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IFBC Studie: Höhere Wertschaffung bei Schweizer Banken

Zürich (ots) - Klare Eigentümerstrategie und konsequente Eigenkapitalbewirtschaftung bilden Voraussetzung für Nachhaltigkeit Im Jahr 2006 haben viele Schweizer Banken die Wertschaffung für ihre Eigentümer erhöht. Über einen Betrachtungszeitraum von sieben Jahren ist es jedoch nur wenigen Banken gelungen, ihr Kapital zu rentabilisieren und profitables Wachstum zu erzielen. Zu dieser Erkenntnis gelangt das Zürcher Beratungsunternehmen IFBC, welches in seiner zum zweiten Mal durchgeführten Studie "Wertschaffung in der Schweizer Bankenbranche" mehr als 40 Schweizer Finanzinstitute aus den vier Gruppen Kantonalbanken, Regionalbanken, Grossbanken und Privatbanken analysierte. Die erfreulichen konjunkturellen Rahmenbedingungen und die gute Entwicklung der Finanzmärkte im Jahr 2006 haben bei vielen Schweizer Bankinstituten zu Rekordergebnissen und zu einer deutlich verbesserten Wertschaffung zugunsten der Eigentümer geführt. Die grösste Wertsteigerung im Jahr 2006 erzielten die Grossbanken, namentlich die UBS. Eine deutliche Verbesserung ist auch bei den Privatbanken auszumachen. Sie verzeichneten - unter anderem aufgrund der guten Börsenentwicklung - starkes Wachstum und hielten gleichzeitig die Kosten unter Kontrolle. Positiv hervorzuheben ist auch die Wertschaffung der Kantonalbanken im vergangenen Jahr. So gelang es 14 Banken, eine Eigenkapitalrendite über den Eigenkapitalkosten zu erwirtschaften, und 15 Institute konnten sich im Vergleich zum Vorjahr steigern. In der Gruppe der Regionalbanken weisen hauptsächlich die kleineren Institute eine höhere Wertschaffung auf, während die grösseren Banken das Performanceniveau nicht ganz zu halten vermochten. Gemäss der Studie fällt die Bilanz über einen längeren Betrachtungszeitraum nüchterner aus - nur wenige Schweizer Banken realisierten eine nachhaltige Wertschaffung für ihre Anteilseigner. Neben den beiden Grossbanken und den meisten Privatbanken gehören dazu die vier Kantonalbanken aus Basel, St. Gallen, Aargau und Schwyz sowie die Raiffeisen Gruppe und die Migrosbank. Die Studie kommt weiter zum Schluss, dass die Kapitaleffizienz - einer der zentralen Faktoren der Wertschaffung - bei vielen Banken nicht oder nur unzureichend als solcher erkannt und genutzt wird. Gemäss Dr. Thomas Vettiger, Managing Partner der IFBC und Studienleiter, bestätigt sich damit die Erfahrung, dass den berechtigten finanziellen Anliegen der Eigentümer bei verschiedenen Banken noch unzureichend Rechnung getragen wird. Mit Fokus auf die Wertschaffung sollen auf der strategischen Ebene des Verwaltungs- bzw. Bankrats Handlungsoptionen im Zusammenhang mit dem Kapitaleinsatz und der Kapitalrückführung periodisch evaluiert werden. Die Bankführung muss sich unabhängig von der Rechtsform und spezifischen Rahmenbedingungen eines Instituts an den geltenden ökonomischen Grundprinzipien orientieren und die Entscheidungen daran ausrichten. IFBC (www.ifbc.ch) IFBC ist ein Beratungsunternehmen mit Fokus auf die finanzielle Führung. Sie unterstützt nationale und internationale Unternehmen in der Umsetzung der wertorientierten Führung, in den Bereichen Corporate Finance und Corporate Treasury sowie in Spezialfragen der internationalen Rechnungslegung. ots Originaltext: IFBC Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Dr. Thomas Vettiger Managing Partner IFBC Riedtlistrasse 19 8006 Zürich Tel.: +41/43/255'14'55 E-Mail: thomas.vettiger@ifbc.ch

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