Bank of America Merrill Lynch

Umfrage von Merrill Lynch unter Fondsmanagern weist auf zunehmenden Optimismus hinsichtlich der globalen Wirtschaftsprognosen hin

    New York und London (ots/PRNewswire) -

    - Angst um Banken bremst Erholung des Aktienmarkts

    Investoren sind der im März durchgeführten Merrill Lynch-Umfrage unter Fondsmanagern zufolge hinsichtlich der Weltwirtschaft so optimistisch wie seit Dezember 2005 nicht mehr. Die anhaltende Bankenkrise scheint sie jedoch daran zu hindern, ihre liquiden Mittel in Aktien anzulegen.

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    Zum ersten Mal seit mehr als drei Jahren prognostizieren Investoren für die kommenden 12 Monate kein niedrigeres globales Wirtschaftswachstum. Ein wesentliches Element dieser neu gewonnenen Zuversicht ist ein neuerlicher Optimismus hinsichtlich der Wirtschaftslage in China. Vor nur zwei Monaten hatten noch saldierte 70 Prozent der Befragten für das nächste Jahr eine Verschlechterung der chinesischen Wirtschaft erwartet. Diesen Monat ging diese Zahl auf einen saldierten Wert von 1 Prozent zurück.

    Gleichzeitig hat sich die Risikofreudigkeit weiter abgeschwächt, und der Pessimismus von Investoren hinsichtlich der Entwicklung von Banken erreichte ein Allzeithoch. 48 Prozent der befragten Anleger gaben an, diesen Monat Banken unterzugewichten. Dies stellt gegenüber 39 Prozent im Februar einen klaren Anstieg dar. Insgesamt 22 Prozent der Befragten gaben an, Banken aggressiv unterzugewichten, verglichen mit 17 Prozent im Februar. Die Befragten waren vor allem hinsichtlich Aktien aus Japan und der Eurozone pessimistisch.

    "Die im März durchgeführte Umfrage zeigt Anzeichen dafür, dass Investoren an eine wirtschaftliche Erholung glauben möchten. Die Risikofreudigkeit wird jedoch aufgrund der Behutsamkeit hinsichtlich der Banken stark eingeschränkt", sagte Gary Baker, Co-Leiter der internationalen Investmentstrategie bei Banc of America Securities-Merrill Lynch. "Wie Investoren diese Anomalie zwischen wachsendem Optimismus und geringer Risikobereitschaft lösen, wird in diesem Frühjahr das Schicksal der Aktienmärkte bestimmen", sagte Michael Hartnett, Co-Leiter der internationalen Investmentstrategie bei Banc of America Securities-Merrill Lynch.

    Weg von Aktien, hin zu sicheren Anlagen

    Die Risikobereitschaft im Aktienbereich ist im März trotz des optimistischeren wirtschaftlichen Ausblicks deutlich zurückgegangen. Die Befragten gaben an, ihre Aktienposition über den vergangenen Monat abgebaut und zunehmend liquide Mittel und festverzinsliche Anlagen angesammelt zu haben.

    41 Prozent der Befragten haben Aktien untergewichtet, verglichen mit 34 Prozent im Februar. Während der Tage, an denen die Umfrage durchgeführt wurde, gingen die weltweiten Aktienmärkte um 15,5 Prozent zurück. Anleger scheinen sich in Massen auf Anleihen zu stürzen - 26 Prozent der Befragten gaben an, diese Anlageklasse übergewichtet zu haben, was einen starken Anstieg gegenüber 7 Prozent im Vormonat darstellt. Die durchschnittliche Barposition legte von 4,9 Prozent im Februar auf 5,2 Prozent zu.

    Anzeichen für eine frühzeitige Erholungsphase sind jedoch erkennbar. 42 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass Aktien unterbewertet sind, verglichen mit 24 Prozent im Februar. Änderungen an der Sektoraufteilung weisen auf eine Bewegung weg von den defensivsten Aktien hin. Hierzu zählt beispielsweise der Pharmabereich, den 30 Prozent der Befragten übergewichtet haben, verglichen mit 37 Prozent im Februar. Gleichzeitig haben die Befragten wieder starker in die deutlich zyklischere Branche Technologie investiert. 28 Prozent der Befragten haben den Sektor übergewichtet, verglichen mit 15 Prozent im Februar.

    BRIC ist wieder da, aber die Eurozone und Japan werden weiter gemieden

    Während die USA auch weiterhin Grund für wirtschaftlichen Optimismus bietet, haben Investoren wieder gute Hoffnungen für Schwellenmärkte, vor allem China.

    Die Befragten haben erstmals seit August 2008 im Durchschnitt eine übergewichtete Position in Schwellenmärkten aufgebaut. Die Übergewichtung dieses Sektors liegt bei 4 Prozent, verglichen mit einer Untergewichtung um 4 Prozent im Februar. Gleichzeitig konnten Commodities weiter zulegen. Die Anzahl der Investoren, die diese Anlageklasse untergewichten fiel auf 6 Prozent, verglichen mit 25 Prozent im Januar.

