FRIWO AG

EANS-News: FRIWO AG
FRIWO nach neun Monaten 2010 weiter auf Wachstumskurs


      Â• Konzernumsatz legt um 33 Prozent zu
      Â• Mehrkosten aufgrund von Lieferengpässen belasten Ertragslage

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9-Monatsbericht

Utl.:
      Â• Konzernumsatz legt um 33 Prozent zu
      Â• Mehrkosten aufgrund von Lieferengpässen belasten Ertragslage

Ostbevern (euro adhoc) - 10. November 2010 - Die FRIWO AG, Hersteller hochwertiger  Netz-  und Ladegeräte  der  Marke  FRIWO,  konnte  im   dritten  Quartal  2010  den  starken Wachstumskurs der ersten sechs Monate noch einmal beschleunigen.  GegenĂĽber  dem gleichen Vorjahreszeitraum legte der Konzernumsatz in den  ersten  neun   Monaten 2010 um 33 Prozent auf 72,9 Mio. Euro zu. Nach dem  ersten   Halbjahr  hatte  das Umsatzplus bei FRIWO noch 25 Prozent betragen.   Die  gesamte  deutsche  Elektro- und Elektronikindustrie erreichte in den ersten acht Monaten 2010  ein  Wachstum gegenĂĽber dem gleichen Vorjahreszeitraum von 15 Prozent.

Damit hat FRIWO nach neun  Monaten  bereits  fast  den   Gesamtjahresumsatz  2009 (73,3  Mio.  Euro)  erreicht.  Die   Auftragseingänge  und  der    Auftragsbestand befinden sich weiterhin auf einem hohen Niveau.

FRIWO erreichte nach den  ersten  neun  Monaten  2010  ein   Konzernergebnis  vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 0,8 Mio. Euro.  Es  lag  damit  unter  dem Wert des Vorjahreszeitraums (1,0 Mio.  Euro),  der  allerdings  einen  positiven Einmaleffekt von 0,8 Mio. Euro enthielt. Bereinigt um  diesen  Einmaleffekt  hat sich das EBIT deutlich erhöht.

Die weltweit stark gestiegene Nachfrage nach Elektronikkomponenten hat  auch  im dritten Quartal zu teilweise massiven Lieferengpässen auf der  Beschaffungsseite und  damit  verbunden  zu  erheblichen     Mehrkosten    zur    Sicherstellung    der Materialversorgung gefĂĽhrt. Dieser Effekt hat die Ertragsentwicklung  von  FRIWO in den ersten neun Monaten  beeinträchtigt.  Hinzu  kamen  nachhaltig  steigende Materialpreise. Sehr zeitnah eingeleitete Preiserhöhungen konnten diese  Effekte bisher nur teilweise kompensieren.

Das Konzernergebnis nach Steuern der fortgefĂĽhrten  Bereiche  belief sich  nach neun Monaten auf 0,3 Mio. Euro (erste neun Monate 2009: 0,9 Mio. Euro).

Das Konzernergebnis nach Steuern der nicht fortgefĂĽhrten  Bereiche   belief  sich auf minus 1,7 Mio. Euro (Vergleichszeitraum 2009: minus 0,4 Mio. Euro).  Es  ist stark beeinflusst von einer Zahlung in Höhe von rund 3  Mio.  Euro  aus  dem  im April geschlossenen Vergleich mit Flextronics,  der  Erwerberin  der  ehemaligen Geschäftseinheit FRIWO Mobile Power (FMP).

Somit weist FRIWO nach den ersten neun  Monaten  2010  ein   Konzernergebnis  von minus 1,4 Mio. Euro aus nach 0,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Eigenkapitalentwicklung Die Eigenkapitalquote des FRIWO-Konzerns erreichte zum 30.  September  2010  den soliden Wert von 30,1 Prozent (32,6 Prozent per 31. Dezember 2009).

Ausblick Gesamtjahr 2010 Insgesamt ist der Vorstand mit der   Umsatzentwicklung  der  ersten  neun  Monate 2010 zufrieden.

Die bisher erreichten Zuwächse in Verbindung mit dem  nach  wie  vor auf  hohem Niveau stabilen Auftragsbestand stärken die Zuversicht des Vorstands, dass  sich das Wachstum des Konzernumsatzes auch im weiteren Verlauf des  vierten  Quartals fortsetzen wird. Allerdings zeichnet sich fĂĽr das Gesamtjahr 2010  aufgrund  der angespannten Beschaffungsmärkte noch keine nachhaltige Ergebnisverbesserung ab.

FRIWO hat es sich zum Ziel gesetzt, die Dynamik  des  Jahres  2010   mit  in  das kommende Jahr zu nehmen und die Ertragslage nachhaltig zu verbessern.

