Schweizerischer Städteverband / Union des villes suisses

Städteverband: Studie zur Sicherheit in Schweizer Städten im Jahr 2025

Bern (ots) - Sicherheitsfragen sind für Städte und Gemeinden ein zentrales Thema. Deshalb hat der Schweizerische Städteverband gemeinsam mit der Firma Ernst Basler + Partner eine Studie zu Veränderungen der Sicherheitslage in Schweizer Städten bis im Jahr 2025 lanciert. Dank der Beteiligung von 34 Städten und Gemeinden wird das Projekt «Sichere Schweizer Städte 2025» einen umfassenden Einblick in künftige Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten im Bereich der urbanen Sicherheit ermöglichen.

Die Sicherheitsbedürfnisse von Städten und Gemeinden wandeln sich dauernd. 24-Stunden-Gesellschaft, veränderte Mobilitäts- und Ausgehgewohnheiten, Nutzungskonflikte, neue Kommunikationstechnologien etc. beeinflussen die Sicherheitslage ebenso wie demografische Veränderungen oder die soziale Durchmischung von Quartieren. Um besser auf die zukünftigen Herausforderungen vorbereitet zu sein, lanciert der Schweizerische Städteverband gemeinsam mit Ernst Basler + Partner, einem in Sicherheitsfragen und Stadtentwicklung erfahrenem Unternehmen, das Projekt «Sichere Schweizer Städte 2025».

Ganzheitlicher Sicherheitsansatz

Ziel des Projekts ist es, Sicherheitsverantwortlichen in Städten und Gemeinden eine Übersicht über die zentralen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der urbanen Sicherheit der nächsten zehn bis zwanzig Jahre zu vermitteln. Dabei verfolgt das Projekt bewusst einen ganzheitlichen und präventiven Sicherheitsansatz. Das Spektrum reicht von gesellschaftlichen über technische Veränderungen bis hin zu naturbedingten Gefahren. Es geht also beispielsweise um Fragen, wie sich das Ausgeh- und Freizeitverhalten, städtebauliche Massnahmen, der Verkehr oder auch Klimaveränderungen auf die Sicherheit in Städten auswirken. Das Projekt zeigt zudem Handlungsansätze und Vorgehensvorschläge für gesamtheitliche städtische Sicherheitskonzepte auf.

Am Projekt «Sichere Schweizer Städte 2025» wirken 34 Städte und Gemeinden als Pilotstädte mit. Die breite Abstützung mit Pilotstädten unterschiedlicher Grösse und aus verschiedenen Sprachregionen verspricht eine umfassende Beleuchtung des Themas der städtischen Sicherheit. Das Projekt «Sichere Schweizer Städte 2025» startete mit allen Beteiligten mit einer Kick-off-Veranstaltung am 20. März 2012 in Bern. Sein Abschluss ist auf Frühjahr 2013 vorgesehen. Die Finanzierung teilen sich der Schweizerische Städteverband, der BaslerFonds von Ernst Basler + Partner sowie die beteiligten Pilotstädte.

Kontakt:

Renate Amstutz, Direktorin Städteverband
Tel.: +41/31/356'32'32

Tillmann Schulze, Projektleiter Ernst Basler + Partner
Tel.. +41/44/395'11'91



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