    "Der Optimismus hinsichtlich der Wachstumsaussichten erklärt sich durch höhere Gewichtungen von Aktien und Commodities aus Schwellenmärkten", sagte Michael Hartnett. Im Gegensatz hierzu haben Investoren ihre Positionen an Aktien aus der Eurozone und Japan weiter reduziert. "Investoren könnten ihre extrem untergewichteten Position in Aktien aus der Eurozone und Japan überdenken, wenn die wirtschaftlichen Daten den positiven Wachstumserwartungen folgen", sagte Hartnett.

    Saldierte 40 Prozent der Befragten haben jetzt Aktien aus der Eurozone untergewichtet, und saldierte 39 Prozent haben japanische Aktien untergewichtet.

    Umfrage unter Fondsmanagern

    Insgesamt nahmen 213 Fondsmanager, die eine Gesamtsumme von 533 Milliarden USD verwalteten, an der weltweiten Umfrage vom 6. bis zum 12. März teil. Insgesamt 183 Manager, die 365 Milliarden USD verwalten, nahmen an den regionalen Umfragen teil. Die Umfrage wurde von Banc of America Securities - Merrill Lynch Research mit Unterstützung des Marktforschungsunternehmens TNS durchgeführt. Durch sein internationales Netzwerk in mehr als 50 Ländern liefert TNS in über 80 Ländern Informationsdienste an nationale und multinationale Organisationen. Das Unternehmen gilt als der viertgrösste Marktinformationskonzern in der Welt.

    Bank of America

    Die Bank of America ist eines der grössten Finanzinstitute der Welt und bietet Privatkunden, kleinen und mittelständischen Unternehmen und Grossunternehmen ein vollständiges Angebot an Bank-, Investitions-, Vermögensverwaltungs- und anderen Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Finanzen und Risikomanagement. Das Unternehmen bietet seinen Kunden in den Vereinigten Staaten eine unerreichte Verbraucherfreundlichkeit. In über 6.100 Zweigstellen werden 59 Millionen Privatkunden und kleine Unternehmen betreut und haben Zugriff auf fast 18.700 Geldautomaten und einen preisgekrönten Internet-Bankservice, den fast 29 Millionen aktive Anwender regelmässig nutzen. Seit der Übernahme von Merrill Lynch am 1. Januar 2009 ist die Bank of America eines der weltweit führenden Vermögensverwaltungs-Unternehmen und ist ein Weltführer im Corporate- und Investmentbanking sowie beim Handeln mit einer breiten Palette an Anlageklassen und unterstützt Unternehmen, Regierungen, Institutionen und Einzelpersonen auf der ganzen Welt. Die Bank of America bietet über 4 Millionen Besitzern von Kleinunternehmen branchenführende Unterstützung durch ihr Angebot an innovativen, einfach anzuwendenden Onlineprodukten und -diensten. Das Unternehmen unterstützt Kunden in 150 Ländern. Die Aktien der Bank of America Corporation sind Teil des Dow-Jones-Indexes (DJIA) und an der New Yorker Börse notiert. Viele der Dienstleistungen für Kunden aus Unternehmen oder Institutionen werden von den Tochterunternehmen der Firma in den USA und Grossbritannien, zu denen Banc of America Securities LLC, Banc of America Securities Limited, Merrill Lynch, Pierce, Fenner and Smith Incorporated und Merrill Lynch International zählen, angeboten. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.bankofamerica.com.

    Merrill Lynch

    Merrill Lynch ist eine der weltweit führenden Vermögensverwaltungs-, Kapitalmärkte- und Beratungsfirmen mit Büros in 40 Ländern und Regionen und Kundenvermögenswerten von insgesamt ca. 1,2 Billionen USD am 26. Dezember 2008. Als eine Investmentbank ist Merrill Lynch ein führendes globales Handels- und Emissionshaus von Wertpapieren und Derivaten in einer breiten Palette von Anlagenklassen. Merrill Lynch agiert als ein strategischer Berater für Unternehmen, Regierungen, Institutionen und Einzelpersonen weltweit. Die Firma hält einen Anteil von ca. 50 Prozent an BlackRock Inc., einem der weltweit grössten börsennotierten Investment-Management-Unternehmen mit einem Vermögensverwaltungsvolumen (Assets under Management) von mehr als 1,3 Billionen USD zum 31. Dezember 2008. Weitere Informationen über Merrill Lynch erhalten Sie unter www.ml.com. Merrill Lynch wurde am 1. Januar 2009 von der Bank of America übernommen.

ots Originaltext: Bank of America Merrill Lynch
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Pressekontakt:
Susan McCabe Walley, Banc of America Securities-Merrill Lynch,
+1-212-449-0389, susan_mccabe@ml.com, Tomos Rhys Edwards, Banc of
America Securities-Merrill Lynch, +44-20-7995-2763,
tomos_edwards@ml.com; Logo:
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