Safe4now

Billige Kondome für ein "Safer Sex-Gewerbe"

    Amsterdam, Niederlande (ots/PRNewswire) -

    - Stiftung Safe4now ermöglicht es Prostituierten, Aids und infektiöse Geschlechtskrankheiten zu verhüten

    Obwohl die Preise für Kondome weltweit immer weiter sinken, müssen Prostituierte und andere Frauen, die in der Sexindustrie arbeiten, immer noch enorme Kosten tragen, um einen gefahrlosen Arbeitsplatz zu garantieren. Studien zeigen, dass 20% aller Prostituierten ihre Dienste ohne die Verwendung von Kondomen anbietet, obwohl HIV-Infizierungen und Geschlechtskrankheiten in ihrem Beruf weiterhin ein grosses Risiko darstellen. Aus diesem Grund startet die holländische Stiftung Safe4now eine neue europäische Kampagne, um preiswerte Kondome für die Sexindustrie zu verteilen, wodurch Prostituierte ihrer Arbeit wesentlich sicherer, angenehmer und preiswerter nachgehen können.

    Ab sofort ist diese neue Marke billiger und staatlich geprüfter Kondome in ganz Europa erhältlich. Sie können auf http://www.safe4now.eu anonym erworben werden und kosten 10 Euro pro Packung mit je 100 Kondomen. Dieser Preis ist inklusive Versandkosten, was bedeutet, dass sich der Preis für ein Kondom auf weniger als 10 Cent beläuft. Aus diesem Grund nimmt die Stiftung Safe4now für sich in Anspruch, Europas preiswertester Vertreiber von Kondomen zu sein. Durch den Start dieser Kampagne erhofft sich die Stiftung, den Gebrauch von Kondomen in der Sexindustrie zu erhöhen und die Verbreitung des HIV-Virus und der Geschlechtskrankheiten einzudämmen.

    Eine Studie des holländischen Forschungszentrums für Gesundheitswesen und Umwelt (RIVM) hat gezeigt, dass 7 Prozent der Prostituierten in Grossstädten wie Amsterdam und Rotterdam HIV-infiziert sind. Da nur 82 Prozent der Frauen regelmässig ein Kondom benutzen und manchmal ungeschützten Geschlechtsverkehr mit ihren Freiern haben, riskieren sie es trotzdem, HIV und Geschlechtskrankheiten zu verbreiten. Unter den suchtkranken Prostituierten verwenden nur 40 Prozent regelmässig ein Kondom. Ein von der EU finanziertes Projekt mit 866 weiblichen Prostituierten aus verschiedenen europäischen Ländern zeigte, dass der Mangel an Kondombenutzung mit den HIV-Infizierungen in Zusammenhang steht.

    "Wir als Stiftung versuchen diese Frauen zu unterstützen. Wir tun dies, indem wir den Preis pro Kondom unter zehn Cent halten, extra Gleitmittel hinzufügen und ihnen die Möglichkeit bieten, die Kondome anonym über das Internet bestellen zu können," sagt Bianca Boef von Safe4now. "Obwohl Kondome für sie fast ein Grundbedürfnis sind, müssen sie genauso hohe Preise wie Privatkunden zahlen. Wenn sie dazu verpflichtet sind, sie durch ihren Arbeitgeber bestellen zu lassen, müssen sie sogar noch mehr zahlen."

    Weitere Informationen: http://www.safe4now.eu

ots Originaltext: Safe4now
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch

Pressekontakt:
Anmerkung für die Presse: Für weitere Informationen kontaktieren Sie
bitte Bianca Boef von Safe4now, Handy: +31-06-17998772, E-Mail:
bianca.boef@safe4now.eu



Das könnte Sie auch interessieren: