 Prozent der Agglomerationen haben bereits ein Programm erarbeitet. Beteiligt sind fast alle Kantone, rund 800 Städte und Gemeinden.

Mit dem NAF stellt der Bund 390 Millionen Franken pro Jahr für Agglomerationsprogramme zur Verfügung. Mit den Beiträgen von Kantonen, Städten und Gemeinden, die 60 Prozent der Kosten tragen, ermöglicht das Investitionen von knapp einer Milliarde Franken jährlich.

Kontakt:

Nationalrat Kurt Fluri, Präsident Schweizerischer Städteverband,
Stadtpräsident Solothurn, 079 415 58 88.

Renate Amstutz, Direktorin Schweizerischer Städteverband, 079 373 52
18.



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