ICC International Chamber of Commerce

Ohne Rechtssicherheit keine Investitionen: Ja zur Steuerreform

Zürich (ots) - ICC Switzerland unterstützt die Unternehmenssteuerreform III. Sie schafft ein international akzeptiertes Steuersystem und bewahrt die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Schweiz gerade für mobile Geschäftsbereiche internationaler Konzerne. Die Vorlage ist ausgewogen und bringt Rechtssicherheit. Und ohne die vorgesehenen neuen Instrumente verliert die Schweiz gegenüber wichtigen Konkurrenten an Boden.

Die Internationale Handelskammer ICC ist die globale Stimme der Wirtschaft. Sie setzt sich seit bald hundert Jahren für Handel und Investitionen ein. Dazu gehört auch ein attraktives Steuersystem. Aus diesem Grund sieht ICC Switzerland als Schweizerisches Nationalkomitee von ICC die Abstimmung vom 12. Februar als zentrale Weichenstellung für den Unternehmens- und Investitionsstandort Schweiz.

Die Steuerreform stärkt auch gezielt die Schweizer Innovation. Künftig profitieren Unternehmen, die in unserem Land investieren und hier neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln. So bleibt der Schweizer Denk- und Werkplatz international wettbewerbsfähig. Das sichert 150'000 Arbeitsplätze und Aufträge für KMU und stärkt den Forschungsplatz Schweiz.

Konkurrenzländer senken die Steuern massiv

Der internationale Standortwettbewerb ist gegenwärtig besonders ausgeprägt. OECD und G20 haben die Richtung einer Besteuerung vorgegeben, die sich stärker an den konkreten Wirtschaftsaktivitäten orientiert. ICC trägt diese Entwicklung auf globaler Ebene mit. Nun richten sich die Staaten neu aus. Jeder ist bemüht, aktive Unternehmen und Wirtschaftssubstanz anzuziehen. Zusätzlich wollen USA und UK die Gewinnsteuern für Unternehmen massiv senken, um ihre Wirtschaft im politischen Umbruch zu stützen. Noch ist die Schweiz attraktiv. Die Instrumente der Unternehmenssteuerreform sorgen dafür, dass sie es bleiben kann. Thomas Wellauer, Präsident ICC Switzerland und Group Chief Operating Officer Swiss Re betont: «Die Schweiz ist von dieser Konkurrenz besonders betroffen, da viele amerikanische und britische Firmen hier ihren Sitz haben und in der Schweiz Steuern zahlen. Wenn es die Schweiz versäumt, sich ebenfalls rasch anzupassen, werden wir wichtige Unternehmen und damit Steuereinnahmen und Arbeitsplätze verlieren - zum Schaden aller.»

ICC Switzerland wurde als eines der ersten nationalen Komitees der ICC 1922 von economiesuisse (früher Vorort), der Schweizerischen Bankiervereinigung und der Schweizerischen Handelskammer in Frankreich gegründet. Aufgabe von ICC Switzerland ist es, den Unternehmen in der Schweiz den Zugang zu den zahlreichen Aktivitäten der Weltorganisation sowie zum internationalen Schiedsgerichtshof zu gewähren. ICC ist die globale Stimme der Wirtschaft und seit 2017 als einzige private Organisation Beobachter mit vollen Rechten in der UN-Vollversammlung.

Kontakt:

Thomas Pletscher, Generalsekretär ICC Switzerland; 044 421 34 50 


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