AIYA Europe GmbH

Teeernte aus Südjapan unbelastet

Hamburg (ots) -

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Bio-Grüntee-Marktführer AIYA hat umfassende Prüfungen der neuen Ernte auf Radioaktivität vorgenommen. Strahlenschutzexperte sieht keinen Grund zur Sorge vor radioaktiv belasteten Grüntee-Importen in Deutschland und Europa.

Nach den Funden von Grünteeproben mit erhöhter Radioaktivität in verschiedenen nördlichen Anbaugebieten in Japan gibt es jetzt positive Nachrichten für Grünteeliebhaber: Der Teeproduzent AIYA, Marktführer bei japanischem Bio-Grüntee in Deutschland und Europa, hat die erste Ernte nach den Störfällen in Fukushima umfassend testen lassen. Das Ergebnis: Die Messwerte aller Proben liegen unterhalb der Nachweisgrenze für Radioaktivität und sind somit unbelastet. Der überprüfte Tee stammt aus den südlichen Anbaugebieten der Insel Kyushu, und zwar aus der Präfektur Kagoshima. Die Teefelder dort liegen rund 1.000 Kilometer Luftlinie von Tokio entfernt. Die neue Ernte wird ab Juli auf den deutschen und europäischen Markt kommen.

"Wir lassen jede Lieferung bevor Sie Japan verlässt und bei der Einfuhr nach Deutschland sorgfältig überprüfen", erklärt Thomas M. Grömer, Geschäftsführer von AIYA Europe. "Nur absolut unbedenkliche Ware kommt in den Handel." Es wird in diesem Jahr noch eine zweite Teeernte geben, die im Juni und Juli erfolgt und ab September für den deutschen Markt vorgesehen ist. Obwohl auch die Proben aus dem mitteljapanischen Anbaugebieten Nishio in der Präfektur Aichi unterhalb der Nachweisgrenze lagen, wird AIYA Europe in 2011 nur Ware aus dem südlichen Kyushu beziehen und überprüfen lassen. "Wir möchten den Verbrauchern die höchstmögliche Sicherheit bieten", erklärt Thomas M. Grömer.

Die Kontrollen fanden anhand von Vorab-Mustern vor der Verschiffung nach Europa und durch Probennahme der Ware bei der Einfuhr statt. Getestet wurden sowohl die abgeernteten Teepflanzen als auch das fertig verarbeitete Produkt. Jede Charge des Grüntees wurde bei der Einfuhr nach Deutschland durch das Analyselabor Eurofins Dr. Specht Laboratorien in Hamburg überprüft. Das Analyselabor testete die Ware mit gammaspektrometrischen Verfahren auf Cäsium-134, Cäsium-137 und Iod-131. Alle Proben lagen unterhalb der Nachweisgrenze von drei Becquerel pro Kilogramm. Bis zur Handelseinführung ab Anfang Juli lagert der geprüfte neue Tee in Hamburg.

Der Strahlenschutzexperte Prof. Dr. Ulrich Nöhle vom Institut für Lebensmittelchemie der TU Braunschweig schätzt die Situation wie folgt ein: "Bislang wurde in fünf Präfekturen in nord- und mitteljapanischen Anbaugebieten Tee mit erhöhter Radioaktivität gefunden, darunter auch die größte Anbauregion Shizuoka. Die aktuelle Ernte aus dem südlichen Anbaugebiet Kagoshima ist den vorliegenden Messungen zufolge unbelastet und kann bedenkenlos konsumiert werden. Eine Langzeitprognose zur Sicherheit des Tees ist aber derzeit nicht möglich. Es ist wichtig, dass die weitere Entwicklung genauestens beobachtet wird. Das Kontrollsystem dafür ist engmaschig. So kann sichergestellt werden, dass nur unbedenklicher Tee nach Europa gelangt. Jegliche Sorge ist unbegründet."

Japan exportiert nur 1,15 Prozent seiner Teeernte. Japanischer Grüntee gilt jedoch als besonders hochwertig und wohlschmeckend und wird daher von Teeliebhabern besonders geschätzt. AIYA Europe beliefert zahlreiche Tee-Unternehmen in ganz Europa mit losem japanischem Bio-Grüntee und verkauft unter der Marke "aiya - THE TEA" eigene Produkte.

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