Legatum Institute

Die reichsten Länder der Welt liegen laut Legatum Prosperity Index in Europa. Finnland ist zurzeit weltweit führend. Grossbritannien steht an 12. Stelle vor Deutschland (14.) und Frankreich (17.)

London (ots/PRNewswire) - - Trotz hoher Konzentration der reichsten Länder der Welt in Europa gibt es Anzeichen möglicher Schwächen im Bereich innere Sicherheit und Staatsführung Die heute veröffentlichte dritte Auflage des Legatum Wohlstandsindex (Legatum Prosperity Index) erstellt eine Wohlstandsrangliste auf der Grundlage einer Kombination aus Wirtschaftswachstum, persönlichem Wohlbefinden und Lebensqualität in 104 Ländern (in denen 90 % der Weltbevölkerung leben). Sechs der "Top Ten" des Prosperity Index 2009 liegen in Europa: Finnland, Schweiz, Schweden, Dänemark, Norwegen und die Niederlande. Dr. William Inboden, Senior Vice President des Legatum Institute, bemerkte: "Der Legatum Prosperity Index ist die weltweit einzige Bemessung von Wohlstand und Wohlbefinden. Einmal mehr haben wir festgestellt, dass Europa Dank einer beeindruckenden Mischung aus wirtschaftlichem Fortschritt und guter Lebensqualität die höchste Konzentration der reichsten Länder der Welt hat." Dr. Inboden weiter: "Hinter den positiven Schlagzeilen aber zeigen die wichtigsten europäischen Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstumszentren Zeichen mögliche Schwächen in wichtigen Bereichen wie innere Sicherheit und Staatsführung. Der Legatum Prosperity Index verdeutlicht, dass Europas künftiger Wohlstand durch ein Gleichgewicht aus Wirtschaftswachstum und Wohlbefinden sichergestellt wird. Dies erreicht man durch eine wachstumsfördernde Politik, starke soziale Netze, starke öffentliche Sicherheit sowie innovative Bürger mit Unternehmergeist." Im Vergleich europäischer Länder mit den neuntplatzierten USA stellt der Index fest, dass sowohl Grossbritannien (11.), als auch Deutschland (14.) und Frankreich (17.) sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch mit Bezug auf Lebensqualität hinter den USA zurückliegen. Die USA stechen diese Länder im Bereich Sicherheit bzw. Sicherheitsma-nahmen aus, was angesichts der öffentlichen Wahrnehmung hierzu etwas überrascht. Grossbritannien liegt in Sachen Bildung und persönliche Freiheit hinter den USA zurück, Deutschland in Sachen wirtschaftliche Grundlagen und Auswirkungen staatlicher Massnahmen auf das Wirtschaftswachstum und Frankreich mit Bezug auf Sozialkapital. Alle drei Länder erhielten relativ hohe Wertungen für Unternehmergeist und Innovation. Grossbritannien liegt hier hinter den USA an zweiter Stelle weltweit, und Finnland führt insgesamt in Sachen Wohlbefinden. Die wichtigsten Ergebnisse des Legatum Prosperity Index 2009 - Nordeuropa dominiert die "Top Fünf" des Index: Finnland (1.), Schweden (3.), Dänemark (4.) und Norwegen (5.). - Slowenien (20.), die Tschechische Republik (25.), Ungarn (28.) und Polen (29.) sind die osteuropäischen Länder, die es ins obere Drittel des Index schafften. Slowenien wurde durch seine Leistungen in den Bereichen Bildung und Sicherheit sowie durch die Fähigkeit der slowenischen Regierung, das Wirtschaftswachstum des Landes zu fördern, auf diese Position katapultiert. Die Tschechische Republik erzielte ihre Platzierung, indem sie andere osteuropäische Länder mit Blick auf persönliche Freiheit und die körperliche Gesundheit ihrer Bevölkerung insgesamt schlug. - Rumänien rangiert an letzter Stelle der 47 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und an 85. Stelle liegt Belarus (Weissrussland) als das am schlechtesten platzierte