Schweizerischer Städteverband / Union des villes suisses

Kurt Fluri neuer Präsident des Schweizerischen Städteverbandes

St. Gallen/Bern (ots) - An seiner Generalversammlung in St. Gallen wählte der Schweizerische Städteverband Nationalrat Kurt Fluri, Stadtpräsident von Solothurn, zu seinem neuen Präsidenten. Er tritt die Nachfolge seines Aarauer Amtskollegen Marcel Guignard an, der nach acht Jahren an der Verbandsspitze zurücktritt. Der Städtetag stand unter dem Thema «Service public zwischen Anspruch und Selbstverantwortung: Was können, wollen und müssen wir uns leisten?»

Der neue Präsident des Schweizerischen Städteverbandes heisst Kurt Fluri. Die Generalversammlung des Städteverbandes wählte den Solothurner Stadtpräsidenten und Nationalrat zum Nachfolger von Dr. Marcel Guignard, der nach acht Jahren als Präsident und 20 Jahren Mitgliedschaft im Vorstand des Schweizerischen Städteverbandes zurücktritt. «Mit Kurt Fluri haben wir einen unabhängigen, fairen und überlegten Politiker an die Spitze des Städteverbandes gewählt, der die städtischen Interessen mit grossem Sachverstand, Beharrlichkeit und Überzeugungskraft vertreten wird», freute sich der abtretende Präsident Marcel Guignard. Neu in den Vorstand wählte die Generalversammlung den Gemeindepräsidenten von Glarus, Christian Marti.

Vielfältige Facetten des Service Public

Schweizer Städte verfügen über ein gutes Angebot beim Service Public und über eine hohe Lebensqualität. Wie der St. Galler Stadtpräsident Thomas Scheitlin ausführte, hängt beides zusammen und schlägt sich in Spitzenplätzen in internationalen Städterankings nieder. Um diese Qualitäten zu erhalten, müssten sich die Städte finanzielle Handlungsspielräume schaffen sowie sich in der Ausgestaltung des Service Public von anderen unterscheiden, so der Präsident der Gastgeberstadt weiter. Spezialisten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft vertieften weitere Aspekte des Service Public. Dabei ging es um Fragen wie das Verhältnis von Markt und Service Public, wem die öffentlichen Leistungen zugute kommen sollen oder den Spielräumen, über die Städte und Gemeinden verfügen, wenn sie öffentliche Dienstleistungen anbieten.

Bundesrätin Sommaruga: Städte sind wichtige Partner in der Migrationspolitik

Als ehemalige Gemeinderätin von Köniz/BE kennt Bundesrätin Simonetta Sommaruga die Herausforderungen der Kommunalpolitik. Sie überbrachte nicht nur die Grüsse der Landesregierung sondern legte in ihrem Referat den Vertreterinnen und Vertretern der Schweizer Städte ans Herz, die Migrationspolitik als Chance für die Schweiz, aber auch besonders für die Städte und Agglomerationen zu sehen. «Die Schweiz profitiert wirtschaftlich von der Zuwanderung. Die Zuwanderung stellt uns aber auch vor Herausforderungen. Diese können wir beispielsweise in der Wohnungspolitik oder bei der Integration nur gemeinsam lösen. Eine besonders wichtige Rolle spielen dabei die Städte und Agglomerationen.»

Kontakt:

Dr. Marcel Guignard, abtretender Präsident Schweiz. Städteverband
Tel.: 079 214 94 53

Kurt Fluri, neu gewählter Präsident Schweiz. Städteverband
Tel.: 079 415 58 88

Thomas Scheitlin, Stadtpräsident von St. Gallen
Tel.: 071 224 53 20

Renate Amstutz, Direktorin des Städteverbandes
Tel.: 079 373 52 18


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