Bristol-Myers Squibb

Klinische Ergebnisse zeigen, dass die Integration von medizinischer Versorgung mit sozialen Diensten der Schlüssel für Erfolge bei HIV-Patienten in einem ressourcenarmen Umfeld ist

    Toronto (ots/PRNewswire) -

    Klinische Zwischenergebnisse nach 12 Monaten Laufzeit einer in vier Ländern der Sub-Sahara-Zone in Afrika durchgeführten Studie zeigen, dass HIV-positive Patienten, die integrierte medizinische Versorgung und Sozialprogramme auf breiter Basis erhalten, gute klinische Ergebnisse erreichen und beibehalten. Forscher von SECURE THE FUTURE(R), einer  Initiative von Bristol-Myers Squibb und der Bristol-Myers Squibb-Stiftung,  die HIV in Afrika unter anderem mittels Erweiterung der HIV/AIDS-Versorgung  und -Unterstützung in ressourcenarmen Gebieten bekämpft, stellten diese  Daten heute auf der XVI. Internationalen AIDS-Konferenz vor.

    "Diese Ergebnisse zeigen nicht nur, dass antiretrovirale Medikamente(ARVs ) sogar in entlegenen, von Armut geplagten Gegenden, in den Gesundheitsversorgung und andere Ressourcen rar sind, effektiv eingesetzt werden können, sondern auch, dass integrierte, soziale Unterstützung, wie Ernährung, psychosoziale Fürsorge, Schaffung von Einkommen und Versorgung in der häuslichen Umgebung, eine ganz entscheidende Rolle beim Erreichen und Erhalten von guten klinischen Ergebnissen spielen", sagte der Arzt Sebastian Wanless, Senior Medical Director von SECURE THE FUTURE. "Das von uns eingeführte Versorgungsmodel, das wir mit unseren Partnern evaluieren, geht über den krankheitszentrierten Ansatz hinaus und berücksichtigt auch soziale Gesundheitsdeterminanten, die den therapeutischen Nutzen von HIV-Medikamenten einschränken können."

    "Diese Projekt geht sogar noch einen Schritt weiter, indem es eine unabhängige Beurteilung der Sozialdienste vornimmt, um deren Wert für die Patienten und deren Einfluss auf das Erreichen und Erhalten der Ergebnisse wirklich zu verstehen und zu beschreiben", sagte Walter Obiero, Senior Technical Officer, Evaluation and Research Division von Family Health International.

    Eine Intent-to-treat-Analyse der ersten 992, mit antiretroviralen Medikamenten (ARV) behandelten Patienten in den auf Gemeindeebene angesiedelten Zentren zur Behandlungsunterstützung in Südafrika, Namibia, Botswana und Lesotho - d.h. eine Auswertung unter Berücksichtigung von allen Patienten in der Studie, die eine beliebige ARV-Therapie erhalten haben, und somit der Goldstandard für die Auswertung von klinischen Studien - ergab eine Gesamtwirksamkeit von 64%, wobei Wirksamkeit als ein nachhaltiger Anstieg der CD4-Zellzahl von über 50 definiert wurde. Die Ergebnisse zeigten auch einen Anstieg der CD4-Zellzahl auf einen Median von 270 ausgehend von einem Median von 105 vor Behandlungsbeginn. Die Virusbelastung war bei 92% der 296 Patienten, die auf die Virusbelastung hin untersucht wurden, nicht nachweisbar, und die Einhaltung der Medikamenteneinnahme lag bei über 95% bei den 84% der 522 Patienten, deren Einhaltung der Medikation gemessen wurde. Weitere Erfolge finden sich hinsichtlich des Ausmasses der HIV-Aufklärung und HIV-Untersuchung - einschliesslich eines zehnfachen Anstiegs der Teilnehmer, die sich seit Programmbeginn freiwillig testen und beraten liessen -- und der Mobilisierung auf Gemeindeebene für den Kampf gegen die Krankheit und das Überwinden des damit verknüpften Stigmas.

