Vodafone Stiftungslehrstuhl Mobile Nachrichtensysteme, Technische Universität Dresden

Forschung für kooperative Mobilkommunikation
Experten diskutieren auf EASY-C-Workshop Mobilfunkstandards der übernächsten Generation

    Dresden (ots) - Fachleute aus dem Bereich mobile Kommunikation diskutieren Forschungsergebnisse und innovative Konzepte, die den Mobilfunk in den nächsten zehn Jahren bestimmen werden, am Freitag, 5. Dezember 2008, auf dem Easy-C Public Workshop in Dresden. Dabei stellen die Mobilfunkexperten um Professor Dr.-Ing. Gerhard Fettweis, Leiter des Vodafone Stiftungslehrstuhls Mobile Nachrichtensysteme an der Technischen Universität Dresden (TUD), die Schlüsseltechnologien für den Mobilfunk der Zukunft erstmals auch mit einem Demonstrator vor: EASY-C - die Abkürzung steht für "Enablers for Ambient Services and sYstems - Part C: Wide Area Coverage" - soll nicht nur die steigenden Datenfluten der Industrienationen bewältigen. Das Potential dieser Technologien ermöglicht es, zuerst in Städten eine durchgehende Versorgung mit höherer Datenrate zu gewährleisten.

    Das Mobiltelefon hat sich in den letzten Jahren vom schlichten Telefon zum multimedialen Alleskönner entwickelt. Doch mit den technischen Möglichkeiten steigen die Anforderungen an das Übertragungsnetz und an die mobilen Geräte. Netzbetreiber und Gerätehersteller stehen derzeit vor der Herausforderung, schnellere Netze mit höheren Datenraten zu entwickeln und für die Endkunden verfügbar zu machen. Die Mobilfunk-Spezialisten der TU Dresden arbeiten seit 2007 an Mobilfunkverfahren der übernächsten Generation, jenseits der derzeit verfügbaren Mobilfunkstandards GSM und UMTS. "Ziele unserer Forschung sind unter anderem das Erreichen höherer Datenraten, einer größeren Zuverlässigkeit und verbesserter Leistungseffizienz", erläutert Patrick Marsch, technischer Projektleiter an der TU Dresden. Erst kürzlich hat die Mobilfunkbranche die Spezifikation des neuen Standards für die mobile Kommunikation LTE ("Long Term Evolution", Version 8) vervollständigt. Er wird voraussichtlich ab 2011 eingesetzt. Die Beteiligten haben zugleich eine LTE-Advanced-Initiative mit gestartet. Sie soll die Forschung weiter vorantreiben, um innovative Konzepte zu entwickeln und zu testen, die den Ansprüchen der übernächsten Generation des Mobilfunks gerecht werden.

    Parallel zur LTE-Advanced-Initiative betreibt das deutsche Projekt EASY-C weltweit einmalige Spitzenforschung: "Wir wollen die spektrale Effizienz von Mobilfunksystemen maßgeblich verbessern und dadurch die Übertragung größerer Datenmengen bei sowohl geringeren Kosten als auch niedrigerem Energieverbrauch ermöglichen", erklärt Fettweis. "Von zentraler Bedeutung ist ebenso der Aspekt der Fairness: Mobilfunkssysteme der Zukunft müssen in der Lage sein, jedem Nutzer jederzeit und flächendeckend den gleichen hochqualitativen Service zu bieten."

    Eine Langversion der Pressemitteilung mit ausführlichen Informationen finden Sie hier:

    www.easy-c.de/pm_1208.html


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