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dpa news talents 2013 beweisen: Journalismus hat Zukunft

Berlin (ots) -

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Guter Journalismus braucht ständig guten Nachwuchs - unter diesem Leitgedanken stand die Verleihung des Journalistenpreises dpa news talent 2013. Mit ihrer Auszeichnung würdigte die Nachrichtenagentur dpa zum zweiten Mal die Leistungen junger Reporter, die multimedial besondere Geschichten erzählen. Hauptpreisträger in diesem Jahr ist der 24-jährige Chris Grodotzki aus Hannover. Für seine Text-, Audio- und Fotoreportage "Stadt der Gesichtslosen: Die Illegalen von Calais" wurde er am Donnerstagabend in Berlin während der Auftaktveranstaltung zu den Jugendmedientagen 2013 geehrt. Jeweils zweite Preise gingen an multimediale Arbeiten des 24-jährigen Gregor Fischer aus Berlin und des 25-jährigen Christian Werner aus Nordstemmen (Niedersachsen). In diesem Jahr unterstützt die dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH die Jugendmedientage als einer der Hauptpartner.

Die großen Herausforderungen für die Medien im digitalen Zeitalter sollten niemanden davon abhalten, Journalist zu werden, erklärte Roland Freund, Chef Inland der Agentur und Mitglied der dpa-Chefredaktion: "Wir erleben gerade eine der spannendsten Zeiten für Journalisten." Gerade weil die Aufgaben immer multimedialer und vielfältiger werden, benötige die Branche viele junge Talente, die neugierig sind und am liebsten alles in Frage stellen. "Unsere heutigen Preisträger beweisen, dass diese Branche eine Zukunft hat - und was für eine!", sagte Freund.

Chris Grodotzki hat seine Reportage über illegale Flüchtlinge an der französischen Ärmelkanalküste in der Wochenzeitung "der Freitag" veröffentlicht (http://dpaq.de/vcVpl sowie http://vimeo.com/39134950). Mit der eindrucksvollen Berichterstattung erinnere Grodotzki "an jene Flüchtlinge, die es nach Europa geschafft haben und trotzdem noch nicht angekommen sind. Mit seiner Story gibt Chris Grodotzki den gesichtslosen Menschen von Calais ein Gesicht", erklärte Jurymitglied Wolfgang Büchner, Chefredakteur des Magazins "Der Spiegel" und von "Spiegel Online" sowie ehemaliger Chefredakteur der dpa.

Brigitte Fehrle, Chefredakteurin der "Berliner Zeitung" hielt die Laudatio auf Christian Werner, der für seine Berichterstattung zu den Folgen des Uranmunition-Einsatzes im Irak ausgezeichnet wurde. Söhnke Callsen, der die dpa-Volontärinnen und -Volontäre in der Jury vertreten hatte, überreichte den Preis an Gregor Fischer für eine Fotoreportage über die Arbeitsbedingungen in der Lederherstellung in Indien. Als weitere Jurymitglieder hatten Prof. Rolf Nobel, Lehrstuhlinhaber für Fotojournalismus an der Fachhochschule Hannover, und Jochen Wegner, Chefredakteur von "Zeit Online", an der Auswahl der Preisträger mitgewirkt.

Mit dem Wettbewerb dpa news talent fördert die Nachrichtenagentur seit dem Jahr 2012 herausragende journalistische Talente, die noch nicht fest angestellt sind. Hauptpreis ist ein finanziertes, mehrwöchiges Praktikum in einem dpa-Auslandsbüro. Bewerben konnten sich 18- bis 28-Jährige mit Beiträgen, die zwischen dem 1. Januar 2012 und 30. April 2013 in einem professionellen journalistischen Medium auf Deutsch veröffentlicht worden sind.

Im kommenden Jahr wird die dpa zum dritten Mal herausragende Nachwuchsjournalisten auszeichnen. Alle Details zum Wettbewerb dpa news talent 2014 und zu den Ausschreibungsfristen wird das Unternehmen in den kommenden Wochen bekanntgeben.

Mehr Informationen zum Wettbewerb gibt es unter http://dpaq.de/newstalent, http://www.facebook.com/dpanewstalent und bei Twitter unter @dpa_newstalent. Mehr zu den Preisträgern 2013 und ihren Arbeiten ist unter http://dpaq.de/4uM7N zu finden. Über die Jugendmedientage in Berlin (noch bis zum 27. Oktober) informiert die Jugendpresse Deutschland unter www.jugendmedientage.de.

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