    Vorläufige Daten der unabhängigen Beurteilung der Sozialdienste, die von 587 mit ARV behandelten Patienten bereitgestellt wurden, zeigen, dass diejenigen, die über Zufriedenheit mit den erhaltenen Sozialdiensten berichten, eine bessere Lebensqualität, ein geringeres empfundenes Stigma, eine schnellere Anstiegsrate und höhere Werte für CD4-Zellen aufweisen als Patienten, die unzufrieden sind. Die Ergebnisse waren hinsichtlich des Zufriedenheitsgrades mit der Familienunterstützung, die in den vier Zentren angeboten wurde, ähnlich.

    Im Einzelnen zeigte sich, dass eine Kohorte von mit den Sozialdiensten zufrieden Patienten einen medianen CD4-T-Zellwert von 251 zum Sechsmonatszeitpunkt aufwiesen, während sich einem Medianwert von 216 in einer Kohorte von Patienten, die auch diese Dienste erhielten, sich aber unzufrieden über diese äusserten, fand. Die mit der Familienunterstützung zufriedenen Patienten ereichten einen Medianwert von 232 zum Sechsmonatszeitpunkt im Gegensatz zu einem Wert von 198 für eine gleichartige Kohorte von diesbezüglich unzufriedenen Patienten. Allgemein gilt, dass eine CD4-Zellzahl von kleiner/gleich 200 mit einer erhöhten Rate an opportunistischen Infektionen und weiteren schweren HIV-Komplikationen einhergeht.

    Diese Studie zur Wirksamkeit und Realisierbarkeit der antiretroviralen Behandlung und zu dem umfassenden Versorgungsmodel für ressourcenarme Gegenden ist Teil eines SECURE THE FUTURE-Programms mit staatlichen und regierungsunabhängigen Partnern vor Ort, das umfassende HIV/AIDS-Versorgung in Afrika in einem grösseren Massstab erreichen soll. Bis heute haben sich über 13.400 Patienten in den Behandlungszentren und -programmen in KwaZulu Natal(Südafrika), Maseru (Lesotho), Mbabane (Swaziland), Bobirwa-Unterbezirk (Botswana); Caprivi-Region (Namibia) und Koulikoro-Bezirk (Mali)eingetragen. Über 5.700 Patienten erhalten eine Therapie mit antiretroviralen Medikamenten und über 7.700 erhalten andere Dienste als ARVs.

    Zu den sozialen Diensten, die in den in die Gemeinde eingebetteten Behandlungsunterstützungszentren angeboten werden, gehören Anstrengungen zur Gemeindemobilisierung, um die Stigmatisierung von HIV/AIDS zu reduzieren und Risikopersonen zu einer Testung zu verhelfen, häusliche Pflege und Unterstützung durch Freiwillige, Freiwilligen-Selbsthilfegruppen, die sich regelmässig treffen und sich gegenseitige Unterstützung bieten, einschliesslich Gruppen, deren Mitarbeiter mit HIV/AIDS leben, ein "Buddy-System", um mit HIV/AIDS-lebenden Menschen Einzelunterstützung und -aufklärung bereit zu stellen, Nahrungssicherheit und für Einkommen sorgende Aktivitäten und Programme, um traditionelle Hebammen, traditionelle Führer und Kirchenleiter auszubilden und traditionelle Heiler zu sensibilisieren.

    SECURE THE FUTURE ist eine umfassende öffentlich-private Initiative, die Hilfe zur Linderung der HIV/AIDS-Krise bei Frauen und Kindern in Sub-Sahara-Afrika leisten soll. Sie wurde 1999 von Bristol-Myers Squibb und der Bristol-Myers Squibb-Stiftung gegründet und verbindet eine Vielzahl von  Ansätzen, um einen messbaren Einfluss im Kampf gegen HIV/AIDS in Gegenden  auszuüben, wo die Bedürfnisse der infizierten und von der Krankheit  betroffenen Menschen gross und die Gesundheitsversorgung und andere  Ressourcen beschränkt sind.

    Bristol-Myers Squibb ist ein globales Unternehmen für Pharmaprodukte und mit diesen zusammenhängende Gesundheitsprodukte. Ziel des Unternehmens ist die Verlängerung und Verbesserung des menschlichen Lebens.

    Website: http://www.bms.com

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