The International Diabetes Federation (IDF)

Neue CEO für International Diabetes Federation

    BRÜSSEL, November 3 (ots/PRNewswire) - Die International Diabetes Federation (IDF) gab heute bekannt, dass Frau Ann Keeling die neue CEO/Executive Director der Organisation ist.

    Die International Diabetes Federation mit Hauptsitz in Brüssel, Belgien, ist ein Dachverband von weltweit über 200 Diabetes-Vereinigungen. Sie ist der weltweite Fürsprecher für die mehr als 250 Millionen Menschen, die an Diabetes erkrankt sind, ihren Familien und Gesundheitsversorgern.

    Frau Keeling übernimmt die Leitung der Federation zu einer Zeit, in der die Diabetes-Pandemie rasant anwächst und die weltweiten Gesundheitsressourcen unablässig beansprucht. Sie wird dabei helfen, die Reaktion der Federation in Bezug auf die Bemühungen für eine grössere Bewusstseinsmachung zu lenken und zu Taten aufzurufen. IDF leitet die â?³World Diabetes Dayâ?³-Kampagne (14. November) und die â?³Unite for Diabetesâ?³-Kampagne, die die UN-Resolution zu Diabetes erwirkte. Die Organisation wird ihren World Diabetes Congress, ihr Flaggschiff, nächstes Jahr in Montreal, Kanada, abhalten.

    Seit über 50 Jahren befindet sich die Federation an der Spitze der weltweiten Lobby für Diabetiker. Sie ist eine Nichtregierungsorganisation, die in offiziellen Beziehungen mit der Weltgesundheitsorganisation und der Pan American Health Organization (PAHO) steht und ausserdem eine Nichtregierungsorganisation, die dem United Nations Department of Public Information angeschlossen ist. Die IDF hat sich dazu verplichtet, das weltweite Bewusstsein von Diabetes zu erweitern, die angemessene Behandlung von Diabetes und ihrer Prävention zu fördern, und die Aktivitäten, ein Heilmittel zu finden, zu unterstützen.

    "Diabetes wird oft für eine Krankheit der Reichen gehalten. In Wahrheit befindet sich die Welt in den Klauen einer weltweiten Diabetes-Epidemie, die die reichen und armen Länder gleichermassen betrifft.In vielen Ländern droht Diabetes die Gesundheitssysteme zu überfordern. Ich möchte, dass die International Diabetes Federation die Anlaufstelle für Menschen aus der ganzen Welt ist, wo sie mehr über Diabetes erfahren können. Es soll eine Stelle sein, wo man der weltweiten Diabetes-Gemeinde beitreten kann, um dabei zu helfen, die Krankheit einzudämmen. Die historische UN-Resolution zu Diabetes gibt uns die Vollmacht dazu," meint Frau Keeling.

    Für ihren Eintritt in die Federation hat Ann Keeling ihre Funktion als Staatsbeamtin im Government Equalities Office, der britischen Regierung, verlassen. Aufgrund ihrer Arbeit für die Vereinten Nationen und die Regierungen von Papua-Neuguinea, Pakistan und Grossbritannien, hat sie im Pazifikraum, der Karibik und Asien gelebt und gearbeitet und dadurch weltweite Erfahrungen sammeln können. Darüberhinaus hat sie auch kürzere Arbeitseinsätze in Afrika, Osteuropa, im Mittleren Osten und Lateinamerika gehabt. Ihre Arbeit konzentrierte sich auf Reformen der Strategien und Programmerfüllung in den Bereichen: Gesundheit, Bildung und Bekämpfung der Armut.

    Vorher diente Ann Keeling als Direktorin der Social Transformation Programms Division (Ressortleiterin für Gesundheit, Bildung und Gender) im Commonwealth Secretariat, das die 53 Mitgliedsstaaten des Commonwealth betreut. In dieser Kapazität arbeitete sie zusammen mit der Federation an der UN-Resolution zu Diabetes und war ein Mitglied des Global Health Worker Advisory Councils, der von Mary Robinson und der Global Health Workforce Alliance einberufen wurde.

    Dr. Martin Silink, der Präsident der International Diabetes Federation, beschreibt Keeling als eine unglaublich talentierte und erfahrene Vorsitzende. Er betrachtet sie als ideale Wahl, um die Federation in einer so wichtigen Zeit zu führen.

    "Frau Keelings Berufung ist von grosser Bedeutung für die kontinuierliche Entwicklung der International Diabetes Federation. Ihre Ernennung hat die volle Unterstützung der Geschäftsleitung. Wir sind ausserordentlich erfreut, sie an Bord begrüssen zu dürfen, damit sie uns dabei helfen kann, die Federation in die Zukunft zu führen," meint Dr. Silink.

    Anmerkungen an die Editoren:

    Zusätzliche Informationen über die International Diabetes Federation (IDF) sind erhältlich unter http://www.idf.org.

ots Originaltext: The International Diabetes Federation (IDF)
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