Verband Schweizerischer Mineralquellen und Soft-Drink-Produzenten SMS

Verband Schweizerischer Mineralquellen und Soft-Drink-Produzenten SMS: "Konsumentenschutzorganisationen - Irreführende Wasser-Kampagne"

    Zürich (ots) - Der Verband Schweizerischer Mineralquellen und Soft-Drink-Produzenten (SMS) und die Interessengemeinschaft Mineralwasser (IG Mineralwasser) verurteilen die Kampagne "Hahnenwasser auf den Tisch" der drei Konsumentenschutzorganisationen ACSI, FRC und SKS. Diese prangern den Mineralwasserkonsum aus Flaschen an. Sie haben die Sektionen der GastroSuisse sowie die Privathaushalte dazu aufgefordert, den Verbrauch von Mineralwasser in Flaschen zu reduzieren. Die Unternehmer im SMS und die Politikerinnen und Politiker der IG wehren sich. IG-Präsident und CVP-Nationalrat Christophe Darbellay sagt: "Die Konsumentenschutzorganisationen sind nicht dazu da, gute Produkte zu attackieren und Desinformation zu betreiben."

    In den nächsten Monaten wollen die Konsumentenschutzorganisationen Associazione consumatrici e consumatori della Svizzera italiana (acsi), die Fédération romande des consommateurs (FRC) und die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) die Schweizer Wirte und auch die privaten Haushalte davon überzeugen, den Konsum von Mineralwasser in Flaschen zu reduzieren. Sie attackieren somit die Hersteller von Mineralwasser und Tausende von Arbeitsplätzen. Statt für die gute Qualität von natürlichem Mineralwasser und Leitungswasser einzustehen, spielen sie diese unnötigerweise gegeneinander aus.

    SMS und IG Mineralwasser sind enttäuscht und schockiert über diese Attacke, welche nicht nur die Mineralwasser-Branche trifft, sondern und vor allem auch die Wahlfreiheit der Konsumentinnen und Konsumenten. Marcel Kreber, Generalsekretär des SMS, ergänzt: "Schliesslich ist dies auch ein Verstoss gegen die Wirtschaftsfreiheit, den die Branche so nicht hinnehmen wird." Denn diese Kampagne schadet der Schweiz und ihrer Wirtschaft.

    Mangelnde Sachkenntnis?

    Das Vorgehen der Konsumentenschutzorganisationen zeugt zudem von mangelnder Sachkenntnis: Die drei Organisationen empfehlen, doch besser aus Leitungswasser produziertes "hausgemachtes, kohlensäurehaltiges Mineralwasser" zu konsumieren. Mineralwasser, ein laut schweizerischem Lebensmittelgesetz reines, unbehandeltes und natürliches Lebensmittel muss direkt ab der Quelle in Flaschen abgefüllt werden. Wer hingegen Leitungswasser mit Kohlensäure versetzt, erhält als Produkt mit Kohlensäure angereichertes Leitungswasser - aber nie Mineralwasser.

    Nicht zur Desinformation beitragen

    "SMS und IG Mineralwasser akzeptieren es nicht, dass ausgerechnet die Vertreterinnen und Vertreter der Konsumentenorganisationen zur Desinformation beitragen", sagt SMS-Generalsekretär Marcel Kreber. Mineralwasser in Flaschen dürfe in der Schweiz verkauft, gekauft und konsumiert werden, stellt Kreber klar. Gabriela Manser, Präsidentin des SMS und Geschäftsführerin der Mineralquelle Gontenbad, findet es zudem höchst bedenklich, dass die Konsumentenschutzorganisation suggerieren, Leitungswasser habe die gleichen Eigenschaften wie Mineralwasser. "Das ist nicht so, Mineralwasser ist ein unbehandeltes Naturprodukt und nur für den Trinkgenuss bestimmt. Jedes Mineralwasser ist einzigartig." Leitungswasser hingegen ist mehrheitlich chemisch und physikalisch aufbereitet und wird im Haushalt zu verschiedenen Zwecken verwendet, unter anderem zum Kochen, Waschen und Putzen.

    Konsumentinnenforum (kf) dagegen

    Pikant: Auch das Konsumentenforum kf verwahrt sich gegen die Aktion der drei anderen Konsumentenschutzorganisationen. Geschäftsführerin Muriel Uebelhart sagt: "Das kf lehnt die Forderungen der Konsumentenschutzorganisationen ab, weil damit die Wahlfreiheit für die Konsumentinnen und Konsumenten eingeschränkt und diese bevormundet würden. Gut informierte Konsumentinnen und Konsumenten sind in der Lage, selbst zu entscheiden."

    Der Verband Schweizerischer Mineralquellen und Soft-Drink-Produzenten (SMS) ist die Branchenorganisation der Mineralwasser- und Erfrischungsgetränkewirtschaft. Dem Verband gehören 16 Unternehmen an, welche sich für rund 70 Prozent der Mineralwasser- und rund 95 Prozent der Erfrischungsgetränkevolumina in der Schweiz verantwortlich zeigen. Rund 20'000 Arbeitsplätze sind in der Schweiz direkt und indirekt mit ihr verbunden.

ots Originaltext: Verband Schweizer  Mineralquellen und
                            Soft-Drink-Produzenten SMS
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Marcel Kreber
Generalsekretär SMS
Tel.:    +41/44/221'21'84
Mobile: +41/79/650'48'73
E-Mail: marcel.kreber@getraenke.ch

Gabriela Manser
Präsidentin SMS
Mineralquelle Gontenbad AG
Tel.:    +41/71/795'30'30
E-Mail: info@mineralquelle.ch

Dr. Muriel Uebelhart
Geschäftsführerin
Konsumentenforum kf
Tel.:    +41/31/380'50'33
Mobile: +41/79/247'19'79
E-Mail: m.uebelhart@konsum.ch



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