Schweizerischer Städteverband / Union des villes suisses

Eidg. Abstimmung: Städteverband sagt Ja zur 100-Franken-Vignette

Bern (ots) - Der Schweizerische Städteverband unterstützt die Erweiterung des Nationalstrassennetzes und die dafür nötige Preiserhöhung für die Autobahnvignette auf 100 Franken. Der Vorstand empfiehlt deshalb ein Ja zur Vorlage, die am 24. November 2013 zur Abstimmung kommt.

Die 100-Franken-Vignette schafft die finanziellen Voraussetzungen, damit der Bund knapp 400 Kilometer bestehende Strassen ins Autobahnnetz aufnehmen kann. So werden in der Folge diverse überregionale Verbindungen verbessert und verschiedene Agglomerationen besser ans Nationalstrassennetz angebunden. Da der Verkehr in den Agglomerationen rasant zunimmt, befinden sich dort die entscheidenden Engpässe. Dringende Ausbauprojekte wie die Engpassbeseitigung der Autobahn Lausanne-Morges oder der Glattalautobahn sind an die Vignetten-Vorlage geknüpft.

Die zusätzlichen Kilometer verlängern das Nationalstrassennetz um 20 Prozent. Der Bund übernimmt die Kosten für Betrieb und Unterhalt und die geplanten Ausbauten. Das rechtfertigt aus Sicht des Städteverbandes, den Vignettenpreis um den Preis einer Tankfüllung zu erhöhen. Damit fliessen rund 275 Millionen Franken zusätzlich in die Strassenfinanzierung.

Weitere Investitionen in den Agglomerationsverkehr nötig

Damit sich mit den Ausbauten auf den Nationalstrassen nicht bloss die Engpässe auf die städtischen Strassen verlagern, braucht es weiterhin Investitionen in den Agglomerationsverkehr. Daran beteiligt sich der Bund heute im Rahmen der «Agglomerationsprogramme Verkehr und Siedlung». Gerade mit Blick auf die Verbesserungen auf den Autobahnen ist der Bund gefordert, auch künftig seinen Beitrag dazu zu leisten.

Kontakt:

Kurt Fluri
Präsident Schweizerischer Städteverband
079 415 58 88

Renate Amstutz
Direktorin Schweizerischer Städteverband
031 356 32 32



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