europäische Land insgesamt. - Die aktuellen Beitrittskandidaten der Europäischen Union erreichten die folgenden Platzierungen: Kroatien (35.), Mazedonien (59.) und die Türkei (69.). - Mit nur einer Ausnahme schaffte es jeder der sechs Spitzenplatzierten in allen Wohlstandsbereichen unter die "Top 20". Die übrigen vier Länder unter den "Top Ten" - Australien, Kanada, die USA und Neuseeland - sind allesamt Erben Europas und erfreuen sich im Allgemeinen ebenfalls ausgewogener Leistungen im Spitzenbereich. - Nordeuropäische Länder schneiden im Schnitt besser in Bereichen im Zusammenhang mit Lebensqualität als mit wirtschaftlichem Wohlbefinden ab und osteuropäische Länder fahren ausnahmslos besser in Bereichen im Zusammenhang mit wirtschaftlichem Wohlbefinden als mit Lebensqualität. - Die fünf führenden unternehmerischen und innovativen Länder Europas sind - in dieser Reihenfolge: Grossbritannien, Schweden, die Niederlande, Dänemark und Deutschland. - Die fünf europäischen Länder, deren Regierungen am meisten zur allgemeinen Lebenszufriedenheit ihrer Bürger beitragen sind - in dieser Reihenfolge: Dänemark, Finnland, die Schweiz, Schweden und Norwegen. - Die fünf europäischen Länder mit den besten Gesamtresultaten in den vier wirtschaftlichen Unterindizes des Prosperity Index sind - in dieser Reihenfolge: Schweden, Finnland, Dänemark, die Schweiz und Belgien. - Alle fünf Länder mit den besten Gesamtresultaten in den fünf Lebensqualität-Unterindizes des Prosperity Index befinden sich in Europa. Sie sind - in dieser Reihenfolge: Finnland, die Schweiz, Norwegen, Dänemark und Schweden. - Vier der 25 weltweit grössten Länder befinden sich in Europa, (die Türkei ausgenommen). Diese sind nach Bevölkerungszahl: Deutschland (14.), Frankreich (17.), Grossbritannien (12.) und Italien (21.). Der Index stellte neun wichtige Antriebsfaktoren für Wirtschaftswachstum und persönliches Wohlbefinden fest, die die Grundlage des Wohlstands bilden. Jeder dieser neun Faktoren wird in einem Unterindex angegeben und die letztliche Platzierung eines Landes im Prosperity Index wird durch das durchschnittlich gewichtete Ergebnis der Resultate in allen neun Unterindizes gebildet. Weitere Information zum Prosperity Index, einschliesslich des vollständigen Länder-Rankings, Hintergründe zu Daten und Methodik sowie die Profile der einzelnen Länder sind unter http://www.prosperity.com verfügbar. Redaktionelle Hinweise: Informationen zum Legatum Prosperity Index Der Legatum Prosperity Index 2009 beruht auf einer statistischen Analyse von Daten aus mehr als 40 Jahren für über 100 Länder in aller Welt und wird vom Legatum Institute erstellt und beaufsichtigt. Darüber hinaus fliessen von der auf Recherche spezialisierten Unternehmensberatung Oxford Analytica und einem Forum renommierter Berater aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Geschichte, Entwicklung, Soziologie und Politologie bereitgestellte Informationen ebenfalls mit ein. Rangliste des Legatum Prosperity Index 2009 20 BESTPLATZIERTE LÄNDER ÜBRIGE EUROPÄISCHE LÄNDER 1. Finnland 21. Italien 2. Schweiz 22. Portugal 3. Schweden 25. Tschechische Republik 4. Dänemark 27. Ungarn 5. Norwegen 29. Polen 6. Australien 30. Griechenland 7. Kanada 31. Estland 8. Niederlande 34. Slowakei 9. USA 35. Kroatien 10. Neuseeland 37. Lettland 11. Irland 46. Bulgarien 12. Grossbritannien 48. Rumänien 13. Belgien 61. Ukraine 14. Deutschland 69. Türkei 15. Österreich 85. Belarus 16. Japan 17. Frankreich 18. Hongkong 19. Spanien 20. Slowenien Die 10 AM SCHLECHTESTEN PLATZIERTEN LÄNDER 95. Kenia 96. Algerien 