Bristol-Myers Squibb

Bristol-Myers Squibb bietet mit dem Programm SECURE THE FUTURE(R) neuen Ansatz, um erfolgreiches Modell zur Behandlung von HIV zu wiederholen

Sydney, Australien (ots/PRNewswire) - Bristol-Myers Squibb hat heute angekündigt, mit einem neuen Ansatz sein Programm SECURE THE FUTURE(R) in den Entwicklungsländern auszuweiten, indem es seine bislang erfolgreichsten Unterstützungsprogramme zur Behandlung von HIV in enger Zusammenarbeit mit Regierungen, öffentlichen Kommunen und weiteren Geldgebern wiederholen will. Die Initiative offeriert eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie eine fachliche Unterweisung durch Mitarbeiter von SECURE THE FUTURE. Mit Methoden, die selbst in den ärmsten und abgelegensten Gebieten Afrikas ausgezeichnete Ergebnisse zeitigten, sollen effektive Unterstützungsprogramme für die Behandlung von HIV erstellt werden. In Ländern wie Mali, Namibia, Südafrika und Swaziland wird das Programm bereits wiederholt. Zielsetzung ist es, auch anderen die Erfahrungen zu vermitteln, die SECURE THE FUTURE während eines 8-jährigen Kampfes gegen HIV/AIDS in einigen der wirtschaftsschwächsten Gebiete Afrikas gesammelt hat. Ein an fünf Standorten angelegtes Demonstrationsprojekt wurde durch SECURE THE FUTURE in Zusammenarbeit mit Regierungen, Kreiskrankenhäusern und Stadtgemeinden in Botswana, Lesotho, Namibia, Swaziland und Südafrika koordiniert und die dort gesammelten Erkenntnisse in einem Handbuch dokumentiert. Höhere CD4-Werte, bessere Befolgung der Medikamenteneinnahmeverordnung, verminderte Bettenbelegung und Rückgang von AIDS-bedingten Todesfällen in Krankenhäusern sowie eine verbesserte Lebensqualität wurden als Ergebnisse des Unterstützungsprogramms dokumentiert. Während das Programm gründlich überwacht und ausgewertet wurde, wurde medizinische Pflege und Behandlung mit einer Reihe von kommunalen Unterstützungsprogrammen kombiniert, so zum Beispiel häusliche Krankenpflege, zielgerichtete und breit angelegte Mobilisierung und Bildung innerhalb der Städte und Gemeinden, psychologische Betreuung, Ernährungsbeihilfen, Arbeitsbeschaffungsmassnahmen und Nachbarschaftshilfe. "Mit Unterstützung durch kommunale Einrichtungen wird sich ein Patient eher einem HIV-Test und einer Behandlung unterziehen, er wird eher eine antiretrovirale Therapie beginnen und diese konsequenter durchführen, er wird mit weniger Wahrscheinlichkeit die Behandlung unterbrechen und mit grösserer Wahrscheinlichkeit die besseren klinischen Werte vorweisen können," so Phangisile Mtshali, Director der Bristol-Myers Squibb Foundation und verantwortlich für die Durchführung des SECURE THE FUTURE - Programms in Südafrika im Jahre 2006. Das Programm wurde 1999 von Bristol-Myers Squibb ins Leben gerufen und hat sich inzwischen mit 150 Millionen US-Dollar in 12 afrikanischen Ländern engagiert, wobei das Hauptaugenmerk auf kommunalen Unterstützungsprogrammen, Kinderhilfsmassnahmen und dem Aufbau der Infrastruktur liegt. Auf der Tagung der International AIDS Society in Sydney haben Vertreter von SECURE THE FUTURE einen öffentlichen Gesundheitsplan vorgestellt unter dem Titel: "SECURE THE FUTURE Manual: Seven Steps to Involve the Community in HIV/AIDS Treatment Support Programs (First Edition)". Das Handbuch erklärt, wie Programme zur antiretroviralen Behandlung unter Einbeziehung kommunaler Unterstützungen erstellt werden können, wodurch der Patient sowohl zu Hause und in der Gemeinde als auch im Krankenhaus Unterstützung bekommt. Es stellt in Feldversuchen bewährte Massnahmen vor, die der Gemeinde bei der individuellen Anpassung und Realisierung des Versorgungsmodells helfen sollen, und gleichzeitig werden dessen Auswirkungen auf den Patienten überwacht und ausgewertet. Ausserdem enthält das Handbuch vollständige Fallstudien über Gemeinden, die das Modell bereits realisiert haben. "Dieses Handbuch liefert praktische Instruktionen dazu, wie die Anstrengungen von klinischem und kommunalem Personal aufeinander abgestimmt werden können. Es zeigt, wie der einzelne die Arbeit des anderen aufwerten kann, indem Informationen über Fortschritte und Bedürfnisse des jeweiligen Patienten mit Hilfe individueller Massnahme-Tools ausgetauscht werden," so Patricia Doykos Duquette, Director der Bristol-Myers Squibb Foundation und Mitautorin des Handbuchs. "So können beispielsweise Mitarbeiter des häuslichen Pflegedienstes darüber informiert werden, wenn der Patient nicht zum bestellten Termin im Krankenhaus erscheint. Desgleichen kann ein Ernährungsspezialist im Krankenhaus die Gemeinde darüber informieren, dass sein Patient an Unterernährung leidet, sodass diese über das Partnerprogramm mit zusätzlichen Nahrungshilfspaketen einen unerlässlichen Beitrag zu einer erfolgreichen Behandlung leisten kann." Das Handbuch ist über das Internet unter folgender Adresse abrufbar: www.bms.com/foundation, oder per E-Mail unter patricia.duquette@bms.com. Mitarbeiter von Bristol-Myers Squibb und SECURE THE FUTURE stehen Regierungen und örtlichen Kommunen für Informationen zur Wiederholung des Modells zur Verfügung und werden die einzelnen Gruppen bei der Ausarbeitung individueller Programme unterstützen. Seit 2003 führt SECURE THE FUTURE an fünf Standorten kommunale Unterstützungsprogramme durch. Mit Stand vom April 2007 waren dort mehr als 17.000 Patienten registriert, davon 8.000 unter antiretroviraler Behandlung. Das Modell fokussiert gleichermassen die Unterstützung von Patienten unter Antiretroviraltherapie wie auch von Patienten, bei denen die Krankheit noch nicht soweit fortgeschritten ist, dass eine medikamentöse Behandlung sinnvoll ist. Eine gründliche Evaluierung der fünf Standorte durch Family Health International zeigte, dass HIV-positive Patienten mit einer koordinierten Unterstützung von medizinischer und übergreifender kommunaler Versorgung bessere klinische Werte aufwiesen und auch halten konnten. Beispielsweise zeigte sich, dass sich bei einer verbesserten Mobilisierung an den Standorten auch die klinische Versorgung eklatant verbesserte, dass seitens der Kommunen eher Massnahmen gegen HIV/AIDS ergriffen wurden, dass die Krankheit nicht mehr so sehr stigmatisiert wurde und dass die Medikamentenanordnungen besser befolgt wurden. Zengani Chirwa, M.D., leitender medizinischer Angestellter von Mapilelo, dem von SECURE THE FUTURE finanzierten gemeinschaftlichen Treatment Support Center in Caprivi, Namibia, sagte, dass "die Bereitstellung von Unterstützungsprogrammen durch örtliche Kommunen die Ergebnisse von Krankenhausbehandlungen ausserordentlich positiv beeinflusst. So wurden im Demonstration Center von SECURE THE FUTURE höhere CD4-Werte bei solchen Patienten gemessen, die zusätzlich zur medizinischen Versorgung auch Unterstützung durch die örtliche Kommune erhielten. Kontrollmessungen zeigten, dass Patienten mit dieser Unterstützung nach 12 Monaten durchschnittliche CD4-Werte von 326 aufwiesen im Gegensatz zu Patienten, die diese Unterstützung nicht erhielten und deren Werte bei 268 lagen. Diese Messwerte sind ein äusserst wichtiger Indikator für den Gesundheitszustand des Patienten, denn je höher die Werte sind, desto stärker ist die körpereigene Immunabwehr." Sowohl im Caprivi Center als auch im Bobonong Center stellte Chirwa fest, dass bei Patienten mit kombinierter Unterstützung durch Kommune und medizinische Versorgung die Bettenbelegung in Krankenhäusern um 50 % niedriger war. Regierungen und örtliche Kommunen engagieren sich bereits nach Kräften für die Errichtung weiterer SECURE THE FUTURE Centers. Das erste Wiederholungsprogramm wurde von SECURE THE FUTURE in der Koulikoro-Region in Mali im Jahre 2005 auf Drängen örtlicher Fachexperten in Zusammenarbeit mit der Landesregierung aufgestellt. Bis heute wurden mehr als 5.000 Menschen auf HIV getestet, davon liessen sich 374 HIV-positive Patienten für das Programm registrieren und 214 Patienten erhielten eine antiretrovirale Behandlung. Das Koulikoro Reference Health Center bietet Kommunikation über die Kommunen und Bildung, Lebensmittelprogramme und häusliche Pflegedienste durch lokale Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) sowie kommunale Organisationen und Vereine von "People Living with HIV/AIDS". In Namibia eröffnete das Mapilelo-Projekt in Zusammenarbeit mit der Landesregierung und lokalen kommunalen Organisationen im April 2007 ein neues Center in Kavango, Nankudu, Namibia. Das Nankudu District Hospital und vier Primary Health Clinics bieten ca. 900 Patienten medizinische Versorgung und kommunale Unterstützung. In Bambisana in der Eastern Cape Province in Südafrika hat das Bambisanani NGO eine Partnerschaft mit dem lokalen Kreiskrankenhaus etabliert und stellt seit Februar diesen Jahres kommunale Unterstützung einschliesslich häuslicher Pflege und Verpflegung mit Nahrungsmitteln für 1.400 HIV-positive Patienten unter antiretroviraler Medikamententherapie zur Verfügung. Finanziert durch SECURE THE FUTURE eröffnete Bambisanani zwei weitere Center für die Unterstützung von 50 Waisen- und gefährdeten Kindern, da die Anzahl der Kinder, die unter den negativen Folgen der Krankheit leiden, beständig zunimmt. In Swaziland hat die Landesregierung in Zusammenarbeit mit SECURE THE FUTURE das PORECO-Modell Prevention-of-Mother-to-Child Transmission Program Plus (Mutter-Kind-Übertragung von AIDS) wiederholt, dass bereits in Mbabane erfolgreich durchgeführt wurde. Das Wiederholungsprojekt in der Northern Hhohho Region bietet bis zu 3.000 schwangeren Frauen, ihren Neugeborenen und Partnern kommunale Unterstützung und intensive Patientenüberwachung durch den gesamten Verlauf von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Die Versorgung wird auch nach der Geburt fortgeführt, indem das Neugeborene durch die Ärzte des Pediatric AIDS Corps eine kinderärztliche Versorgung erhält. Dieses Programm wird durch SECURE THE FUTURE in Zusammenarbeit mit dem Baylor College of Medicine finanziert. Co-Autoren des Handbuchs SECURE THE FUTURE waren Sebastian Wanless, M.D., medizinischer Direktor von SECURE THE FUTURE, Duquette und Mtshali als Projektmanager zuständig für die Durchführung des Programms unter Mitarbeit des Personals der Bristol-Myers Squibb Foundation sowie I-TECH, dem International Training and Education Center on HIV. I-TECH ist ein gemeinsames Projekt der University of Washington und der University of California San Francisco. I-TECH wurde im Jahre 2002 als Teil des President's Emergency Plan for AIDS Relief (PEPFAR) durch die Health Resources and Services Administration in Zusammenarbeit mit den U.S. Centers for Disease Control and Prevention and USAID gegründet. Bristol-Myers Squibb ist ein global agierender Hersteller von Pharma- und Gesundheitsprodukten, der es sich zum Ziel gesetzt hat, menschliches Leben zu verlängern und zu verbessern. Informationen zu Bristol-Myers Squibb finden Sie unter http://www.bms.com. Webseite: http://www.bms.com http://www.bms.com/foundation ots Originaltext: Bristol-Myers Squibb Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch Pressekontakt: Becky Taylor, Büro: +1-609-252-4476, Mobil: +61-414-016-443, rebecca.taylor@bms.com, oder Stephen Haynes, Büro: +65-6346-9425, Mobil: +65-9018-8314, stephen.haynes@bms.com, oder Michael Moore, Büro: +61-3-9213-4349, Mobil: +61-40-77-59253, michael.j.moore@bms.com, alle sind Mitarbeiter von Bristol-Myers Squibb

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