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Die Stiftung zur Erforschung von Osteoporose und Knochenerkrankungen (FROMO) vergibt Forschungsstipendium 2009 in den Bereichen Nierenphysiologie und Pathophysiologie

Genf (ots/PRNewswire) - Die Stiftung zur Erforschung von Osteoporose und Knochenerkrankungen (FROMO - Foundation for Research in Osteoporosis and Bone Disease) gab die Empfänger des Forschungsstipendiums 2009 in den Bereichen Nierenphysiologie und Pathophysiologie bekannt: Dr. Dr. med. Andreas Kistler, Assistenzarzt der Abteilung für Nephrologie am Universitätsspital Zürich, Schweiz, und Sara Damiano, Doktorandin auf dem Gebiet der Nephrologie an der Seconda Università degli Studi in Neapel, Italien. Das Biotechnologieunternehmen Amgen bot FROMO, einer Stiftung mit Sitz in Genf, das Forschungsstipendium an, um die Forschung und Lehre im Bereich der Knochenerkrankungen - insbesondere der renalen Osteodystrophie, von der Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz betroffen sind - zu unterstützen. Das einjährige Forschungsstipendium wurde am 26. Juni in Genf anlässlich der 2. Europäischen Meisterklasse zur Nierenphysiologie und Pathophysiologie für Krankenhausärzte (European Masterclass in Renal Physiology and Pathophysiology for the Clinician) vom Vorsitzenden des Exekutivkomitees, Prof. Philippe Jaeger (UK), bekannt gegeben. "Mit diesem Stipendium wollen wir das Verständnis von Nierenerkrankungen, eines der schwierigsten Spezialgebiete der inneren Medizin, verbessern", erläuterte Prof. Pierre-Yves Martin, Leiter der Abteilung für Nephrologie der Abteilung für Innere Medizin am Universitätsspital Genf. "Die bei vielen Nierenerkrankungen auftretenden schweren Störungen des Knochenmetabolismus, die sogenannte renale Osteodystrophie, zeigen auf, dass für klinische Nephrologen eine Notwendigkeit besteht, ein verbessertes Verständnis der Physiologie des Skeletts zu erlangen", fügte Prof. Rene Rizzoli, Vorsitzender der Abteilung für Knochenerkrankungen am Universitätskrankenhaus Genf und Präsident von FROMO, hinzu. Andreas Kistler wird die Mechanismen untersuchen, die zu einer Schädigung eines bestimmten Teils der Niere - den sogenannten Glomeruli - führen: sein Projekt besteht darin, die Ursachen besser zu verstehen, die zu einer Proteinurie führen. Hierbei handelt es sich um ein charakteristisches Merkmal und um einen Prognosefaktor der meisten progressiven glomerulären Erkrankungen, die letztendlich zum Versagen der Niere führen. Diese Arbeit wird an der Miller School of Medicine an der Universität von Miami in den USA durchgeführt. Sara Damiano wird eine In-vivo-Untersuchung über den Transport von Natrium und Kalium im unzugänglichsten Segment des Nierenkanälchens, der sogenannten Henleschen Schleife, durchführen - eine ausserordentlich ehrgeizige Vorgehensweise, die nur in einigen wenigen Labors der Welt durchgeführt werden kann: Die Experimente werden in London (Grossbritannien) stattfinden. Diese Arbeit ist für das Verständnis der Mechanismen, die für Bluthochdruckerkrankungen massgeblich sind, von besonderer Bedeutung. "Amgen engagiert sich für die Forschung auf dem Gebiet der Nephrologie und versucht gemeinsam mit Ärzten und anderen medizinischen Experten ein besseres Verständnis von wichtigen Aspekten der Nierenerkrankungen zu gewinnen, um Patienten letztlich zu einer verbesserten Lebensqualität und - im Idealfall - zu einem längeren Leben zu verhelfen", sagte Dr. Bart Molemans, Executive Medical Director für Internationale Entwicklung, Nephrologie & Allgemeinmedizin von Amgen. "Wir sind sehr erfreut darüber, gemeinsam mit FROMO unsere Unterstützung für die Forschung auf dem Gebiet der Nephrologie und der Inneren Medizin zu demonstrieren und möchten Andreas Kistler und Sara Damiano unseren Glückwunsch aussprechen." Die Forschungsstipendien wurden von einer hochrangig besetzten Jury des wissenschaftlichen Ausschusses der Europäischen Meisterklasse für Nierenphysiologie & Pathophysiologie für Krankenhausärzte vergeben, dem Tilman Drueke, Vorsitzender (Frankreich), D. Bichet (Kanada), O. Devuyst (Belgien), M. Halperin (Kanada), P. Houillier (Frankreich), F. Luft (Deutschland), C. Wilcox (USA) und R. Zietse (Niederlande) angehörten. "Die Gewinner wurden aus neun qualitativ ausserordentlich hochwertigen Forschungsprojektvorschlägen ausgewählt, die von europäischen Fachwissenschaftlern der nächsten Generation auf dem Gebiet der Nephrologie eingereicht wurden. Die Entscheidung der Jury stützte sich auf die wissenschaftliche Qualität, die Durchführbarkeit sowie auf das Potential des Kandidaten", erklärte Professor Drueke. Die 2. Europäische Meisterklasse für Nierenphysiologie & Pathophysiologie für Krankenhausärzte fand vom 25. bis 27. Juni 2009 im Forum Credit Suisse in Genf statt. Bei dem Treffen kamen einhundert ausgewählte Nephrologen der nächsten Generation medizinischer Wissenschaftler auf dem Gebiet der Nierenforschung aus ganz Europa zusammen. Es wurde insbesondere die Bedeutung der Nierenphysiologie in der Medizin sowie ihre Anwendung am Krankenbett betont. Die Nierenphysiologie ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung zum Facharzt für Nephrologie - insbesondere für jene, die ihr Wissen letztlich an Nachwuchsärzte in der Ausbildung weitergeben. Die Meisterklasse wurde gemeinsam vom Zentrum für Nephrologie und der Abteilung für Physiologie am University College of London (Hampstead Campus) unter Mitwirkung der Abteilung für Knochenerkrankungen des Universitätsspitals von Genf veranstaltet. Sie umfasste ein internationales Podiumsdiskussion, der 23 Professoren aus den Bereichen Medizin, Nephrologie und Physiologie von hohem wissenschaftlichen und fachdidaktischen Niveau beiwohnten. Das Projekt wurde durch einen Bildungszuschuss von Amgen unterstützt. Ein Foto zu dieser Veranstaltung steht unter der Internetadresse www.fromo.ch zum Download bereit (klicken Sie bitte auf "Evénements" und anschliessend auf "Masterclass"). ots Originaltext: FROMO Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch Pressekontakt: Fr. Monique Battistella, Tel.: +41-22-382-99-60, Mobilfunk: +41-79-248-78-06 oder Prof. Rene Rizzoli, Präsident, Mobilfunk: +41-79-478-26-06 beide von FROMO

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