Innovationen Anlässlich der wichtigsten  Branchenmesse,  der   Electronica  in  MĂĽnchen,  wird FRIWO in den kommenden Tagen innovative  neue  Stromversorgungen  unter  anderem fĂĽr  die   Anwendungsbereiche  LED-Beleuchtungen,  Unterputzstromversorgung     und höhere  Leistungen  (bis  150  Watt)  präsentieren.  Diese   Produkte,  die    das Fundament  fĂĽr  kĂĽnftiges  Wachstum  stärken,   sind  das    Ergebnis    intensiver Entwicklungsaktivitäten der zurĂĽckliegenden Monate und Jahre.

Die vollständige Zwischenmitteilung im zweiten Halbjahr 2010 finden Sie unter www.friwo-ag.de

FRIWO AG Die  FRIWO  AG  ist  mit  ihren  Tochterunternehmen  ein   international  tätiger Anbieter  hochwertiger  Netz-  und  Ladegeräte fĂĽr  verschiedene    Märkte    und Branchen. Der Konzern entwickelt, fertigt und vertreibt Geräte fĂĽr  ein  breites Spektrum  an   Applikationen,  wie  Haushaltsgeräte,  mobile  Werkzeuge,  IT  und

@@start.t2@@Kommunikationstechnik,  industrielle  Anwendungen  oder  Medizintechnik.    Zudem
bietet    FRIWO    Fertigungsdienstleistungen    im    Bereich      EMS      (Electronic
Manufacturing Services) an. FRIWO ist mit  ihren  Produkten  weltweit  in  allen
wichtigen Vertriebsregionen vertreten. Der Umsatz  belief  sich  2009  auf  73,3
Mio. Euro. Hauptgesellschafter der FRIWO AG  ist  eine  Tochtergesellschaft  der@@end@@

VTC Industrieholding GmbH & Co. KG, MĂĽnchen.

FRIWO auf einen Blick
         (Konzernwährung ist der Euro)

|in Mio. Euro                                |1-9/2010|1-9/200|
|                                                  |            |9         |
|FortgefĂĽhrte Bereiche                 |            |          |
|Umsatz                                         |72,9      |54,7    |
|                                                  |            |          |
|Ergebnis vor Zinsen und Steuern |0,8        |1,0      |
|(EBIT)                                         |            |          |
|EBIT-Umsatzrendite in %              |1,1        |1,9      |
|                                                  |            |          |
|Ergebnis vor Ertragsteuern (PBT)|0,5        |0,9      |
|                                                  |            |          |
|Ergebnis nach Steuern                 |0,3        |0,9      |
|                                                  |            |          |
|Nicht fortgefĂĽhrte Bereiche        |            |          |
|Ergebnis der nicht fortgefĂĽhrten|-1,7      |-0,4    |
|Bereiche                                      |            |          |
|(nach Steuern)                            |            |          |
|                                                  |            |          |
|Konzernergebnis                          |            |          |
|Ergebnis der fortgefĂĽhrten und  |-1,4      |0,5      |
|nicht fortgefĂĽhrten                    |            |          |
|Geschäftsbereiche                        |            |          |
|                                                  |            |          |
|Aktie                                          |            |          |
|Ergebnis je Aktie der                 |-0,18    |0,06    |
|fortgefĂĽhrten und nicht              |            |          |
|fortgefĂĽhrten Geschäftsbereiche |            |          |
|in Euro                                        |            |          |
|                                                  |            |          |
|Investitionen (fortgefĂĽhrte        |2,1        |1,1      |
|Bereiche)                                    |            |          |


|                                                  |30.09.20|31.12.2|
|                                                  |10         |009      |
|Bilanz                                         |            |          |
|Bilanzsumme                                 |37,3      |39,0    |
|Eigenkapital                                |11,2      |12,7    |
|Eigenkapitalquote in %                |30,1      |32,6    |
|                                                  |            |          |
|Mitarbeiter (Stichtag)                |343        |313      |

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@@start.t3@@Ende der Mitteilung                                                 euro adhoc
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RĂĽckfragehinweis: Britta Wolff Investor Relations Tel.: +49-(0)2532-81-118 E-Mail: wolff@friwo.de

Branche: Elektronik
ISIN:      DE0006201106
WKN:        620110
Index:    CDAX
Börsen:  Hamburg / Freiverkehr
              MĂĽnchen / Freiverkehr
              Berlin / Regulierter Markt
              Stuttgart / Regulierter Markt
              DĂĽsseldorf / Regulierter Markt
              Frankfurt / Regulierter Markt/General Standard



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