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"Pasternaks gewaschener Roman" - Ein Agenten-Thriller um "Doktor Schiwago" von Boris Pasternak

    Zürich (ots) - Der amerikanische Geheimdienst CIA hat dem russischen Schriftsteller Boris Pasternak und seinem Roman "Doktor Schiwago" 1958 zum Nobelpreis verholfen. Dies schreibt der Journalist Iwan Tolstoi nach zwanzig Jahren Recherche um den Literatur-Skandal in seinem Buch "Pasternaks gewaschener Roman". Boris Pasternak musste den Nobelpreis damals unter massivem Druck der Kommunistischen Partei "freiwillig" ablehnen.

    Im Frühjahr 1958 wurde Boris Pasternak für den Literatur-Nobelpreis nominiert, Voraussetzung für die Auszeichnung war aber eine Veröffentlichung in der Originalsprache. Die Liebesgeschichte des Arztes Juri Schiwago und der Krankenschwester Lara wurde von der Kommunistischen Partei jedoch wegen "pathologischem Individualismus" verboten.

    Pasternak liess sein Typoskript zum kommunistischen Mailänder Verleger Feltrinelli schmuggeln, der das Buch aber nur in Italienisch drucken wollte, um Moskau nicht zu verärgern. Deshalb brachte Feltrinelli das Typoskript persönlich zu seinem Übersetzer nach Rom. Die CIA leitete seinen Linienflug nach Malta um, holte das Typoskript aus dem Gepäck und fotografierte heimlich die 600 Seiten.

    Diese erste russische Ausgabe erschien dann am 24. August 1958 und der neue Nobelpreisträger sollte am 23. Oktober 1958 bekannt gegeben werden. Boris Pasternak musste den Nobelpreis jedoch unter massivem Druck der Kommunistischen Partei "freiwillig" ablehnen.

    Eine neue "Quelle" für Informationen aus Osteuropa

    Das neue deutschsprachige Internet-Portal über Osteuropa CEEkom publiziert die Hintergründe um "Pasternaks gewaschener Roman", ein ausführliches Interview mit Pasternaks Sohn Jewgeni Pasternak und eine Rezension des Buches von Iwan Tolstoi.

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