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Der Sozialbereich erhält einen Berufsbildungsfonds

Olten (ots) - Der Bundesrat hat den Berufsbildungsfonds für den Sozialbereich auf den 1. Oktober 2012 für allgemeinverbindlich erklärt. Damit wird die berufliche Grund- und Höhere Berufsbildung im Sozialbereich nachhaltig gestärkt. Der Fonds dient unter anderem dazu, die mancherorts prekäre Fachkräftesituation gezielt zu verbessern.

Anfang September fällte der Bundesrat den langersehnten Entscheid: Er erklärte den Berufsbildungsfonds für den Sozialbereich auf den 1. Oktober 2012 für allgemeinverbindlich. Sinn und Zweck des Fonds ist es, die Berufsbildung im Sozialbereich zu stärken und weiterzuentwickeln. Hinter dem Fonds steht eine breite Trägerschaft: Ihr gehören die Dachorganisation der Arbeitswelt Soziales, SAVOIRSOCIAL, sowie 16 kantonale Organisationen der Arbeitswelt (OdA) Soziales an.

In die Weiterentwicklung der Berufsbildung investieren

Die Fondsgelder werden für vielfältige Massnahmen zur Qualitätserhaltung und Weiterentwicklung der beruflichen Grund- und höheren Berufsbildung im Sozialbereich eingesetzt. Dazu gehören beispielsweise die Evaluierung von bestehenden Bildungsangeboten, Projekte zur Schaffung neuer Ausbildungen, Aktualisierungen von Ausbildungsgrundlagen oder die Unterstützung der Arbeit der OdA. Ein Augenmerk wird zudem auf die aktive Nachwuchswerbung gelegt: Ein wichtiges Ziel des Fonds ist es, dem Fachkräftemangel in der Branche entgegen zu wirken und dafür zu sorgen, dass die sozialen Institutionen auch in Zukunft auf genügend gut qualifizierte Arbeitnehmende zurückgreifen können.

Solidarische Verteilung der Kosten

Durch die Allgemeinverbindlicherklärung haben alle Betriebe im Betagten-, Behinderten- und Kinderbereich in der Schweiz jährliche Beiträge an den Fonds zu entrichten. So werden die Kosten für die Ausbildung des beruflichen Nachwuchses solidarisch auf alle Einrichtungen verteilt. «Bisher trugen die Lehr- und Ausbildungsbetriebe sowie die Betriebe, die einem Branchenverband angehören, die Hauptlast dafür», erklärt Karin Fehr, Geschäftsführerin von SAVOIRSOCIAL und Mit-Initiantin des Fonds. Auch Pierre-Alain Uberti, Präsident der Fondskommission und Geschäftsführer a.i. von INSOS Schweiz, freut sich über die Einführung des Berufsbildungsfonds. «Letztlich wird die ganze Branche davon profitieren», ist er überzeugt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: www.fondssocial.ch

Kontakt:

Pierre-Alain Uberti, Präsident Fondskommission
Tel.: +41/21/320'21'70
E-Mail: pierrealain.uberti@insos.ch

Monika Weder, Präsidentin SAVOIRSOCIAL
Tel.: +41/41/419'01'82
E-Mail: m.weder@curaviva.ch

Karin Fehr
Geschäftsführerin des Berufsbildungsfonds für den Sozialbereich
Tel.: +41/31/371'36'25
E-Mail: karin.fehr@savoirsocial.ch



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