Schweizerischer Städteverband / Union des villes suisses

Städtekonferenz Kultur als Sektion des Städteverbandes gegründet

    Bern (ots) - Anlässlich ihrer Behördenkonferenz vom 30. Oktober 2009 in Aarau hat sich die bisherige Konferenz der Schweizer Städte für Kulturfragen (KSK) neu konstituiert: Unter dem Namen Städtekonferenz Kultur (SKK) wird sie künftig als Sektion des Schweizerischen Städteverbandes wirken.

    Die SKK bearbeitet kulturpolitische Fragestellungen, welche die schweizerischen Städte betreffen, und sorgt in Absprache mit dem Städteverband für eine wirksame Vertretung der kulturpolitischen Anliegen der Städte gegenüber den Behörden der Eidgenossenschaft und der Kantone. Dies vor allem auch mit Blick auf das Inkrafttreten des Kulturförderungsgesetzes des Bundes, welches die Fachstellen auf Eidgenössischer Ebene zur Kooperation und Zusammenarbeit mit Städten und Kantonen auffordert.

    Die seit über 20 Jahren bestehende KSK war ein Zusammenschluss von Städten im Sinne einer Interessengemeinschaft. Deren bisherige Mitglied-Städte Aarau, Basel, Bern, Biel, Burgdorf, Chur, Freiburg, Genf, La Chaux-de-Fonds, Lausanne, Luzern, Neuenburg, St. Gallen, Thun, Winterthur, Zug, Zürich bilden die neu gegründete SKK. Präsident ist Markus Baumer, Kulturbeauftragter in Freiburg, Mitglieder des Vorstandes sind Jeannette Voirol aus Basel und Rosie Bitterli Mucha aus Luzern. Die Geschäftsstelle führt neu die Stadt Thun.

    Die SKK übernimmt alle Aufgaben der bisherigen KSK, insbesondere auch Trägerschaft und Betrieb der beiden Künstlerateliers in Kairo, Ägypten, und Varanasi, Indien. Pro Jahr können zwölf Kulturschaffende aus den Mitglied-Städten der SKK je einen sechsmonatigen Aufenthalt in diesen Ateliers verbringen.

    Mitglieder der SKK können schweizerische Gemeinden mit einer Wohnbevölkerung von mehr als 10'000 Personen werden, die Zentrumsfunktion wahrnehmen, die Bereitstellung eines vielfältigen kulturellen Angebotes als Verpflichtung gegenüber der Einwohnerschaft erachten und Kulturförderung auf professionellem Niveau betreiben.

    Anlässlich der Gründungsversammlung vom 30. Oktober 2009 sagte Markus Baumer, Präsident der SKK: «Die Städte bringen heute den Hauptanteil der Mittel für die öffentliche Kulturförderung auf, mehr als die Kantone oder der Bund. Es ist daher richtig und notwendig, dass sie als professionell organisierter, institutionalisierter Gesprächspartner von Bund und Kantonen auftreten können.»

ots Originaltext: Schweizerischer Städteverband
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Kontakt:
Markus Baumer
Präsident Städtekonferenz Kultur (KSK)
Mobile: +41/76/340'18'26

Renate Amstutz
Direktorin Städteverband
Tel.:  +41/31/356'32'32



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