Pierre Fabre SA

Pierre Fabre Dermatologie startet klinische Studien über Betablocker zur Behandlung schwerer infantiler Hämangiome

    Castres, Frankreich (ots/PRNewswire) - Pierre Fabre Dermatologie, eine Spezialabteilung der Laboratoires Pierre Fabre, ist erfreut, nach der Unterzeichnung einer weltweiten Exklusiv-Lizenzvereinbarung mit der Universität von Bordeaux am 10. Juli 2008 den Start einer weiteren Reihe klinischer Studien bekannt geben zu können. Die Vereinbarung beinhaltet die Entwicklung, Produktion und Vermarktung der Behandlung eines pädiatrischen Betablockers zur Behandlung von ernsten infantilen Hämangiomen mit dem Ziel der NDA-Zulassung (New Drug Application) für Europa und die USA. Für diese Indikation wurden zudem Patente beantragt.

    Die Wirksamkeit von Betablockern bei Hämangiomen wurde von Christine Léauté-Labrèze entdeckt, Dermatologin in der Abteilung von Dr. Alain Taieb in Bordeaux. "Die Wirksamkeit dieser Behandlung wurde bei mehreren hundert Kindern in aller Welt gezeigt. Strenge klinische Studien sind allerdings noch durchzuführen, um die Wirksamkeit und Verträglichkeit dieser neuen therapeutischen Strategie festzustellen, daher diese Vereinbarung mit Pierre Fabre Dermatologie, die die Sicherheit und Verfügbarkeit der Behandlung sicherstellt."

    Es wurde viel über diesen therapeutischen Durchbruch geredet, nicht nur auf Wissenschaftskonferenzen, sondern auch in der Fachpresse und der Presse allgemein.

    "Es handelt sich um eine wichtige Entdeckung, die Patienten mit dieser hochgradig sichtbaren Erkrankung, die sehr ernst sein und die Lebensqualität der Patienten und Eltern stark beeinträchtigen kann, wirklich therapeutisch voranbringt. Aus diesem Grunde fühlen wir uns sehr geehrt, diese Vereinbarung für schwere Hämangiome mit der Universität von Bordeaux unterzeichnet zu haben", sagt Jacques Fabre, Geschäftsführer von Pierre Fabre Dermocosmetique.

    Informationen zum Hämangiom:

    Das infantile Hämangiom bezieht sich auf einen Gefässtumor, der bei Kindern mit einer 10-prozentigen Häufigkeit auftritt. Ein Hämangiom tritt in den ersten Lebensmonaten auf und befindet sich bei 60 % der Fälle im Gesicht. Die Läsion ist hellrot und wird gemeinhin als "rotes Muttermal" bezeichnet.

    Es kann lokale Komplikationen in Form von Ulzeration und kritischen Lokalisierungen etwa im Bereich der Augen oder der oberen Atemwege geben. Diese Komplikationen stellen die ernsten Formen der Erkrankung dar und kommen bei 10 % der Hämangiom-Fälle bzw. 1 % der Neugeborenen vor. Das erste Ziel der Behandlung ist üblicherweise eine langfristige, systemische Kortikotherapie. Das Problem einer derartigen Behandlung besteht darin, dass sie zahlreiche und mit unter ernste und bei Kindern wohl bekannte Nebenwirkungen mit sich bringt.

    Informationen zu Pierre Fabre:

    Die Laboratoires Pierre Fabre sind mit einem Umsatz von 1,75 Mrd. Euro (Geschäftsjahr 2008) das zweitgrösste unabhängige Pharmakologielabor Frankreichs. Das Unternehmen beschäftigt fast 10.000 Mitarbeiter, darunter 1.400 im Bereich Forschung. Zu den Geschäftsbereichen des Unternehmens zählen verschreibungspflichtige Wirkstoffe, Gesundheitspflegeprodukte und Dermokosmetika mit den Marken Avene, Ducray/A Derma, Galenic/Elancyl, Klorane und René Furterer. Pierre Fabre Dermatologie ist Teil von Pierre Fabre Dermocosmetique und auf verschreibungspflichtige Wirkstoffe spezialisiert.

    Im Jahr 2008 gab Pierre Fabre Médicament 33 % seines Jahresumsatzes für F&E in fünf therapeutischen Hauptrichtungen aus: Onkologie (wichtigster Sektor mit 50 % des gesamten F&E-Budgets), Zentralnervensystem, Kardiologie, innere Medizin/Urologie und Dermatologie. Mehr zu den Laboratoires Pierre Fabre finden Sie unter http://www.pierre-fabre.com

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Ansprechpartner Presse: Laboratoires Pierre Fabre, Caroline
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E-Mail caroline.perdrix@pierre-fabre.com; Catherine de Rohan Chabot,
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+33(0)6-89-45-87-95, E-Mail
catherine.de.rohan.chabot@pierre-fabre.com, Université de Bordeaux,
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