97. Tansania 98. Nigeria 99. Pakistan 100. Kamerun 101. Zentralafrikanische Republik 102. Jemen 103. Sudan 104. Simbabwe Aufbau des Index Der Prosperity Index erfasst 90 Prozent der Weltbevölkerung mittels einer Kombination objektiver Daten und subjektiver Umfragewerte. Diese Daten enthalten 79 unterschiedliche Variablen, von denen jede einzelne in einen der neun verschiedenen Unterindizes distilliert wird, die als Grundlage des Wohlstands gekennzeichnet sind. Die Leistung der einzelnen Länder in den verschiedenen Unterindizes wird bewertet und der Prosperity Index insgesamt wird durch das durchschnittlich gewichtete Ergebnis der Resultate in allen neun Unterindizes gebildet. Die Länder mit guten Resultaten in allen Unterindizes erzielen auch die besten Platzierungen in den Gesamt-Rankings. Die Grundlagen des Wohlstands, die eine erfolgreiche Nation definieren, sind u.a.: - Wirtschaftliche Grundlagen - eine wachsende und gesunde Wirtschaft, die Chancen zur Schaffung von Wohlstand bietet - Unternehmergeist und Innovation - ein Umfeld, das für Unternehmen sowie für die Kommerzialisierung neuer Ideen förderlich ist - Bildung - ein zugängliches und hochwertiges Bildungssystem, das die menschliche Entwicklung fördert - Demokratische Institutionen - transparente und rechenschaftspflichtige Regierungsinstitutionen, die wirtschaftliches Wachstum fördern - Staatsführung - eine ehrliche und effektive Regierung, die die öffentliche Ordnung wahrt und produktive Bürgerschaft fördert - Gesundheit - das körperliche Wohlbefinden der Bevölkerung - Persönliche Freiheit - der Grad, zu dem die Menschen den Verlauf ihres Lebens selbst bestimmen können - Sicherheit - ein sicheres Umfeld, in dem die Menschen Chancen wahrnehmen können - Sozialkapital - Vertrauenswürdigkeit in Beziehungen und starke Gemeinschaften Informationen zum Legatum Institute Das Legatum Institute ist ein unabhängiges Forschungs- und Beratungsinstitut. Die Mission des Instituts besteht darin, die Prinzipien, die die Schaffung eines globalen Wohlstands und die Stärkung menschlicher Freiheit und menschlichen Wohlbefindens beeinflussen, zu erforschen und zu fördern. Weitere Informationen über das Legatum Institute erhalten Sie unter http://www.li.com. Das Institut ist Teil der Legatum-Unternehmensgruppe, einer privaten globalen Investment-Firma mit Fokus auf Investitionen in internationale Kapitalmärkte und die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Weitere Informationen über das Legatum Gruppe erhalten Sie unter http://www.Legatum.com. Pressekontakt London William Inboden, Legatum Institute Telefon: +44-20-7148-5400 william.inboden@legatum.com Nick Wood, Media Intelligence Partners Telefon +44-20-3008-8146 E-Mail: nickwood@nickwood.demon.co.uk Dubai, VAE Hamish Banks, Legatum Telefon: +971-4-317-5800 E-Mail: hamish.banks@legatum.com Nicole Anwer, Legatum Telefon: +971-4 317-5800 E-Mail: nicole.anwer@legatum.com New York Michael Iacovella, Edelman Telefon +1-212-704-8254 E-Mail: michael.iacovella.@edelman.com Mumbai Arwa Husain, Adfactors PR Telefon +91-22-2281-3565 E-Mail: arwa.husain@adfactorspr.com ots Originaltext: Legatum Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch Pressekontakt: Pressekontakt: London, William Inboden, Legatum Institute, Telefon: +44-20-7148-5400, william.inboden@legatum.com. Nick Wood, Media Intelligence Partners, Telefon +44-20-3008-8146, E-Mail: nickwood@nickwood.demon.co.uk. Dubai, VAE, Hamish Banks, Legatum, Telefon: +971-4-317-5800, E-Mail: hamish.banks@legatum.com. 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