EORNA

Europäische Operationsschwestern fordern einheitliche Ausbildung; Mehr Anerkennung auf EU-Ebene

    Brüssel und Dublin (ots/PRNewswire) - Anlässlich des 6. Europäischen Tags der Perioperativen Pflege, der am 15. Februar stattfindet, fordert die "European Operating Room Nurses Association" (EORNA) die unverzügliche Umsetzung eines Mindestgrundniveaus bei der Pflegeausbildung auf EU-Ebene, ein auf einem Punktesystem basierendes kontinuierliches Bildungssystem sowie ein obligatorisches Rotationsprinzip für Schwesternschülerinnen in den Fachabteilungen, um sie mit diesem Intensivpflegebereich zu konfrontieren und die Beschäftigung zu fördern. Dieses immens wichtige Pflegefachgebiet steht vor einem Arbeitskräftemangel, der durch zu wenig einheitliche Ausbildungsprogramme und Anerkennung von Abschlüssen auf EU-Ebene durch andere Mitgliedsstaaten noch verschärft wird. Dies schafft ein Mobilitätshindernis innerhalb der EU, trägt zu einem weiterhin niedrigen Einkommensniveau bei und behindert die Anerkennung eines entscheidenden Pflegefachgebiets.

    Die Organisation EORNA, die 50.000 Mitglieder vertritt, setzt sich für mehr Gleichheit EU-länderübergreifend ein und weist darauf hin, dass auch eine kontinuierliche Ausbildung auf Grundlage eines Punktesystems (wie seinen Mitgliedern über den "EORNA Accreditation Council for Education" oder das ACE-Programm angeboten) einen gemeinsamen Einarbeitungsstand erfordere. Um den wachsenden Mangel an perioperativen Krankenschwestern in Europa anzugehen, betont die EORNA auch die Notwendigkeit der Förderung des perioperativen Ausbildungsweges von Krankenschwestern durch Operationssaal-Abteilungen.

    "Perioperative Nursing Day 2011"  

    Der 6. Europäische Tag des perioperativen Pflegethemas "Effiziente Teamkommunikation verbessert Patientensicherheit" zielt darauf ab, die Aufmerksamkeit auf die entscheidende Rolle zu lenken, die perioperative Krankenschwestern spielen, wenn es darum geht, bei Operationen positive Patientenergebnisse zu erzielen. In Übereinstimmung mit den WHO-Initiativen "Safe surgery saves Lives" stellen diese sicher, dass alle festgestellten Aspekte geprüft und von jedem entsprechenden Teammitglied ebenso präzise und richtig formuliert werden.

    "Mit dieser Initiative möchten wir mehr Anerkennung für unseren Beruf erlangen. Wir möchten zudem die Aufmerksamkeit der EU auf das Hindernis für Freizügigkeit lenken, welche unter anderem das Ergebnis eines ungleichen Bildungskonzepts ist", erklärt Caroline Higgins, Präsidentin von EORNA.

    Über EORNA  

    Als gemeinnützige Organisation wurde die "European Operating Room Nurses Association" (http://www.eorna.eu) 1980 gegründet und besteht heute aus 25 Mitgliedsverbänden, die 50.000 medizinische Fachkräfte vertreten. Die Aufgabe der EORNA besteht darin, die perioperative Patientenversorgung europaweit auszubauen und weiterzuentwickeln. Eine der wichtigsten Bildungsaktivitäten von EORNA ist EORNA ACE, der Akkreditierungsrat für Bildung ("Accreditation Council for Education").

    Ansell Healthcare (http://www.ansell.eu) unterstützt EORNA mit speziellen  Kursen aus seinem AnsellCares(R)-Bildungsprogramm und ist stolzer Sponsor des  6. Europäischen Tags der Operationsschwestern.

    Hinweis für Redaktionen:  

    Weitere Informationen und Plakate zum 6. Europäischen Tag der Operationssaal-Krankenschwestern stehen zum Download bereit unter http://www.eorna.eu/

ots Originaltext: EORNA
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch

Pressekontakt:
CONTACT:  Für weitere Informationen zu EORNA oder den Problemen,
denenperioperative Krankenschwestern in Europa gegenüberstehen,
wenden Sie sichbitte an: Caroline Higgins, EORNA-Präsidentin, Tel.:
+353-12213621,Mobiltelefon: +353-86-8336437, E-Mail:
caroline.higgins@eorna.eu; ChristineWillems, Präsidentin des
Bildungskomitees - Belgien,Mobiltelefon:+32-478-62-91-09, E-Mail:
christinewillems.afiso@gmail.com



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